Flodder Forever

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Filmdaten
Deutscher Titel Flodder Forever
Originaltitel Flodder 3
Produktionsland Niederlande
Originalsprache Niederländisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 117 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Dick Maas
Drehbuch Wijo Koek
Dick Maas
Produktion Laurens Geels,
Dick Maas
Musik Dick Maas
Kamera Philip Hering
Schnitt Hans van Dongen
Besetzung

Flodder Forever ist ein niederländischer Spielfilm von Dick Maas aus dem Jahr 1995. Es ist der letzte Teil einer Trilogie über die „asoziale“ Familie Flodder. Die Hauptrollen spielen Nelly Frijda, Coen van Vrijberghe de Coningh und Stefan de Walle.

Handlung[Bearbeiten]

Bei der Unterschichtfamilie Flodder ist nach reichlichem Erbe und Amerikaaufenthalt wieder alles beim alten. Die Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum der wohlhabenden Wohnsiedlung Sonnental stehen kurz bevor und sollen ohne Probleme ablaufen, aber der Gemeinderat ist wegen der dort wohnenden Flodders besorgt und die Nachbarschaft ist bemüht, die Flodders von der Feier fernzuhalten. Da der Mietvertrag über die Flodder-Villa einige zwischenzeitlich vergessene Bedingungen seitens der Vermieter vorsah, werden vom Gemeinderat Pläne ausgetüftelt, mit denen man die Familie aus der Stadt zu vertreiben versucht. Doch sämtliche Vorhaben, wie ein untergeschobener Autodiebstahl, Prostitution oder die Einschleusung einer den Mietvertrag nichtig machenden Person gehen schief. Ma Flodder lernt indes einen Landstreicher kennen, den sie heiraten will. Die Hochzeit wird aber in letzter Minute vom Sozialarbeiter Werner unterbrochen, da die Familie ihr Wohnrecht in der Villa verlöre, wenn eine weitere Person ins Haus einziehen würde. Da Werner aber die Anweisung der letzten Mietzahlung vergaß, stehen die Flodders trotzdem vor der Räumung und Zwangsversteigerung des Hauses. Der Sozialarbeiter schafft es jedoch, seinen Fehler wettzumachen, indem er einen Aufschub der Zwangsräumung erwirkt und für die Sozialbehörde selbst an der Versteigerung des Hauses teilnimmt. Die Nachbarn, denen die Flodders schon immer ein Dorn im Auge waren, sammeln Geld, um das Anwesen der Flodders zu ersteigern und sie somit für immer loszuwerden. Der auf der Auktion aufgerufene Geldbetrag übersteigt jedoch das Budget, das Werner von der Sozialbehörde vorgegeben bekam, ebenso wie das der Nachbarschaft. Den Zuschlag erhält der Landstreicher und Ex-Bräutigam von Ma Flodder, welcher sich als Multimillionär entpuppt, der seiner geldgierigen Verwandtschaft zu entfliehen versucht. Er überträgt den Flodders das Haus und Wohnrecht. Der darüber entsetzte Nachbar van Brandwijk dreht durch, nachdem er auf die Initiative von Frau Funk massiv unter Druck gerät und den Vorsitz des Tennisclubs entzogen bekommt. Er löst die nahezu vollständige Zerstörung der Siedlung Sonnental aus, nur das Haus der Flodders, auf das er es ursprünglich abgesehen hatte, bleibt davon verschont.

Drehorte[Bearbeiten]

Die Innenaufnahmen und der wiederaufgebaute Nettelweg waren Studioaufnahmen in und auf dem Studiogelände im Bolderweg 22 von Almere (52° 24′ 34″ N, 5° 15′ 51″ O52.409545.264095), darüber wurde der Ortsteil Kollenberg von Sittard-Geleen für die Aufnahmen genutzt, da das Studiogelände keinen weiteren Stadtrand nachempfinden konnte. Der Kreisverkehr mit der Dekoration „25 Jahre Sonnental“, in den der Pizzalieferant stürzt befand sich auf dem Studiogelände (52° 24′ 31″ N, 5° 15′ 54″ O52.4086335.264884).[1][2] In der „Charles Beltjenslaan“ auf dem Kollenberg steigt Kees als Anhalterin aus dem Tanklaster (50° 59′ 17″ N, 5° 52′ 7″ O50.9879835.868513). Die Hochzeit von Ma Flodder wurde im „Raadhuis de Paauw“, Raadhuislaan 22 in Wassenaar, gedreht, das heute als Feuerwehrmuseum genutzt wird.[3](52° 8′ 9″ N, 4° 23′ 56″ O52.1358164.39882).

 Commons: Drehorte Flodder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kritik[Bearbeiten]

„Zweite Fortsetzung eines niederländischen Erfolgsfilms, die nicht mehr als dummen Klamauk vorzuweisen hat und deren Bürgerschreck-Attitüde sich in Leerlauf erschöpft. Nur im Finale flackert noch anarchischer Witz auf.“

Lexikon des Internationalen Films[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.flodder.tv/flodder---intera.html
  2. FlodderInBeeld: HQ - Achter de schermen (Flodder Serie) -- PART1, publiziert am 31. März 2011 (Ref.. Minute 0:45)
  3. http://www.brandweermuseumwassenaar.nl/
  4. Flodder Forever im Lexikon des Internationalen Films