Eugen von Hippel

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Eugen von Hippel, eventuell 1922/23

Eugen von Hippel (* 3. August 1867 in Königsberg; † 5. September 1939 in Göttingen) war ein deutscher Arzt und Augenarzt.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Von Hippel studierte zunächst an den Universitäten von Gießen und Berlin Medizin. In Heidelberg war er Schüler Wilhelm Erbs und Theodor von Lebers. Während seines Studiums wurde er in Gießen 1884 Mitglied der Studentenverbindung Akademische Gesellschaft Das Kloster.[1] 1889 wurde er in Göttingen promoviert. Vier Jahre später habilitierte er sich an der Universität Heidelberg und folgte 1909 einem Ruf auf einen Lehrstuhl für Augenheilkunde in Halle. Nach dessen Emeritierung übernahm er 1914 den entsprechenden Lehrstuhl seines Vaters Arthur von Hippel (1841–1916) in Göttingen, den er bis ein Jahr vor seinem Tod innehatte.

Von Hippel hat entscheidende Beiträge zur Augenheilkunde geleistet, nach ihm benannt sind die von ihm beschriebene von-Hippelsche Krankheit und das von-Hippel-Lindau-Syndrom.

Ehrungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Schwarze Ring. Mitgliederverzeichnis. Darmstadt 1930, S. 23.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eugen von Hippel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien