Falstaff (Weinjournal)

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Falstaff
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Beschreibung Österreichisches Wein- und Gourmetmagazin
Verlag Falstaff Verlags GesmbH
Erstausgabe 1980
Erscheinungsweise achtmal jährlich
Reichweite (Mediadaten) 0,199 (Österreich)
0,3 (Deutschland) Mio. Leser
Chefredakteur Peter Moser, Herbert Hacker, Marlene Auer
Herausgeber Angelika Rosam, Wolfgang M. Rosam
Weblink http://www.falstaff.at/

http://www.falstaff.de/
http://www.falstaff.ch/

Falstaff ist ein österreichisches Wein- und Gourmetjournal. Es wurde 1980 von den Wirtschaftsjournalisten Hans Dibold und Helmut Romé mit finanzieller Unterstützung durch den Unternehmer Leo Wallner gegründet.[1] Es ist damit das älteste und auflagenstärkste Weinmagazin Österreichs.

Seit 2010 befindet sich das Magazin zu 90 Prozent im Besitz von Wolfgang M. Rosam und zu 10 Prozent von seiner Frau Angelika.

Das Magazin berichtet über Wein, Essen, kulinarische Reisen und Lifestyle. 2013 hatte es laut CAWI-Print 199.000 Stammleser und 612.000 im erweiterten Leserkreis. Laut repräsentativer GfK-Umfrage hatte die Marke Falstaff einen Bekanntheitsgrad von 65 Prozent.[2] Zum 30-jährigen Bestehen des Blattes wurde der Falstaff Anfang des Jahres 2010 einem umfassenden Relaunch unterzogen und vom Magazin-Designer Markus Rindermann neu gestaltet. Gleichzeitig startete der Verlag ein interaktives Internet-Portal, das auch eine Datenbank mit rund 50.000 Degustations-Notizen von Weinen enthält. Dieses Portal wurde von Bernhard Degen konzipiert, der es auch als Chefredakteur verantwortet.

Neben dem Genussmagazin erscheinen im Falstaff Verlag jährlich ein Restaurantführer, zwei Weinguides, ein Caféguide sowie ein Bar- und Spiritsguide. Der Falstaff Weinguide mit 3000 österreichischen und Südtiroler Weinen bietet neben einer deutschen auch eine englische und russische Version. Die im Falstaff Weinguide verzeichneten Weingüter werden seit 2007 mit bis zu fünf Sternen bewertet. Die Weine selbst werden im Falstaff Weinguide nach dem 100-Punkte-System – welches auch der US-amerikanische Weinkritiker Robert M. Parker verwendet – qualifiziert.[3] Im jährlich erscheinenden Falstaff Rotweinguide sind die jeweiligen Gesamtergebnisse des Falstaff-Rotweinpreises verzeichnet. Der Falstaff Rotweinpreis wurde 1980 ins Leben gerufen und gilt als wichtigste nationale Rotweinauszeichnung.[4] Das Portfolio wird durch die Line Extensions Falstaff Junior, Falstaff Living, Falstaff Man's World und Falstaff Russia ergänzt.

Deutschland[Bearbeiten]

Im Frühjahr 2010 gründete das Unternehmen in Deutschland eine Tochterfirma mit Sitz in Düsseldorf, an der die Wiener Falstaff Verlags-GmbH 75 Prozent hält, und brachte im September 2010 die erste eigenständige deutsche Ausgabe des Blattes auf den Markt. Neben dem achtmal jährlich erscheinenden Gourmet-Magazin publiziert Falstaff Deutschland jährlich den Falstaff Gasthausguide und den Falstaff Weinguide Deutschland. Die deutsche Webseite offeriert täglich aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Welt des kulinarischen Lifestyles sowie eine Genussdaten-Bank mit über 45.000 Weinen und 3.900 Restaurants.

Schweiz[Bearbeiten]

Im November 2014 ist die erste Falstaff Schweiz Ausgabe mit einer Startauflage von 40.000 Stück erschienen. Für die weiteren Jahre sind wie in Österreich und Deutschland acht Ausgaben vorgesehen. Als Wein-Chefredakteur ist neben Peter Moser der Schweizer Experte Martin Kilchmann für die Weinverkostungen und Wein-Artikel verantwortlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stefan Geszti: Der Herr der Spiele – Leo Wallner. Die Biografie. Ibera-Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85052-200-8, S. 289.
  2. Mediadaten
  3. Johann Werfring: Sterne am Weinhimmel. Die führenden österreichischen Weinguides und ihr Bewertungssystem. Artikel in der „Wiener Zeitung“ vom 13. August 2010, Beilage „Wiener Journal“, S. 22.
  4. Weinbewertungen in der Übersicht