Form 10-K

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Als Form 10-K wird von der SEC, einer US-Behörde für die Kontrolle des Wertpapierhandels, ein Jahresbericht in standardisierter Form bezeichnet.

Im Gegensatz zum Jahresbericht, der oft bunt auf Hochglanzpapier gedruckt wird, ist Form 10-K schlicht und streng genormt. Er enthält Angaben zu Firmengeschichte, zur Struktur, zum Gehalt der Vorstände, zu Tochtergesellschaften und genormten Jahresabschlüssen. Unternehmen mit einem Vermögen von mehr als $10 Millionen und mehr als 500 Anteilsbesitzern müssen – ob sie Aktiengesellschaften oder aber nicht frei gehandelte Unternehmen sind – einen Bericht nach Form 10-K abgeben. Alle Form 10-K-Berichte sind über die EDGAR-Datenbank der SEC durchsuchbar.

Zusätzlich zur jährlichen Form 10-K müssen die Unternehmen für die ersten drei Quartale die Form 10-Q ausfüllen. Wenn im letzten Quartal, vor Abgabe des Jahresberichts, etwas Wichtiges geschieht, wie z.B. ein Bankrott, muss die Form 8-K ausgefüllt werden.

Der Name Form 10-K stammt aus den Code of Federal Regulations (CFR) nach dem Securities Exchange Act von 1934.

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