Erich Börschel

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Erich Börschel (* 8. August 1907 in Kamp am Rhein; † 17. Juli 1988 in Plön) war ein deutscher Komponist und Orchesterleiter. Er war bekannt als Komponist des Foxtrotts Spatzenkonzert, zu dem Peter Igelhoff später den Text verfasste,[1] und der Glockenserenade.

Börschel war der Sohn des Eisenbahnstationsassistenten Hermann Börschel, der ab 1909 auch als Chorleiter des MGV Braubach wirkte.[2] Erich Börschel studierte in Mainz bei Hans Rosbaud und ging zunächst als Arrangeur und Pianist an den Reichssender Königsberg, wo er auch als Orchesterleiter den Untergang der Stadt und die Flucht miterlebte. 1946 kam Börschel zuerst beim Radio Frankfurt unter und leitete das Unterhaltungsorchester des Hessischen Rundfunks bis 1962. Er war Leiter der „Hessenmusikanten“, einem Ensemble des Hessischen Rundfunks und prägte Sendungen wie Boerschels Bunter Bilderbogen und den Frankfurter Wecker. Im Laufe seines Lebens produzierte er über 500 Musiktitel, die er zumeist selbst arrangierte.

Werke[Bearbeiten]

  • Interludium (1960) für Streichorchester
  • Miniaturen für Oboe und Orchester
  • Piano Festival für 2 Klaviere
  • Ostpreußenland für Gesang und Klavier
  • Rosalinde für Gesang und Klavier oder Salonorchester
  • Turnierwalzer für großes Orchester
  • Waschbrett-Polka für Blasmusik
  • Wiener Moment für Klavier
  • Wiener Stadtwache, Marsch für Blasmusik

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ruth Geede: Ein Konzert für die ostpreußischen Spatzen. Das Ostpreußenblatt, Landsmannschaft Ostpreußen e.V., 26. Januar 2002
  2. Geschichte 1901–1992, MGV Braubach, abgerufen am 27. Juli 2015