Edoardo Borromeo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Edoardo Borromeo (* 3. August 1822 in Mailand; † 30. November 1881 in Rom) war ein italienischer Kardinal.

Borromeo war Präfekt des Päpstlichen Hauses unter Pius IX.. Dieser spendete ihm im Dezember 1846 die Priesterweihe und erhob ihn im Konsistorium vom 16. März 1868 zum Kardinaldiakon von Santi Vito, Modesto e Crescenzia. 1872 erhob ihn Pius IX. zum Erzpriester der Petersbasilika. Am 28. März 1878 wurde er in die Kardinalsklasse der Kardinalpriester aufgenommen und erhielt als Titelkirche Santa Prassede. Zudem wurde er am 19. April 1878 zum Titularerzbischof von Adana ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm Papst Leo XIII. am 19. Mai desselben Jahres.

Kardinal Borromeo war Teilnehmer am Ersten Vatikanischen Konzil und am Konklave 1878, aus welchem Leo XIII. als Papst hervorging.

Er war der Siebte aus einer Reihe von Kardinälen aus der Borromeofamilie.

Weblinks[Bearbeiten]