Feldjacke M-65

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Feldjacke M-65 / „Schimanski-Jacke“

Die M-65 ist eine hüftlange Feldjacke der US-Streitkräfte und wird oft mit dem M-65 Parka verwechselt. Sie wurde im Jahre 1965 eingeführt und löste den Vorgänger, die M-51 Feldjacke ab. Ihre Robustheit und der bequeme Schnitt machten sie nicht nur in den Streitkräften zu einer beliebten Jacke. Auch in der zivilen Mode (Military-Look) und im Outdoor-Bereich wird sie als (Freizeit-)Jacke geschätzt. Sie wirkte über Jahrzehnte stilbildend auf die Mode ihrer Zeit und wurde zu einer Art persönlichem Markenzeichen mit Wiedererkennungswert. So trug Robert De Niro als Travis Bickle in Martin Scorseses Taxi Driver eine M-65, und Götz George verschaffte ihr mit seiner Rolle als Tatort-Kommissar Horst Schimanski, in der er meist eine M-65 ohne Schulterklappen trug, sogar den Spitznamen „Schimanski-Jacke“.

Aufbau[Bearbeiten]

Obermaterial: 50 % Nylon (Polyamid) 50 % Baumwolle;
Innenmaterial: 100 % Baumwolle;
Futter: 100 % Polyamid;
Wattierung: 100 % Polyamid;
  • Herausnehmbares Innenfutter
  • Taille und Saum sind mittels Kordelzug weitenverstellbar.
  • der Kragen kann entweder stehend oder umgekrempelt getragen werden.
  • im Kragen ist hinter einem Reißverschluss eine einfache Kapuze angebracht. Optional kann die Kapuze ("Hood") des M65-Parkas angeknöpft werden.
  • Ärmelabschluss mit Klettverschluss verstellbar
  • Gewicht ca. 1,5 kg je nach Größe; ca. 2,0 kg mit Innenfutter.

Farben und Tarnmuster[Bearbeiten]

  • Unifarben (Oliv, Khaki, Schwarz, Grau, Beige)
  • diverse Tarnmuster (Flecktarn, Woodland, Tropentarn, Metro…)

Sonstiges[Bearbeiten]

Götz George trug die Jacke als „Horst Schimanski“, Kommissar in den ARD-Serien „Tatort“ und „Schimanski“, die als Erkennungszeichen zum Kult-Objekt avancierte, in den Tatort-Filmen in einer verwaschenen beige-farbenen oder auch grauen Ausführung, an der die Schulterklappen entfernt wurden. Götz George selbst hatte die Idee zu dieser „Uniform“. Die Filmjacke soll ursprünglich grün gewesen und von der Kostümbildnerin entfärbt worden sein. Je eine Original-Jacke ist im Filmmuseum Berlin (aus „Zabou“) und im Duisburger Kultur- und Stadthistorischen Museum ausgestellt, eine weitere befindet sich im Essener Ruhr-Museum.