Ed Cassidy

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Ed „Cass“ Cassidy (* 4. Mai 1923 in Chicago, Illinois; † 6. Dezember 2012 in San Jose, Kalifornien)[1] war ein US-amerikanischer Jazz- und Rock-Schlagzeuger. Er war 1967 einer der Gründer der Rockgruppe Spirit.

Leben[Bearbeiten]

Ed Cassidy wurde in einer ländlichen Gegend außerhalb Chicagos geboren. Seine Familie zog 1931 ins kalifornische Bakersfield. Cassidy begann seine Karriere als professioneller Musiker im Jahr 1937. Er diente während des Zweiten Weltkriegs in der US Navy.[1] Nach seiner Entlassung wechselte er häufig seine Arbeitsplätze, bevor er Vollzeitmusiker wurde. Er arbeitete in Showbands, Dixieland-Combos, Country- und Western-Bands und spielte Soundtracks für Filme. Er machte auch einen kurzen Abstecher in die San Francisco Opera.

Cassidy spielte in den 1950er Jahren unter anderem mit Jazzgrößen wie Art Pepper, Cannonball Adderley, Thelonious Monk, Gerry Mulligan oder Zoot Sims zusammen. Mit Taj Mahal und Ry Cooder gründete er 1964 die Band Rising Sons, 1965 die Red Roosters. Mit seinem Stiefsohn Randy California formierte Cassidy Ende der 1960er Jahre in Los Angeles die Band Spirit, mit der er bis 1970 vier Alben einspielte.

Ab Mitte der 1970er Jahre arbeitete Cassidy auch als Schauspieler, darunter Live-Improvisationen und Auftritte in der Fernsehserie General Hospital sowie in Filmen.

Ed Cassidy starb im Alter von 89 Jahren am 6. Dezember 2012 im kalifornischen San Jose.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Nachruf: Spirit Drummer Ed Cassidy Dead at 89 bei http://ultimateclassicrock.com. Abgerufen am 7. Dezember 2012.