Elek

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Dieser Artikel erläutert die Stadt in Ungarn; zu anderen Bedeutungen siehe Elek (Begriffsklärung).
Elek
Wappen von Elek
Elek (Ungarn)
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Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Südliche Große Tiefebene
Komitat: Békés
Kleingebiet bis 31.12.2012: Gyula
Koordinaten: 46° 32′ N, 21° 15′ O46.53333333333321.25Koordinaten: 46° 32′ 0″ N, 21° 15′ 0″ O
Fläche: 54,94 km²
Einwohner: 4.899 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 66
Postleitzahl: 5742
KSH kódja: 32957
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: László Pluhár (MSZP)
Postanschrift: Gyulai út 2
5742 Elek
Webpräsenz:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)

Elek [ˈɛlɛk] (rumänisch Aletea) ist eine ungarische Kleinstadt im Komitat Békés im Südosten Ungarns, nahe der Grenze zu Rumänien. Bis in die 1940er Jahre hatte Elek eine große deutschsprachige Gemeinde. Die rumänischsprachige Gemeinde besteht noch heute.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung fand Elek im Jahre 1232. Elek geriet um das Jahr 1566 unter osmanischer Vorherrschaft, die bis 1696 bestand hatte (vgl. Türkenkriege). Durch Krieg und Hungersnöte war die Bevölkerung dezimiert worden. Und so wurden ab 1724 deutsche Bauern aus Franken in Elek angesiedelt. 1735 wurde Elek von Aufständischen geplündert, 1739 wütete in Elek die Pest, der 148 Personen zum Opfer fielen. Mit der Bohrung eines 270 m tiefen artesischen Brunnens 1894, wurde die saubere Trinkwasserversorgung sichergestellt und die im 19. Jahrhundert wiederholt grassierende Cholera eingedämmt. Im 1. Weltkrieg war Elek Lazarettstandort und nahm an die 3000 Flüchtlinge vorübergehend auf. Nach dem Krieg war Elek vorübergehend unter rumänischer Verwaltung, wurde dann aber ein Teil des nun unabhängigen Ungarn (vgl. Vertrag von Trianon). Im Frühjahr 1946 wurden die deutschen bzw. deutsch-stämmigen Eleker Bürger ausgewiesen (etwa die Hälfte der Bevölkerung).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahlen
1802 1.200
1835 2.500
1890 5.700
1930 8.400
1940 9.300
2000 5.500

Partnerstädte[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Stöckl, Franz Brandt Die Geschichte der Gemeinde Elek in Ungarn