Eroica – The day that changed music forever

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Filmdaten
Originaltitel Eroica – The day that changed music forever
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Stab
Regie Simon Cellan-Jones
Drehbuch Nick Dear
Produktion Peter Maniura, Hilary Salmon
Musik John Eliot Gardiner (Musikalische Leitung), Ludwig van Beethoven
Kamera Barry Ackroyd
Schnitt Joe Walker
Besetzung

Eroica – The day that changed music forever ist ein britischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2003. Im Zentrum der Handlung der BBC-Produktion steht die „Eroica“, die ursprünglich Napoleon Bonaparte gewidmete 3. Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

Handlung[Bearbeiten]

Am 9. Juni 1804 probt Ludwig van Beethoven im Palast von Fürst Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz unter Anwesenheit des Adels seine neueste Komposition, die dem Ersten Konsul Napoleon Bonaparte gewidmete 3. Sinfonie („Eroica“).

Während die adeligen Damen begeistert auf die Musik zeigen, reagieren die übrigen anwesenden Adeligen sowie die Musiker distanziert auf die anspruchsvolle Musik. Auch Beethovens Enthusiasmus für Napoleon Bonaparte, der für die Ideale der Französischen Revolution einzutreten scheint, sorgt für Gesprächsstoff.

Währenddessen lehnt Thereses Schwester, die verwitwete Josephine von Deym, Beethovens Heiratsantrag ab, da das Gesetz ihr bei einer Heirat mit einem Bürgerlichen die Fürsorge für ihre Kinder entziehen würde. Um Beethoven die finanzielle Sicherheit zu bieten, die er zum Komponieren braucht, bietet Fürst Lobkowitz für eine exklusive Nutzung der Sinfonie für ein halbes Jahr Beethoven ein Honorar von 2000 fl. an.

Der bei der Probe anwesende Joseph Haydn prophezeit, dass durch die Neuartigkeit der „Eroica“ von diesem Tag an alles anders sein wird. Während Beethoven seinem Schüler Ferdinand Ries berichtet, dass sich bei ihm erste Hörstörungen bemerkbar machen, erfährt Beethoven, dass Napoleon sich zum Kaiser gekrönt hat. Wütend zerknüllt der Musiker das Titelblatt der „Eroica“-Partitur und wirft es zu Boden.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2004 gewann der Film beim „Prix Italia“ in der Kategorie „Performing Arts“.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.prixitalia.rai.it/2008/pdf/vincitori_edizionipassate_en.pdf