Felix Scheinberger

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Felix Scheinberger (* 1969 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Zeichner und Illustrator.[1] Neben Kinderbüchern, Magazinen und Spielen[2] hat er auch verschiedene Bücher für Erwachsene illustriert und Lehrbücher verfasst.[3]

Werdegang[Bearbeiten]

Felix Scheinberger studierte in Hamburg Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Illustration bei Klaus Ensikat und Erhard Göttlicher und veröffentlichte später unter anderem bei der Büchergilde Gutenberg sowie beim Verlag Hermann Schmidt Mainz. Bekanntheit erlangte er als Illustrator von Büchern, so etwa durch die Illustration von Paul Austers Im Land der letzten Dinge (2001) oder Thomas Manns Tod in Venedig (2005). 2011 erschien in der Büchergilde Gutenberg Max Frischs Homo Faber. Außerdem hat er verschiedene Lehrbücher über Zeichnung und Illustration verfasst, so etwa Mut zum Skizzenbuch, Wasserfarbe für Gestalter und "Illustration" alle im Verlag Hermann Schmidt, Mainz. Als Dozent für Zeichnen und Illustration war er 2007 an der HAW Hamburg und der Fachhochschule Mainz tätig. Im Jahr 2008 hatte er eine Gastprofessur für Zeichnung und Illustration an der Bezalel Academy of Arts and Design Jerusalem.[4] Seit September 2010 lehrt er Zeichnen und Illustration am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster ; dies zunächst als Vertretungsprofessor und seit September 2012 als Professor.

Felix Scheinberger ist seit 2008 Mitglied im Kuratorium der Literaturzeitschrift Belletristik. Von 2010 bis 2012 war er stellvertretender Vorsitzender der Illustratoren Organisation (IO), des Berufsverbandes deutschsprachiger Illustratoren.[5] Scheinberger lebt in Berlin.

Werke[Bearbeiten]

Illustrierte Bücher[Bearbeiten]

  • 2012 "Seelandschaft mit Pocahontas" Verlag Officina Ludi (Hamburg)
  • 2012 "Erinnerungen an Kupfercreme" Fixpoetry Verlag (Hamburg)
  • 2012 "Dummer August und Kolumbine" Fixpoetry Verlag (Hamburg)
  • 2011 "Homo Faber" Büchergilde Gutenberg (Frankfurt a. M.)
  • 2008 "Das Haus der Wahrsager" Rowohlt Verlag (Reinbek)
  • 2007 "Von Skandalen in Journalen" Wolf Schwartz Verlag (Heidelberg)
  • 2006 "Aus dem Leben des Manuel Zorn" Ventil Verlag (Mainz)
  • 2005 "Der Tod in Venedig" Büchergilde Gutenberg (Frankfurt a. M.)
  • 2003 "Loreley am jungen Rhein" Alpenland Verlag (Vaduz/Liechtenstein)
  • 2003 "Toddel, der mutigste Hase der Welt" Nord Süd Verlag (Zürich/Schweiz)
  • 2002 "Das kalte Herz" Speer Verlag (Zürich/Schweiz)
  • 2001 "Im Land der letzten Dinge" Büchergilde Gutenberg (Frankfurt a. M.)
  • 1999 "Im Düsterwald" Ravensburger Buchverlag (Ravensburg)

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.designmadeingermany.de/2011/28454/

https://www.fh-muenster.de/fb7/personen/personenprofile/prof_scheinberger.php

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Referenzenliste auf der Website der Illustratoren-Organisation
  2. cecilie-dressler.de
  3. Illustrator Felix Scheinberger on German television (YouTube 28. April 2009)
  4. Vita-Eintrag bei der IO e.V.
  5. Vorstand der IO