Südwestrundfunk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SWR ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter SWR (Begriffsklärung) aufgeführt.
SWR-Logo

 Landesrundfunkanstalt der ARD
Karte der einzelnen Landesrundfunkanstalten

SWR Funkhaus Stuttgart
Gebäudekomplex des SWR in Baden-Baden
SWR Funkhaus Mainz
SWR-Studio in Mannheim
Logo des SWR bis 28. Februar 2011
Eine Farbvariante des aktuellen Senderlogos[1]

Der Südwestrundfunk (SWR) ist eine Landesrundfunkanstalt mit drei Hauptstandorten in Stuttgart, Baden-Baden und Mainz. Das 1998 gegründete Medienunternehmen ist die zweitgrößte Rundfunkanstalt der ARD nach dem WDR und als Anstalt des öffentlichen Rechts für die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zuständig.

Geschichte[Bearbeiten]

Der SWR wurde zum 1. Januar 1998 zunächst als Neugründung durch die beiden Bundesländer geschaffen. Am 30. August 1998 übernahm er den Sendebetrieb von SDR und SWF. Nach einer einmonatigen Abwicklungsphase wurde der SWR am 1. Oktober auch Rechtsnachfolger seiner Vorgängeranstalten. Diesen Weg hatten die Landesregierungen einer bloßen Zusammenführung zweier Anstalten, wie sie etwa 2003 bei der Fusion von SFB und ORB zum RBB praktiziert wurde, vorgezogen. Der Staatsvertrag über den Südwestrundfunk war bereits am 31. Mai 1997 unterzeichnet worden. Im Staatsvertrag sind die Pflicht zur Objektivität und Pluralität seiner Berichterstattung sowie der „kulturelle Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ verankert.

Intendant des Senders wurde 1998 der bis zu diesem Zeitpunkt amtierende Intendant des SWF, Peter Voß. Am 1. Dezember 2006 wurde der bisherige Verwaltungsdirektor Peter Boudgoust zum Intendanten gewählt. Er hat das Amt am 1. Mai 2007 angetreten.

Der Weg zur Fusion[Bearbeiten]

Durch die Fusion wurde der südwestdeutsche Rundfunk-Sonderfall beendet. Bis 1998 hatte Baden-Württemberg als einziges deutsches Bundesland zwei verschiedene Landesrundfunkanstalten für den nördlichen und südlichen Landesteil – von denen eine zusätzlich noch für ein anderes Bundesland zuständig war. Dieser Sonderfall war historisch begründet: Der SWF war nach dem Zweiten Weltkrieg als Sender für die französische Besatzungszone mit den Ländern Baden, Württemberg-Hohenzollern und Rheinland-Pfalz gegründet worden, der SDR für das Land Württemberg-Baden der amerikanischen Besatzungszone. 1952 schlossen sich die Länder Baden, Württemberg-Hohenzollern und Württemberg-Baden zum neuen Bundesland Baden-Württemberg zusammen, ohne dabei die Rundfunkzuständigkeit zu verändern.

Während beide Anstalten (und der Saarländische Rundfunk (SR)) beim Fernsehen und ab 1972 auch bei den Kultur-Hörfunkprogrammen (SWF 2, SDR 2, SR 2) von Anfang an eng kooperierten, beschränkte sich die Kooperation im übrigen Hörfunk auf einzelne Gemeinschaftssendungen. Unterschiedliche Unternehmenskulturen und Programmphilosophien sowie der Umstand, dass in einem Großteil Baden-Württembergs sowohl die Programme des SWF als auch die des SDR empfangbar waren und genutzt wurden, führten zu einem Konkurrenzverhältnis der beiden Anstalten und einem bisweilen offenen Werben um „Fremdhörer“. Besonders ausgeprägt war das Konkurrenzverhältnis zwischen den Machern und Hörern der beiden Popwellen SWF3 und SDR 3.

Bereits seit den 1970er Jahren wurden verschiedene Szenarien für eine Neuordnung des Rundfunks im Südwesten diskutiert. Dabei standen vor allem zwei Modelle im Vordergrund, zum einen die Fusion von SDR, SWF und SR zu einer Dreiländeranstalt nach Vorbild des Norddeutschen Rundfunks, zum anderen die Auflösung des Südwestfunks mit der Erweiterung der SDR-Zuständigkeit auf ganz Baden-Württemberg und der des SR um Rheinland-Pfalz. Da es gegen jedes dieser beiden Modelle erhebliche Widerstände gab – den einen war eine Dreiländeranstalt zu groß, den anderen eine Rundfunkanstalt nur für Rheinland-Pfalz und das Saarland zu klein –, wurde der Status Quo beibehalten. 1988 startete der damalige baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth eine erste Initiative zur Fusion von SDR und SWF ohne Beteiligung des Saarlands. Zwar scheiterte dieser Ansatz, jedoch wurden SDR und SWF 1991 zur Fusion ihrer beiden Kulturprogramme (aus SDR 2 und SWF 2 wurde so S2 Kultur) und zur Schaffung eines gemeinsamen vierten Hörfunkprogramms für Baden-Württemberg (S4 Baden-Württemberg) verpflichtet. Die Kooperation mit dem SR im Hörfunkbereich wurde einseitig aufgekündigt, im Fernsehbereich aber fortgesetzt. 1997 startete das gemeinsam veranstaltete, zunächst aber nur im Digitalradio DAB verbreitete Jugendradioprogramm DasDing.

Nach den Landtagswahlen 1996 starteten beide Intendanten (Peter Voß, Hermann Fünfgeld) und beide Ministerpräsidenten (Erwin Teufel, Kurt Beck) eine neue Fusionsinitiative, die 1997 in den Staatsvertrag über den Südwestrundfunk mündete. Besonders im SDR-Sendegebiet und im SDR selbst wurde der Staatsvertrag vielfältig kritisiert, da man ihn als feindliche Übernahme des SDR durch den SWF interpretierte. Tatsächlich wurden nach der Fusion die meisten Zentraleinrichtungen der Anstalt in der ehemaligen SWF-Zentrale in Baden-Baden konzentriert, die meisten Leitungsposten mit ehemaligem SWF-Personal besetzt. Die neuen Hörfunkprogramme des SWR orientierten sich deutlich stärker an den ehemaligen des SWF als an denen des SDR.

Seit der Fusion[Bearbeiten]

Durch die Fusion wurden zwei Landessender im SWR mit weitreichenden Befugnissen und eigenen Strukturen eingerichtet. Fachredaktionen, vor allem des SDR, wurden abgebaut, dafür zahlreiche Korrespondentenbüros im Sendegebiet neu eröffnet. Entsprechend wurden sowohl im Hörfunk wie im Fernsehen themenspezifische Fachsendungen verringert und die regionale Berichterstattung verstärkt.

Im Jahr 2000 durfte der SWR UKW-Frequenzen für sein Jugendprogramm DasDing in Betrieb nehmen, was ihm bis dahin untersagt war. 2002 startete der SWR sein Informationsprogramm SWR cont.ra. 2005 übernahm der SWR vom RBB die Zuständigkeit für das digitale Fernsehprogramm EinsPlus. Zwischen 2006 und 2008 stellte der SWR den terrestrischen Fernsehsendebetrieb von der alten Analognorm PAL zum neuen Digitalstandard DVB-T um. 2011 startete der SWR mit der Ausstrahlung seiner Hörfunkprogramme im Digitalstandard DAB+. Am 9. Januar 2012 wurde SWR cont.ra durch SWRinfo ersetzt.

Seit dem 30. April 2012 ist das SWR Fernsehen im hochauflösenden HDTV über Satellit empfangbar, das analoge Satellitensignal wurde abgeschaltet.

2007 löste Peter Boudgoust Peter Voß als Intendanten ab, 2011 wurde Boudgoust wiedergewählt. Seit dem Amtsantritt von Boudgoust fährt der SWR einen rigiden Sparkurs im Programm. So wurde für das Kulturprogramm SWR2 bis 2020 eine Kürzung des Etats um ein Viertel gegenüber 2010 angekündigt.[2]

Organisation[Bearbeiten]

Sitz von Intendanz und Verwaltungsdirektion ist Stuttgart, die Fernseh- und Hörfunkdirektion sowie die meisten Zentraleinrichtungen sind in Baden-Baden angesiedelt. Die Landessender befinden sich in Stuttgart und Mainz.

Dem Intendanten unterstellt sind sieben Direktoren, die für folgende Aufgabengebiete Verantwortung tragen (Dienstort in Klammern):

  • Jan Büttner: Verwaltung (Stuttgart)
  • Christoph Hauser: Fernsehen (Baden-Baden)
  • Gerold Hug: Hörfunk (Baden-Baden)
  • Stefanie Schneider: Landessender Baden-Württemberg (Stuttgart)
  • Simone Schelberg: Landessender Rheinland-Pfalz (Mainz)
  • Hermann Eicher: Justitiariat (Mainz)
  • Bertram Bittel: Technik und Produktion (Baden-Baden)

Der SWR wies ab dem Jahr 2006 insgesamt nur noch rund 3650 Mitarbeiter-Planstellen aus (im August 1998 waren es noch über 4200), dazu kommt eine nicht bezifferte Anzahl von freien Mitarbeitern ohne Planstelle.

SWR-Rundfunkrat[Bearbeiten]

Der SWR wird vom SWR-Rundfunkrat kontrolliert, der von der Landesregierung bestimmt wird.[3]

Standorte[Bearbeiten]

Während die Landesprogramme SWR1 und SWR4 größtenteils in Stuttgart und Mainz produziert werden, entstehen die länderübergreifenden Programme SWR2, SWR3, Dasding und SWRinfo in Baden-Baden. Hier sind auch die TV-Redaktionen für Kultur und Unterhaltung sowie die Direktion Technik und Produktion ansässig. Neben landesbezogenen Redaktionen nehmen das Funkhaus Stuttgart mit dem Sitz des Intendanten und der Sportredaktion sowie das Funkhaus Mainz mit dem Justitiariat und der Online-Redaktion aber auch länderübergreifende Aufgaben wahr. Die Kinderhilfsaktion Herzenssache mit Sitz im SWR-Funkhaus Mainz ist die offizielle Spenden- und Mitmachaktion von SWR, Saarländischem Rundfunk und Sparda-Bank, die hilfsbedürftige Kinder in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland unterstützt.

Der SWR unterhält neben den drei Funkhäusern in Stuttgart, Mainz und Baden-Baden noch Studios in Freiburg im Breisgau, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Tübingen, Ulm, Kaiserslautern, Koblenz und Trier. Regionalbüros befinden sich in Friedrichshafen, Lörrach, Offenburg, Villingen-Schwenningen, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Betzdorf, Idar-Oberstein, Landau, Worms, Traben-Trarbach, Gerolstein und Ludwigshafen. In Baden-Württemberg bestehen zusätzlich Korrespondentenbüros des SWR in Aalen, Albstadt-Ebingen, Biberach, Buchen, Konstanz, Mosbach, Pforzheim, Ravensburg, Schwäbisch Hall, Tauberbischofsheim und Waldshut-Tiengen. Außerdem berichten für den SWR zwei Fernsehkorrespondenten und acht Hörfunk-Korrespondenten aus Berlin sowie ein Hörfunkkorrespondent aus Bonn (früher Studio in der Heinrich-Brüning-Straße 16).

Programme[Bearbeiten]

Der SWR veranstaltet drei Fernseh- und acht Hörfunkprogramme.

Im Fernsehen produziert er für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zwei Ausgaben des SWR Fernsehens, der dritten Fernsehprogramme für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Flaggschiffe der beiden SWR-Fernsehprogramme sind die beiden Landesschauen für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Insgesamt machen Landesinhalte 30 % des Programms der beiden Fernsehprogramme aus, 70 % stammt aus dem gemeinsamen Mantelprogramm aus Baden-Baden. Dieser gemeinsame Mantel wird auch vom SR Fernsehen des Saarländischen Rundfunks übernommen, der dafür einzelne Sendungen zum Mantel beiträgt. Daneben produziert der SWR federführend für ARD-digital das Fernsehprogramm EinsPlus.

Außerdem ist er über die ARD an weiteren Gemeinschaftsfernsehprogrammen (Das Erste: SWR-Anteil: 18,2 %; Phoenix, KiKA, ARTE, 3sat) beteiligt. Über sein DVB-T-Angebot verbreitet der SWR in seinem Sendegebiet zusätzlich zu seinen eigenen und den Kooperationsprogrammen die dritten Fernsehprogramme von BR, hr und WDR.

Im Hörfunk produziert der SWR jeweils zwei Landeshörfunkprogramme für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: jeweils eine Ausgabe von SWR1, einem Hörfunkprogramm, das vor allem Oldies und softere Popmusik spielt, und eine Ausgabe von SWR4, welches überwiegend Schlagermusik spielt. Auf beiden SWR4-Programmen laufen regionale Programmfenster. Für das Abend- und Nachtprogramm werden jeweils die beiden Landesprogramme von SWR1 einerseits und SWR4 andererseits zusammengeschaltet. Daneben produziert der SWR vier überregionale Programme: das Kulturprogramm SWR2, das Popradio SWR3, die Jugendwelle DasDing und das Nachrichtenradio SWRinfo.

Im Internet verbreitet der SWR neben seinen acht Hauptprogrammen verschiedene Audiostreams, die aus automatisierten Wiederholungen einzelner Hörfunksendungen bestehen. Prominestestes Angebot hierbei ist das SWR2 Archivradio („Der Wissen Doku Kanal im Internet“).

Sendeanlagen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Sendeanlagen des SWR

Der SWR betreibt wie die meisten westdeutschen ARD-Anstalten ein eigenes Sendernetz zur Verbreitung seiner Hörfunk- und Fernsehprogramme. Über dieses werden von einzelnen Standorten auch private Rundfunkprogramme abgestrahlt. Daneben nutzen häufig auch andere Betreiber von Funkdiensten wie Mobilfunkanbieter oder Behörden die Sendeanlagen des SWR mit. Daneben nutzt der SWR weitere Sendeanlagen, die von dem privaten Unternehmen Media Broadcast betrieben werden.

Abschaltung der Mittelwelle 2012[Bearbeiten]

Aus Spargründen wurden mit dem Sendestart von SWRinfo die Mittelwellensender des SWR abgeschaltet, auf denen bis zum 8. Januar 2012 das Programm SWR cont.ra übertragen wurde.[4] Der Südwestrundfunk begründet die Abschaltung mit dem Stromverbrauch, der bei einem Mittelwellensender viel höher sei als bei einem Digitalradiosendeturm. Durch die Abschaltung der Mittelwelle verringert sich die technische Reichweite des Senders, da die Digitalradiosender noch nicht ganz Südwestdeutschland abdecken. Außerdem können alte Radiogeräte den Sender nicht mehr empfangen.

Orchester und Chöre[Bearbeiten]

Der SWR beschäftigt in drei Landesrundfunkorchestern rund 300 Musiker.[5] Der SWR finanziert und unterhält fünf eigene Formationen sowie ein sechstes in Kooperation. Dies sind die beiden Sinfonieorchester, die der SWR von seinen beiden Vorgängeranstalten übernommen hat, das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg des SWF und das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR des SDR. Diese beiden Orchester sollen ab 2016, am Standort Stuttgart, fusioniert werden. Während das SWF-Sinfonieorchester vor allem durch Interpretationen der Neuen Musik und die Donaueschinger Musiktage bekannt geworden war, machte sich das SDR-Sinfonieorchester durch die Schwetzinger Festspiele einen Namen. Chefdirigenten des Baden-Badener Orchesters waren unter anderem Hans Rosbaud, Ernest Bour und Michael Gielen, beim Stuttgarter Pendant gehören Hans Müller-Kray und Sergiu Celibidache zu den prägenden Leitern.

Vom SDR hat der SWR zwei weitere Klangkörper übernommen: Der frühere Südfunk-Chor Stuttgart tritt heute als SWR Vokalensemble Stuttgart auf, und das Südfunk-Tanzorchester, das lange Jahre von Erwin Lehn geleitet wurde, firmiert heute als SWR Big Band. Vom SWF hingegen stammt das 1970 von Heinrich Strobel gegründete Experimentalstudio Freiburg, ein wichtiges Zentrum für neue und experimentelle Musik.

Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern entstand 2007 aus der Fusion des 1951 von Emmerich Smola gegründeten SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern, welches für niveauvolle Unterhaltungsmusik und leichte Klassik bekannt war, mit dem SR Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken, und wird seitdem gemeinsam von SR und SWR geführt.

Daneben betreiben Redakteure und Moderatoren verschiedener SWR-Hörfunkwellen inoffizielle Bands: Die SWR1-Band (früher SWR1 Allstars) ist eine Coverband im SWR1-Musikformat und erste „Radioband“ des SWR, in der SWR1-Moderatoren und Musikredakteure spielen, unter anderem Matthias Holtmann, Hans-Peter Zachary, Stephan Randecker und Frieder Berlin. Als Sänger treten die SWR1-Jinglesänger Moman und Britta Medeiros auf. Ebenfalls eine Coverband ist die SWR3-Band, in der mehrere SWR3-Moderatoren, unter anderem Stefanie Tücking, Michael Spleth und Jan Garcia, spielen. Dies trifft auch auf die SWR4-Band zu, in der mehrere Moderatoren und Redakteure von SWR4 Baden-Württemberg mitwirken. Unter anderem sind dies Rainer Nitschke, Sabine Petrich und Tichina Vaughn. Zur Grundbesetzung gehören ferner Rolf-Dieter Fröschlin, Wolfgang Gutmann, Helmut Link, Karlheinz Link und Peter Schönfeld.

Aufgaben in der ARD[Bearbeiten]

Der SWR hat die Federführung für die Koordination der beiden Gemeinschaftsprogramme 3sat und ARTE sowie den ARD-Internetauftritt ARD.de. Sitz der ARTE Deutschland TV GmbH ist Baden-Baden, Sitz von ARD.de ist Mainz. Ebenfalls liegt die Federführung des Digitalkanals EinsPlus beim SWR.

Der SWR unterhält im Rahmen der ARD-Auslandsberichterstattung folgende Auslandsstudios:[6]

Hörfunk[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

Tochtergesellschaften des SWR[Bearbeiten]

Zur SWR-Holding GmbH, die die unternehmerische Führung und geschäftsleitende Verwaltung übernimmt, gehören folgende Unternehmen:

  • Bavaria Film GmbH – Film- und Fernsehproduktionsunternehmen
  • Der Audio Verlag GmbH – Produktion und Vertrieb von Tonträgern
  • Fernsehturm Betriebs GmbH – Betrieb der Aussichtsplattform und Gaststätte des Stuttgarter Fernsehturms
  • Haus des Dokumentarfilms e. V. – Verein zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit Dokumentarfilmen
  • Maran Film GmbH – Filmproduktionsunternehmen
  • Popakademie Baden-Württemberg GmbH – Der SWR ist Gründungsgesellschafter der ersten deutschen Popakademie in Mannheim.
  • Schwetzinger SWR Festspiele gGmbH – Veranstalter der seit 1952 jährlich stattfindenden Festspiele
  • Südfunk Wirtschaftsbetriebe GmbH – Verpachtung des „Parkhotel Stuttgart“
  • SWR Media Services GmbH GB Werbung & Sponsoring – Werbung und Sponsoring in den Hörfunk- und Fernsehprogrammen des SWR
  • SWR Media GmbH – Lizenzen des SWR, Mitschnittservice und Sponsoring
  • Telepool GmbH – internationaler Vertrieb von Produktionen des SWR und anderer öffentlich-rechtlicher Anstalten
  • TR-Verlagsunion GmbH – Verlag sendungsbegleitender Materialien

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Südwestrundfunk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.dwdl.de/nachrichten/30357/farbe_bekennen_der_swr_hat_ein_neues_design/
  2. SWR: Strategischer Sparkurs statt Rasenmähermethode, horizont.net vom 2. Juli 2010 abgerufen am 7. Januar 2012
  3. http://www.badische-zeitung.de/ratgeber/computermedien/swr-rundfunkrat-moslems-statt-freikirchen--64425467.html
  4. Heidi Keller: Das Ende der Mittelwelle. Antworten von SWR Hörfunk-Chefredakteur Arthur Landwehr. 4. Januar 2012. Abgerufen am 5. Januar 2012.
  5. Sven Prange, Claudia Schumacher: Der Subventionsstadl. In: Handelsblatt, Nr. 65, 30. März 2012, S. 64–69.
  6. http://www.swr.de/unternehmen/unternehmen/standorte-adressen-auslandskorrepondent/-/id=7687068/nid=7687068/did=13636050/1g5m97/index.html Korrespondenten weltweit, abgerufen am 13. Februar 2014

48.7934583333339.2031Koordinaten: 48° 47′ 36″ N, 9° 12′ 11″ O