François-Nicolas-Madeleine Morlot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kardinal Morlot
Wappen

François-Nicolas-Madeleine Morlot (* 28. Dezember 1795 in Langres; † 29. Dezember 1862 in Paris) war Kardinal der katholischen Kirche und Erzbischof von Paris.

Er erhielt seine Ausbildung im Kolleg seiner Heimatstadt Langres und im Grand Séminaire von Dijon. Am 27. Mai 1820 wurde er dort zum Priester geweiht. Über den Weg als Generalvikar kam er ins dortige Domkapitel. Am 10. März 1839 wurde er vom französischen König Louis-Philippe zum Bischof von Orléans ernannt und am 18. August desselben Jahres fand die Weihe durch den Bischof von Nancy Charles-Auguste-Marie-Joseph Forbin-Janson in Paris statt. 1842 wurde er Erzbischof von Tours. Am 7. März 1853 wurde er vom Papst zum Kardinal ernannt. Als Titelkirche erhielt er die Basilika der Santi Nereo e Achilleo in Rom zugewiesen. Nach der Ermordung des Pariser Erzbischofs Auguste Sibour wurde er am 24. Januar 1857 zu dessen Nachfolger bestimmt. Die Amtseinführung erfolgte im März/April desselben Jahres. Nach seinem Tod im Jahr 1862 wurde er in der Kathedrale Notre Dame de Paris begraben.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Auguste Sibour Erzbischof von Paris
18571862
Georges Darboy
Augustin Louis de Montblanc Erzbischof von Tours
18421857
Joseph Hippolyte Guibert
Jean Brumault de Beauregard Bischof von Orléans
18391842
Jean-Jacques Fayet