François Duval (Komponist)

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François Duval (* 1672 in Paris; † 27. Januar 1728 in Versailles) war ein französischer Violinist und Komponist des Barock.

François Duval war der Sohn eines Pariser Tanzmeisters gleichen Namens, der als Tänzer in Lullys Opernaufführungen mitwirkte.

Die früheste uns bekannte Komposition François Duvals ist ein 1699 im Mercure Galant veröffentlichtes „Air nouveau“. Spätestens ab 1704 stand Duval im Dienst des Herzogs von Orléans, dem er seine Violinsonaten op. 1 widmete. Es war die erste französische Veröffentlichung von Violinsonaten im italienischen Stil. Duval setze die violinspezifischen Spieltechniken ein, die durch Arcangelo Corellis Sonatensammlung op. 5 (1700) in Frankreich bekannt geworden waren. Ein weiterer Dienstherr Duvals war der Herzog von Noailles, dem er seine Triosonaten op. 2 widmete. De Noailles ließ Duval vor König Ludwig XIV. auftreten, dem Duval seine Sonatensammlung op. 3 widmete. 1714 wurde Duval Mitglied der Vingt-quatre Violons du Roy. Er wirkte bei den Aufführungen von François Couperins Concerts royaux mit, gemeinsam mit Couperin (Cembalo), Hilaire Verloge (Gambe) und dem Fagottisten Dubois.

Werke[Bearbeiten]

Duvals erste Sonaten sind im Stil der italienischen Sonaten komponiert und belegen die Kenntnis der Werke von Arcangelo Corelli. Der häufige Einsatz von Doppelgriffen und das Spiel in hohen Lagen belegen die ausgezeichnete Kenntnis seines Instrumentes. Mit seinen Werken ebnete er den Weg für Komponisten der jüngeren Generation, wie Jean-Marie Leclair. Seine Sonaten sind teils als Kirchensonaten, teils in Suitenform komponiert.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Premier Livre de sonates et autres pièces pour le violon et basse (1704)
  • Second Livre à trois parties, sonates pour 2 violons et la basse (1706)
  • Troisième Livre de sonates pour violon et la basse (1707)
  • Quatrième Livre de sonates (1708)
  • Cinqième Livre de sonates à violon seul et la basse (1715)
  • Amusements pour la chambre, à violon seul et la basse (1718)
  • Les idées musiciènnes, sonates pour violon seul et la basse (1720)