Fleadh (Band)

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Fleadh
Fleadh beim "Folk am Neckar" 2014
Fleadh beim "Folk am Neckar" 2014
Allgemeine Informationen
Genre(s) Folk
Gründung 1999
Website www.fleadh.de
Gründungsmitglieder
Frank Weber
Uli Schmidt (bis 2006)
Kristina Zobel (bis 2001)
Stefan Zobel (bis 2001)
Aktuelle Besetzung
Frank Weber
Thomas Gorny (seit 1999)
Frank Dürschner (seit 2006)
Marcus Eichenlaub (seit 2008)
Saoirse Mhór (seit 2008)
Karl Schramm (seit 2013)
Ehemalige Mitglieder
Angela Breuer (2001–2008)
Anna Hachulla (2008-2011)
Gastmusiker
Miriam Burkardt

Fleadh ist eine Irish-Folk-Band aus der Rhein-Neckar-Region in Deutschland. Das Repertoire besteht aus traditionellen und eigenen Instrumentalstücken und Liedern.

Geschichte[Bearbeiten]

Fleadh wurde 1999 von Frank Weber, Uli Schmidt sowie Tina und Stefan Zobel gegründet. 2001 verließen Tina und Stefan Zobel die Band. Sie wurden durch Angela Breuer (Gesang) und Thomas Gorny (Gitarre) ersetzt. In dieser Besetzung wurde 2003 die erste EP Irish Songs’n’Tunes aufgenommen.

2006 verließ Uli Schmidt die Band und wurde durch Frank Dürschner (Banjo, Mandoline) ersetzt.

2008 folgte die nächste Umbesetzung: Angela Breuer verließ die Gruppe. Neu hinzu kamen Marcus Eichenlaub (Fiddle) sowie der irische Singer-Songwriter Saoirse Mhór und die Gastsängerin Anna Hachulla.

2010 veröffentlichte die Band ihr erstes Album Humpy and Lumpy, welches mehrmals positiv rezensiert wurde.[1] Im selben Jahr trat sie beim Rhein-Neckar Fernsehen in Mannheim auf und gewann den ersten Platz beim Deutschen Rock und Pop Preis in der Kategorie Beste Folk Rock Band.[2]

In den nächsten beiden Jahren trat Fleadh auf mehreren Folk-Festivals auf, unter anderem dem TFF Rudolstadt, der Balver Höhle und beim Folk im Schlosshof.

2013 veröffentlichte die Band ihr zweites Album The Cleggan Bay Disaster. Es beinhaltet u.a. fünf Lieder, die von Saoirse Mhór geschrieben wurden. Gründungsmitglied Uli Schmidt war bei den Aufnahmen wieder als Gastmusiker vertreten. Das offizielle Release fand am 1. Februar 2013 in Newbridge (Co. Kildare) statt, dem Heimatort von Saoirse Mhór. In der gleichen Woche sendeten zwei irische Radiostationen (Connemara Community Radio und Kildare KFM) Features über Fleadh. Die internationale Presse reagiert mit deutlich positiven Rezensionen des Albums.[3][4][5][6][7][8] Im Mai 2013 – nach einer kurzen Phase als Gastmusiker – wurde der Bassist Karl Schramm festes Bandmitglied von Fleadh.

Fleadh beim Folk am Neckar 2014
Fleadh beim Folk am Neckar 2014

Im Juli 2013 folgten noch ein weiterer Auftritt beim Rhein-Neckar Fernsehen sowie der Gewinn des ersten Platzes beim gemeinsamen Musikwettbewerb der BASF und der Popakademie Baden-Württemberg.[9][10]

Diskografie[Bearbeiten]

EPs[Bearbeiten]

  • 2003: Irish Songs’n’Tunes

Alben[Bearbeiten]

  • 2010: Humpy and Lumpy
  • 2013: The Cleggan Bay Disaster

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2010: Deutscher Rock und Pop Preis: 1. Platz als Beste Folkrockband[11]
  • 2010: Titel Band des Jahres, verliehen vom Rhein-Neckar Fernsehen[12]
  • 2013: 1. Platz beim Musikwettbewerb der BASF und der Popakademie Baden-Württemberg[13][14]
  • 2013: Deutscher Rock und Pop Preis: 1. Platz in der Kategorie Bestes traditionelles Weltmusikalbum, 1. Platz in der Kategorie Bester Folkrocksong, 1. Platz in der Kategorie Bestes Folkrockalbum[15]

Quellen[Bearbeiten]

  1. kuec: Fleadh ~ Humpy’n'lumpy (2010). Englisch. Rezension auf celtic-rock.de vom 7. April 2011.
  2. Video des Auftritts beim Rhein-Neckar-Fernsehen am 15. Oktober 2010: als mp4 (Download, 68 MB), als ogg (68 MB), als WebM (Download, 75 MB). Online auf fleadh.de.
  3. kuec: Fleadh ~ The Cleggan Bay Disaster (2013). Rezension auf celtic-rock.de vom 4. März 2013.
  4. Tim Carroll: ‘The Cleggan Bay Disaster’ from Fleadh - archetypal Irish folk. Englisch. Rezension auf Folkwords.com vom 10. April 2013.
  5. Tony Lawless: Album Review - Fleadh / The Clegan Bay Disaster. Englisch. Rezension auf TradConnect.com vom 12. April 2013.
  6. David Kidman: Fleadh - The Cleggan Bay Disaster (Greenhill Media). Englisch. Rezension auf NetRhythms.co.uk vom Juli 2013.
  7. Michael Moll: Fleadh "The Cleggan Bay Disaster". Englisch. Rezension auf Folkworld.eu vom Juli 2013.
  8. Gegers: FLEADH - The Cleggan Bay Disaster (2013). Französisch. Rezension auf fp.nightfall.fr vom 29. Juni 2013.
  9. Veranstaltung der Wirtschaftsbetriebe. Kellereifest/Sunset-Party. Online auf wirtschaftsbetriebe.basf.de vom Juli 2013. Abgerufen am 13. September 2013.
  10. Auftritt im Rhein-Neckar-Fernsehen am 30. Juli 2010: Video als mp4 (Download, 70 MB), als ogg (70 MB) oder webm (Download, 78 MB). Online auf fleadh.de
  11. Bundesnachwuchswettbewerb für Rock & Pop. Musikgruppen und SängerInnen aller musikstilistischen Bereiche (pdf, 16,9 MB). In: musikerMagazin 1/2011, S. 4. Online auf musiker-online.com, abgerufen am 13. September 2013.
  12. Band des Jahres 2010 im Rhein-Neckar-Fernsehen vom 25. Dezember 2010: Video als mp4 (Download, 77 MB), als ogg (76 MB) oder webm (Download, 81 MB). Online auf fleadh.de.
  13. BASF-Musikwettbewerb 2013. Die Jury hat entschieden. Online auf basf.com.
  14. Urkunde BASF-Musikwettbewerb 2013. 1. Preis. Online auf fleadh.de.
  15. Sonderpreisträger beim Deutschen Rock- & Pop-Preis 2013, abgerufen von musiker-online.com am 3. Februar 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fleadh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien