Friede von Bukarest (1812)

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Der Frieden von Bukarest wurde am 28. Mai 1812 in Bukarest zwischen Zar Alexander I. und dem osmanischen Sultan Mahmud II. geschlossen. Er beendete den seit 1806 anhaltenden Krieg zwischen dem Russischen und dem Osmanischen Reich.

Auslöser des 7. Russisch-Türkischen Krieg war die russische Besetzung der unter osmanischem Einfluss stehenden Fürstentümer Moldau und Walachei 1806. Konstantinopel erklärte daraufhin dem russischen Reich am 24. Dezember 1806 den Krieg. 1812 war der russische Zar zur Vermeidung eines Zweifrontenkrieges zu einem raschen Frieden gezwungen, denn der Einmarsch Napoleons I. nach Russland stand bevor.

Mit der Friedensvereinbarung von 1812 erhielten die Russen Territorien im Kaukasus sowie eine Hälfte (östlich des Pruth) des Fürstentums Moldau, das spätere Bessarabien, zugesprochen. Die Grenze zwischen dem Osmanischen und Russischen Reich verlief ab 1812 nicht mehr am Dnister, sondern 200 km weiter westlich am Pruth. Für diesen Territorialgewinn verzichtete Russland auf die osmanisch beherrschten Donaufürstentümer Moldau (westlich des Pruth) und Walachei.

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