Frank Baltrusch

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Frank Baltrusch Schwimmen
Bundesarchiv Bild 183-1985-0801-019, Frank Baltrusch.jpg

Frank Baltrusch bei den DDR-Schwimmmeisterschaften in Leipzig (1985)

Persönliche Informationen
Name: Frank Baltrusch
Nationalität: Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
Schwimmstil(e): Rücken
Geburtstag: 21. März 1964
Geburtsort: Magdeburg
Größe: 1,93 m
Gewicht: 92 kg

Frank Baltrusch (* 21. März 1964 in Magdeburg) ist ein ehemaliger Schwimmer aus der DDR.

Baltrusch begann erst spät (in der dritten Klasse) mit dem Leistungssport bei Einheit Pädagogik Magdeburg, nachdem er auch erst ein Jahr zuvor schwimmen gelernt hatte. Schon ein Jahr später wurde er an die Kinder- und Jugendsportschule (KJS) delegiert. Seit 1981 war er der beste DDR-Athlet auf der 200 Meter Rückenstrecke. International kam er jedoch nie über den zweiten Rang hinaus. Bei der Europameisterschaft 1981 in Split belegte der für den SC Magdeburg startende Sportler, der von Christel Seedorf und Ulf Schramme trainiert wurde, den vierten Platz.

Frank Baltrusch bei den DDR-Meisterschaften 1983. Er stellt seinen eigenen DDR-Rekord ein und wird DDR-Meister

Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Guayaquil und der Europameisterschaft 1983 in Rom und 1985 in Sofia erschwamm er jeweils Bronze über seine Paradestrecke. In den folgenden Jahren erwarb er sich den Ruf, „ewiger Zweiter“ zu sein. Er gewann Silber bei den Europameisterschaften 1987 in Straßburg über 100 Meter Rücken, den Schwimmweltmeisterschaften 1986 in Madrid über 200 Meter Rücken und bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul ebenfalls über 200 Meter Rücken, wo er vom sowjetischen Sportler Igor Poljanski geschlagen wurde. Nach den Spielen beendete er seine Karriere.

Baltrusch heiratete die Turmspringerin Katrin Zipperling und arbeitet heute als Verkaufsleiter für eine Versicherung in Magdeburg.

1986 und 1988 wurde Frank Baltrusch mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber ausgezeichnet.[1][2]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neues Deutschland, 15. Oktober 1986, S. 7
  2. Neues Deutschland, 12./13. November 1988, S. 4

Weblinks[Bearbeiten]