Fernmeldeturm Heidelberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Fernmeldeturm Heidelberg
Fernmeldeturm Heidelberg im April 2013
Fernmeldeturm Heidelberg im April 2013
Basisdaten
Ort: Heidelberg
Land: Baden-Württemberg
Staat: Deutschland
Höhenlage: 579 m ü. NHN
Verwendung: Fernmeldeturm, Rundfunksender
Zugänglichkeit: Sendeturm öffentlich nicht zugänglich
Besitzer: Deutsche Funkturm
Turmdaten
Bauzeit: 1958
Bauherr: Deutsche Bundespost
Baustoffe: Beton, Stahlbeton
Betriebszeit: seit 1958
Letzter Umbau (Turm): Januar 1995
Gesamthöhe: 102 m
Daten der Sendeanlage
Wellenbereich: UKW-Sender
Rundfunk: UKW-Rundfunk
Sendetyp: Richtfunk
Positionskarte
Fernmeldeturm Heidelberg (Baden-Württemberg)
Fernmeldeturm Heidelberg
Fernmeldeturm Heidelberg
49.40283068.7306583Koordinaten: 49° 24′ 10,2″ N, 8° 43′ 50,4″ O
Fernmeldeturm Heidelberg in einer Nahaufnahme (April 2013)

Der Fernmeldeturm Heidelberg ist ein auf dem Heidelberger Königstuhl gelegener, 1958 errichteter 102 Meter (bis Januar 1995: 76 Meter) hoher Fernmeldeturm der Deutschen Telekom. Er dient der Verbreitung von Hörfunksendern und dem Richtfunk. Die analogen Fernsehsender wurden am 17. Mai 2006 zugunsten des digitalen DVB-T-Bouquets, welche vom Fernsehturm Heidelberg ausgestrahlt werden, eingestellt.

Frequenzen und Sender[Bearbeiten]

Analoges Radio (UKW)[Bearbeiten]

Beim Antennendiagramm sind im Falle gerichteter Strahlung die Hauptstrahlrichtungen in Grad angegeben.

Frequenz 
(MHz)
Sender RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP 
(kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
102,8 Radio Regenbogen _Radio__/REGNBOGN D508 (regional)
D308
Mannheim 50 D (250°-200°) H
106,1 sunshine live sunshine D409 - 1 D (260°-50°) H
105,4 bermuda.funk / Radioaktiv bermuda_ 
R-AKTIV_
160B - 0,05 D (260°-50°) H

Analoges Fernsehen[Bearbeiten]

Bis zur Umstellung auf DVB-T wurden folgende Programme in analogem PAL gesendet:

Kanal Frequenz 
(MHz)
Programm ERP
(kW)
Sendediagramm
rund (ND)/
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
27 519,25 ZDF 440 ND H
36 591,25 RTL / RNFplus 1 D H
53 727,25 SWR Fernsehen Baden-Württemberg 500 ND H

Mit der Einführung von DVB-T am 17. Mai 2006 wurde die Verbreitung aller analogen Fernsehsender auf dem Königstuhl eingestellt. Die Abstrahlung der digitalen DVB-T-Bouquets von SWR und ZDF erfolgt vom benachbarten Fernsehturm Heidelberg, welcher vom SWR betrieben wird (siehe hierzu auch DVB-T Rhein-Neckar). In der direkten Umgebung befindet sich auch der ehemalige Fernmeldeturm der US-Streitkräfte Heidelberg, welcher Mitte 2007 an das Land Baden-Württemberg zurückgegeben wurde. Der Sender RNF wird nur noch über Kabel (Kabel BW) und Satellit (Astra) übertragen. RTL hat verlauten lassen, dass über den Start seines DVB-T Bouquets mit den Sendern RTL, RTL II, Super RTL und VOX im Rhein-Neckar Raum bzw. Stuttgart nachgedacht wird. Gewissheit gibt es diesbezüglich jedoch nicht, weder über den dann eventuell genutzten Standort, noch ob es überhaupt in Rhein-Neckar, Stuttgart oder sonst irgendwo in Baden-Württemberg ein privates Engagement der RTL Gruppe geben wird. Die Pro7Sat1 Gruppe weigert sich generell in Rhein-Neckar/Stuttgart Raum ein DVB-T-Angebot zu lancieren. Die Infrastruktur der ehemaligen analogen Installationen in Stuttgart und Heidelberg würden eine schnelle Einführung der Privaten möglich machen, es müssten keine neuen Fernsehtürme errichtet, keine Strominfrastruktur neu gelegt werden und es stehen Frequenzen zur Verfügung um mindestens zwei neue DVB-T Transponder in Rhein-Neckar und Stuttgart anzubieten. Mittlerweile hat RTL angekündigt, sich Ende 2014 vollständig aus DVB-T zurückzuziehen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mediengruppe RTL Deutschland: Mediengruppe RTL Deutschland setzt Programmverbreitung über DVB-T nicht fort. 16. Januar 2013, abgerufen am 15. Juli 2013.