Balkanhalbinsel

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Eine Definition der Balkanhalbinsel weitgehend nach Jovan Cvijić mit der Nordwestabgrenzung Isonzo-Vipava-Postojna-Krka-Save, also die Grenze zwischen Alpen und Dinarischem Gebirge
Eine alternative Abgrenzung des Balkans bildet die Triest-Odessa-Linie.
Das Balkangebirge in Bulgarien, von dem die Bezeichnung „Balkan“ abgeleitet ist.

Die Balkanhalbinsel (auch kurz Balkan, oft synonym mit Südosteuropa verwendet) ist eine geographisch nicht eindeutig definierte Halbinsel im Südosten Europas. Sie ragt in das Mittelmeer und ist nach dem Balkangebirge benannt. Der größte Staat auf der Halbinsel ist Griechenland, gefolgt von Bulgarien (wo der Großteil des Balkangebirges liegt), dann der Reihe nach Serbien, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Mazedonien und dem Kosovo. Die Staatsgebiete von Kroatien, Rumänien, Serbien, Slowenien und der Türkei reichen über die Grenzen der Balkanhalbinsel hinaus.

Obwohl das Balkangebirge mit 2376 Meter maximaler Gipfelhöhe das bekannteste ist, bilden jedoch das regional dominante Gebirge die Dinariden, welche im westlichen Teil der Halbinsel liegen. Die höchste Erhebung ist der Gipfel Musala (2925 m) im Rila-Gebirge.

Dieser Teil Europas ist kulturell und sprachlich stark gegliedert. Die Jugoslawienkriege haben große Teile dieses Gebietes und der Bevölkerung in Mitleidenschaft gezogen. Im Kern umfasst der Begriff „Balkan“ diejenigen europäischen Staaten, die von der Zugehörigkeit zu Byzanz und später zum Osmanischen Reich geprägt wurden.[1]

Etymologie[Bearbeiten]

Der Begriff „Balkan“ stammt von den Protobulgaren, welche damit dieses Gebiet als Teil des ersten Bulgarischen Reiches bezeichneten. Auf Bulgarisch bedeutet das Wort балкан „Gebirge“. Vermutlich lässt es sich auf die persischen Worte bālkāneh oder bālākhāna mit der Bedeutung „hoch, oben“ oder „hochgelegenes Haus“[2] zurückführen.

Der Name „Balkan“ wurde während der osmanischen Herrschaft in die türkische Sprache übernommen. Die Bedeutungen auf Türkisch sind gemäß dem „Institut für die Türkische Sprache“ (türkisch Türk Dil Kurumu, kurz: TDK) verschieden und das Wort kann unter anderem folgendes bezeichnen: „eine steile Gebirgskette“, „Gebiet(e) mit vielen Bäumen, Sträuchern und Büschen“, „Berg(e) mit vielen Wäldern“. Ferner kann es auch „Gebiete mit (weiten, flachen) (Hoch-)Tälern“ oder aber auch „Schlamm, der sich durch Schneeschmelze, Tauwetter und Regen bildet“ bedeuten.[3]

Ferner gibt es auch in Turkmenistan verschiedene Orte mit „Balkan“ im Namen: Großer Balkan (turkmenisch Uly Balkan, dt. „Gebirgskette“), Balkan welaýaty (Provinz) und deren Hauptstadt Balkanabat. Diese Gebiete wurden von den Protobulgaren besiedelt, bevor sie nach Westen gewandert sind. Der Begriff „Balkan“ oder „Balkanhalbinsel“ wurde auch von folgenden Ländern und Sprachen übernommen, von denen die meisten eben zu diesem Gebiet gehören:

  • albanisch: Gadishulli Ballkanik oder Siujdhesa e Ballkanit
  • bosnisch: Balkansko poluostrvo oder Balkanski poluotok
  • bulgarisch: Балкански полуостров (Balkanski poluostrov)
  • mazedonisch: Балкански Полуостров (Balkanski Poluostrov)
  • kroatisch : Balkanski poluotok
  • griechisch: Βαλκανική χερσόνησος (Valkanikí chersónisos)
  • italienisch: Penisola balcanica
  • rumänisch: Peninsula Balcanică
  • serbisch: Балканско полуострво (Balkansko poluostrvo)
  • slowenisch: Balkanski polotok
  • türkisch: Balkan Yarımadası
  • ungarisch: Balkán-félsziget
  • venetisch: Penìxoła balcànega

Der türkische Begriff Balkanlar (Plural von „Balkan“) bezeichnet laut dem „Institut für die Türkische Sprache“: „Region der (die Gebiete) Kroatien, Serbien, Montenegro, Kosovo, Slowenien, Albanien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und Thrakien umfasst“.[3] Auch heute noch bezeichnet der Name Balkanlar in der Türkei oder türkischen Sprache die Regionen, welche ebendiese Länder beinhalten.

„Balkanlar, beşe belki altıya, kaç halk sahip çıkarsa o kadara bölünecek.“

„Der Balkan wird auf fünf oder vielleicht auch auf sechs (Teile), so viele, wie viele Völker darauf Anspruch erheben, aufgeteilt werden.“

Necati Cumalı (1921–2001)

Balkanhalbinsel als Region[Bearbeiten]

Der „Balkanhalbinsel“-Begriff[Bearbeiten]

Die Bezeichnung „Balkanhalbinsel“ wurde 1808 vom Berliner Geographen Johann August Zeune geprägt. Er übernahm die Vorstellung antiker Geographen, dass sich das Balkangebirge über den gesamten südosteuropäischen Raum von den slowenischen Alpen bis zum Schwarzen Meer erstrecke und eine ähnlich prägende Bedeutung für den Gesamtraum habe wie der Apennin für die italienische Halbinsel. Dies stellte sich jedoch als falsch heraus. Nachdem die Unhaltbarkeit dieser Annahme erkannt worden war, stießen die Begriffe „Balkanhalbinsel“ oder „Hämus-Halbinsel“ auf zunehmende Kritik. 1893 regte der Geograph Theobald Fischer an, den Begriff „Balkanhalbinsel“ durch „Südosteuropäische Halbinsel“ zu ersetzen. Sein Vorschlag hat sich jedoch nur teilweise durchsetzen können.

Balkanländer[Bearbeiten]

Unter dem Begriff Balkanländer werden unterschiedliche Länder zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass ihre heutigen Territorien jahrhundertelang im Spannungsfeld zwischen Österreich, Russland und der Türkei lagen. Die dadurch bedingten ständigen Gebietsveränderungen und Umsiedlungen oder Vertreibungen ließen den Staat als Repräsentanten wechselnder Fremdherrscher erscheinen, der keine Loyalität erwarten durfte.

In den südosteuropäischen Staaten Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Albanien, Kosovo, Mazedonien, Serbien, Montenegro, Kroatien, Bosnien und Herzegowina und Slowenien wohnen zusammen fast 66 Millionen Menschen (Fischer Weltalmanach 2010). Hinzu kommen acht bis zehn Millionen Einwohner des europäischen Teils der Türkei, insgesamt leben also etwa 75 Millionen Menschen auf der Balkanhalbinsel.

Der „Balkan“-Begriff[Bearbeiten]

Der Begriff „Balkan“ wird in Westeuropa oft im Hinblick auf Konnotationen wie „Konfliktträchtigkeit“, Korruption, „Zersplitterung“ („Kleinstaaterei“), „Emotionalität“ und „Rückständigkeit“ abwertend gebraucht („Pulverfass Europas“). Metternich meinte, der Balkan beginne schon am Rennweg in Wien-Landstraße. Bismarck wird der Spruch nachgesagt, der Balkan sei „nicht die Knochen eines einzigen pommerschen Grenadiers wert“. Winston Churchill bezeichnete den Balkan, als dieser Teil Europas sich in der Hand des Dritten Reiches befand, als „Europas weichen Unterleib“.[4]

„Balkanische Zustände“ werden mit Chaos, Gewalt, Rückständigkeit und Brutalität gleichgesetzt und dem „zivilisierten“ Europa gegenübergestellt. Diese Konnotation erfolgt regelmäßig auch in den Grenzräumen der Region, zum Beispiel in Kroatien und Rumänien. In der Kernregion selbst geht man mit dem Begriff mit weniger Vorbehalten um.[5]. Im Jahr 1909 wurde von den dortigen sozialdemokratischen Parteien eine föderative Balkanrepublik oder 1934 ein Balkanpakt als Versuch der Machtabsicherung geschaffen.

Ethnische Karte der Balkanhalbinsel vor dem Ausbruch des Ersten Balkankriegs, erstellt von Paul Vidal de la Blache

Als wertneutraler Begriff bürgert sich nicht zuletzt deshalb immer mehr der (geographisch nicht ganz deckungsgleiche) Terminus Südosteuropa ein. In einigen der sogenannten Balkanländer ist die Bezeichnung Balkan aber bisweilen ein durchaus positiv besetzter Begriff: In Bulgarien etwa ist Balkan Namensbestandteil vieler Unternehmen und touristischer Einrichtungen (wobei sich Balkan hier auf das Balkangebirge bezieht), und Bulgaren pflegen ein recht positives Verhältnis zu ihrer „Balkan-Identität“. Ein Grund hierfür dürfte die Tatsache sein, dass dieses Gebirge über Jahrhunderte als Zufluchtsort verschiedener bulgarischen Freiheitskämpfer diente, wie beispielsweise der Heiducken im Kampf gegen die osmanische Herrschaft. Der neuere, überwiegend im Kontext der Europäischen Union verwendete Begriff „Westbalkan“ umfasst die Nachfolgestaaten Jugoslawiens ohne Slowenien, jedoch um Albanien ergänzt.

Anders ist die Situation dagegen in Kroatien, Ungarn oder Slowenien: Als ehemalige Bestandteile Österreich-Ungarns fühlen sich viele Bürger dieser Staaten mit traditionell katholischer Bevölkerungsmehrheit einem so genannten mitteleuropäischen Kulturkreis verbunden und distanzieren sich vom Balkan-Begriff. Meistens distanziert sich auch Rumänien, dessen Fläche ungefähr zur Hälfte Österreich-Ungarn gehört hat und rein geographisch nur durch die nördliche Dobrudscha in der Balkanregion vertreten ist, von diesem Begriff. Auch Griechenland wird fast ausschließlich zu Südeuropa gezählt. Dennoch nehmen Slowenien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Moldau als auch Albanien, Montenegro, Serbien, Türkei, Griechenland, Mazedonien und Bosnien und Herzegowina an den Balkanspielen, einem jährlich abgehaltenen Sportwettkampf (vornehmlich Leichtathletik), teil.

Siehe auch: Balkanisierung

Südosteuropa[Bearbeiten]

Aufgrund der negativen Konnotationen des Begriffes „Balkan“ wird stattdessen häufig der Begriff Südosteuropa verwendet. Die Verwendung dieses Begriffes als geographische Bezeichnung erhöht sich allmählich. Eine Initiative der Europäischen Union im Jahr 1999 wurde „Stabilitätspakt für Südosteuropa“ genannt, und die Web-Zeitung Balkan Times wurde 2003 in Southeast European Times umbenannt.

Kulturelle Einflüsse[Bearbeiten]

Die nach Osten hin offenen Küsten und die Durchgängigkeit des Nordens machen den Balkan von jeher zu einer wichtigen Brücke zwischen Asien und Europa, aber auch immer wieder zum Schauplatz von Konflikten, Kriegen und ethnischen Unruhen.

Zahlreiche historische Staaten spielten in der Kultur und Geschichte dieser Region eine bedeutende Rolle. Dazu gehörten das Römische und das Byzantinische Reich sowie später das Osmanische Reich, die Republik Venedig und Österreich-Ungarn. Auch Russland betrachtete auf Grund des dort verbreiteten orthodoxen Glaubens den Balkan häufig als sein Einflussgebiet, wobei es dabei ebenso wie andere genannte Länder auch territoriale Interessen verfolgte.[6]

Da dieser Raum im 15. Jahrhundert endgültig unter die osmanische Herrschaft fiel, verstärkte sich auch die südosteuropäische Binnengrenze zwischen dem ungarisch-venezianisch beherrschten katholischen Raum und dem politisch und religiös nach Konstantinopel ausgerichteten Balkan.[7]

Mehr als die Hälfte der Einwohner aller Balkanstaaten hängt einer der orthodoxen Kirchen an. Im Westen der Balkanhalbinsel dominiert jedoch das römisch-katholische Christentum. Zwischen Katholiken und Orthodoxen leben zudem zahlreiche vor allem slawische, albanische und türkische Muslime – insgesamt etwa ein Viertel aller Einwohner der Halbinsel.

Während des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts wurden die Juden auf dem Balkan, mit Ausnahme in Bulgarien und Albanien, verfolgt und ermordet. Die wenigen Überlebenden wanderten in den (damals) neugegründeten Staat Israel aus. Kein Balkanland hat – abgesehen von der Türkei – heute noch eine nennenswerte jüdisch-sephardische oder jüdisch-aschkenasische Minderheit.

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Begrenzung[Bearbeiten]

Die Balkanhalbinsel (Adolf Stielers Handatlas, erschienen 1891)

Die Halbinsel hat eine Fläche von etwa 500.000 Quadratkilometern, einschließlich den vorgelagerten Inseln. Sie wird nach Westen durch das Adriatische Meer, nach Südwesten durch das Ionische Meer, nach Südosten durch die Ägäis und das Marmarameer und nach Osten durch das Schwarze Meer begrenzt.

Nach Norden, zum Inneren des europäischen Kontinents hin, existiert keine geographisch ausgeprägte Grenzlinie. Als nördliche Grenze der Balkanhalbinsel werden in der Regel die Flüsse Donau und Save angenommen. Unterschiedliche Auffassungen gibt es hinsichtlich der Abgrenzung im äußersten Nordwesten und am Unterlauf der Donau. So wird gelegentlich die Kupa (deutsch: Kulpa), zumeist aber die Una (beides Nebenflüsse der Save) als Nordwestgrenze betrachtet. Im ersten Fall wird Zentralkroatien bzw. das Gebiet der ehemaligen kroatischen Militärgrenze zum Balkan gerechnet, im zweiten Fall nicht. Eine andere gängige Definition sieht den Golf von Triest und das Ljubljana-Tal als Nordwestbegrenzung der Balkanhalbinsel, welche über die Save und Donau dann auch bis ans Schwarze Meer verläuft.[8]

Die Wahl der Donau-Save-Kupa-Linie als Nordgrenze ist willkürlich. Sie ist historisch gerechtfertigt, weil die so gekennzeichnete Fläche (zusammen mit Rumänien und ohne Montenegro, Dalmatien und den Ionischen Inseln) den größten Teil des europäischen Territoriums des Osmanischen Reiches aus dem späten 15. bis ins 19. Jahrhundert bildete. Der Fluss Kupa bildet die natürliche Grenze zwischen Slowenien und Kroatien im Südosten, die Save trennt Kroatien und Bosnien, und die Donau, der zweitgrößte europäische Fluss (nach der Wolga), bildet eine natürliche Grenze zwischen Bulgarien, Serbien und Rumänien.

Zum Balkan-Begriff zählt man manchmal auch die Walachei und Moldawien hinzu (wobei es zu Überlappungen zwischen dem geographischen und dem historisch-politischen Balkan-Begriff kommt). Selten wird auch die direkte Luftlinie zwischen Triest und Odessa als Abgrenzung verwendet.[9]

Relief[Bearbeiten]

Die Balkanhalbinsel besitzt ein ausgeprägtes Relief und verfügt aufgrund der vorhandenen Gebirgshindernisse über nur wenige natürliche Verkehrswege. Einzig die strategisch herausragende Morava-Vardar-Furche durchzieht die zentrale Balkanhalbinsel zwischen der Ägäis und der Donau in ihrer Gänze. Parallel zur Südwestküste der gebirgigen Halbinsel bildet das Dinarische Gebirge einen großteils verkarsteten, schwer zugänglichen Gebirgswall, der sowohl eine markante Klima- als auch Kulturscheide zur mediterranen Region darstellt.

Ein Nebeneinander von Hochgebirgen und Beckenlandschaften kennzeichnet das Innere der Balkanhalbinsel. Dabei sind die Becken entweder als Poljen (kroatisch, serbisch, bosnisch und slowenisch für Feld) im Karst angelegt (beispielsweise Mitteldalmatinisch-Herzegowinische Poljenstufe) oder tektonische Einsenkungen wie im Kosovo (Rrafsh i Dukagjinit/Metochien, Amselfeld), Mazedonien (Becken von Skopje, Kumanovo, Bitola und Tetovo) sowie den seenreichen, pelargonischen Becken (Ohrid, Prespa, Dojran und Ioannina). Ebenen sind in der albanischen Niederung, der slawonischen (Save-)Niederung, sowie den weiten Alluvialflächen der Donau ausgebildet. Als alte Kulturregion wurden die Städte zumeist an geographisch begünstigten Orten der Küsten und Flüsse gegründet. Die antike Stadtkultur entstammt den politisch-geographischen und kulturellen Gegebenheiten Griechenlands und wurde von den Römern systematisch auf die weiteren Bereiche der Balkanhalbinsel verbreitet. Eine urbane Erneuerung außerhalb der Kontinuität der kaufmännischen Seestädte erfolgt nach der Völkerwanderung aber erst durch das Auftauchen der Osmanen, die insbesondere die zentralen Bereiche der Balkanhalbinsel systematisch in ihr Wirtschaftssystem einbinden konnten.

Gebirgssysteme und Geologie[Bearbeiten]

Die Balkanhalbinsel ist eine ausgesprochene Gebirgsregion. Jungalpidische Gebirge streichen von Nordwesten nach Südosten (Dinarisch-Hellenidischer Gebirgsbogen) und gehören zum das Mittelmeer umgebenden Faltengebirgsgürtel. Kristalline Massen, die geologisch älter und aus wasserundurchlässigen Graniten sowie Schiefern nebst Kalken aufgebaut sind, werden von den Rhodopen sowie Pirin, Rila und dem Balkangebirge gebildet. Höchste Gipfel finden sich im Rila (Musala 2925 m), Olymp (Mytikas 2917 m) und Pirin (Wichren 2911 m). Die stark verkarsteten Dinariden (Jezerca 2694 m) und Helleniden (Smolikas 2637 m) liegen den Küsten am Mittelmeer vor und bilden damit ausgesprochene Klima- und Kulturscheiden.

Küsten[Bearbeiten]

Sowohl die Westküste (Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien, Griechenland) wie auch die Ostküste der Balkanhalbinsel (Rumanien, Bulgarien, Türkei, Griechenland) sind stark zerklüftet und in zahlreiche Inseln und Halbinseln aufgelöst. Die reich gegliederte Küstenregion Dalmatiens ist als Canaleküste, die griechische Ägäisküste als Riasküste, die Küsten zum Schwarzen Meer sowie die in Albanien sind dann als Niederungsküsten ausgebildet.

Zwischen den im Dinarischen Karst überwiegend kahlen, nur dünn besiedelten Gebirgen liegen zahlreiche mehr oder weniger fruchtbare Becken in Form von Karst bzw. Poljen (Grahovo, Nikšić). Erst die auffälligen großen tektonisch angelegten Becken des Kosovo sowie die Becken in Mazedonien (Pelargonisches Becken) mit ihren großen Seen tertiären Ursprungs (Ohridsee, Prespasee) bilden wirtschaftlich und geographisch bedeutsame Lebensräume, die dicht besiedelt sind.

Gewässer[Bearbeiten]

Die hydrologischen Systeme entwässern unterschiedlich stark in die angrenzenden Meere. Ein Großteil der Fließgewässer gehört zum Einzugsbereich des Schwarzen Meeres. Das adriatische Einzugsgebiet ist arm an oberflächlichen Fließgewässern (in den Dinariden nur Cetina, Neretva und Morača), zur Adria und Ägäis entwässern dagegen noch Drin, Nestos, Struma, Vardar und Mariza. Die wichtigsten der zahlreichen Nebenflüsse der Donau und Save sind Kupa, Bosna, Drina, Morava und Iskar.

Drei Einzugsgebieten, dem adriatischen, ägäischen und schwarzmeerischen hydrologisch zugehörend, sind insbesondere die wasserreichen Donauzuflüsse, die – mit Ausnahme des Tieflandstromes der Save – durch Schluchten und Canyons (Drina, Tara, Iskar) führen, von Bedeutung. Der Karpatendurchbruch der Donau im Eisernen Tor war bis ins 20. Jahrhundert ein bedeutendes Schifffahrtshindernis. Die zur Adria entwässernden Flüsse sind mit Ausnahme von Neretva und Morača, die in tiefen Canyons die Schwelle der Hochdinariden durchbrechen, von untergeordneter Bedeutung. Die größeren Gebirgsflusssysteme in Albanien und Griechenland (Drin, Vardar und Nestos) fließen in den Unterläufen durch weite alluviale Niederungen.

Klima[Bearbeiten]

Die Balkanhalbinsel liegt am Übergang von der mediterranen zur kontinentalen Klimazone. Auf zwei Seiten vom Meer umgeben, nimmt die Ozeanität durch die im Westen der Halbinsel an der Küste exponiert der Westwindzone ausgesetzten Gebirge vom Küstensaum zum Landesinneren rapide ab. Damit ist das Klima schon in kürzerer Entfernung von der Meeresküste durch stärkere Kontinentalität und schneereiche Winter geprägt.

Die durch die Gebirgssysteme vor allem hygrisch und ventilatorisch stärker veränderten solaren Klimate der Balkanhalbinsel werden durch lokale, mesoskalige und makroskalig wirksame, das Klima stark modifizierende, Windesysteme geprägt. Darunter fallen die durch die Topographie bedingten Leewellen wie die kalte Bora und der warme Föhn, die vor allem im Gebirge wirksam sind, sowie die durch Unterschiede der Luftdruckgradienten bewirkten saisonalen makroskaligen Windsysteme der Košava, Meltemi und des Scirocco.

Die Gebirge des Balkans gliedern sich klimatisch in humid-temperate, submediterrane und mediterrane sowie subhumid-kontinentale Typen. Edaphische Abweichungen der generellen Typen ergeben sich in Karstgebieten in ansonsten humiden Klimaten. Zudem reihen sich Karstgebirge von den Julischen Alpen zum Peloponnes. Somit sind klimatische und edaphische Faktoren stärker kombiniert als in den Alpen, Pyrenäen oder Karpaten. Karstgebirge des Nordwestens sind generell humid, im Südosten semihumid bis semiarid.

Vegetation[Bearbeiten]

Vegetation der Balkanhalbinsel

Die Vegetation großer Ökosysteme (phytogeographische Territorien oder Vegetationsgürtel) ist ökologisch, chorologisch und floristisch-entwicklungsgeschichtlich sehr einheitlich. Durch Relief und die Beziehungen, die sich aus der Lage, insbesondere zu den Meeren, ergeben, erfolgt innerhalb dieser Pflanzenreiche eine aus den klimatischen Faktoren und den Aspekten des Naturraumes differenzierte Vegetationsteilung.

Die Balkanhalbinsel ist Teil des holarktischen Florenreiches. Sie ist weiter in eine mediterrane sowie zirkumboreale Region zu ordnen. Die westliche und östliche zentrale Balkanhalbinsel teilt sich in zwei Florenprovinzen der mitteleuropäischen Florenregion, die illyrische im Westen und die mösische im Osten. Ein Teil Thrakiens gehört dabei schon zur pontischen Florenregion. Die reich gegliederte, dalmatinische Küste sowie Teile Südalbaniens und die Küsten Griechenlands und des Peloponnes gehören zur mediterranen Florenregion.

Phytogeographisch lässt sich der Balkan in den basophilen ozeanischen Westen (Illyrien) und kontinentalen azidophilen Osten (Mösien) gliedern. Illyrien ist Zentrum mesophiler Buchenwälder, die submontan bis subalpin dominieren, während in Mösien subalpin Fichte boreale Wälder bildet.

Stärker unterschieden sind kolline Stufen; die Eichen im Osten (Quercus frainetto, Zerreiche (Q. cerris)) werden im Westen durch humide Eichen-Hainbuchenwälder (Quercus petrea, Carpinus betulus) ersetzt. Die balkanische Region ist durch viele nur für seine Umgebung typische (tertiäre) Arten bereichert: zum Beispiel Griechischer Ahorn (Acer heldreichii), Serbische Fichte (Picea omorika), Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), Corylus colurna, Pinus peuce, Pinus heldreichii, Ramonda serbica oder Amphoricarpos neumayeri.

Die westliche sowie östliche zentrale Balkanhalbinsel ist in zwei Vegetationszonen, illyrisch und moesisch (nach den röm. Provinzen Illyricum und Moesia), zu teilen. Thrakien ist pontische Unterregion. Als Subzonen der mitteleuropäischen Florenregion sind Illyrien mit basenreichen basophilen, Mösien mit säureliebenden azidophilen Vegetationstypen verbunden.

Die Küste Dalmatiens gehört zur adriatischen Provinz der mediterranen Florenregion. Die epirische und ägäische Küste mit den griechischen Inselgruppen sind Teil der ostmediterranen Provinz. Damit sind floristische Prinzipien vorgegeben. Unterschiede resultieren aus der Mischung der Horoelemente einzelner Gebiete, die wiederum von naturräumlichen Gegebenheiten und der Vegetationsgeschichte abhängen.

Florenregionen in Europa laut W. Frey und R. Lösch
Zonierung der Vegetation der Balkanhalbinsel am Beispiel des Orjen
Wulfenia baldaccii, eine im Prokletije endemische Pflanze

Das durch die klimatische Vielfalt, das ausgeprägte Relief, die vielfältige Topographie und der subtropischen Lage und auch besonders der zum übrigen Europa höheren Klimagunst der Erdvergangenheit, ist in diesem Teil des Europäischen Kontinentes auch eine reichhaltige Vegetation entwickelt, die die mit Abstand vielfältigsten Formationen sowie den größten Artenreichtum des Kontinentes aufweist. Daher beherbergt die Balkanhalbinsel allein über 160 Gehölzarten und mehr als 7000 Kormophyten, von denen allein 3000 endemische Arten sind. Damit kommt der Balkanhalbinsel auch die Schlüsselrolle in der europäischen Vegetationsgeschichte sowie als Endemitenzentrum auch der Rang eines Hotspots der Biodiversität zu.

Die Genese der balkanischen Flora vollzog sich während tertiärer, glazialer und postglazialer Phasen. Heute treten keine alten mesozoischen Vertreter (wie zum Beispiel in den Floren Ostasiens oder Argentiniens) mehr auf. Der Basisbestand insbesondere der Waldflora ist dennoch seit der Kreide bekannt (zum Beispiel Eichen (Quercus), Buchen (Fagus), Kastanien (Castanea), Erlen (Alnus), Weiden (Salix)). Die thermophilere tertiäre Flora war an tropischen Elementen reicher als heute, wo nur eine kleine Zahl reliktischer Arten (Frauenhaarfarn (Adiantum capillus-veneris)), Gattungen (Yams (Dioscorea)) und Familien (Gesneraceae) überlebt hat. Außertropische tertiäre Formen sind dagegen reichlich vertreten (zum Beispiel Platanengewächse (Platanus), Rosskastanien (Aesculus hippocastanum), Tollkraut (Scopolia), Sibiraea, Thelygonum, Serbische Fichte (Picea omorika), Pinus peuce, Forsythia europaea, Gemeiner Flieder (Syringa vulgaris)). Durch die isolierte Stellung, die nächsten Verwandten sind zumeist in Ostasien oder dem vorderen Orient zu finden und die heterogene phytogeographische Genese, sind alle paläoendemischen Tertiärrelikte ökologisch und horologisch sehr differenzierte Vertreter unterschiedlicher vegetationsgeographischer Einheiten. Seit dem Tertiär erfolgte die Evolution der mediterranen Gebirgsflora, dies unabhängig arktoalpiner Einflüsse.

Nach Turrill (1929) finden sich auf der Balkanhalbinsel 6.340 Arten. Mit den in der Flora Europaea aufgeführten 10.500 Arten verglichen, kommt der Balkanhalbinsel auch die Schlüsselrolle der europäischen Vegetationsgeschichte zu. Folgende Konditionen sind dafür anzuführen:

  • eine Flora, die viele tertiäre Arten enthält, welche hier die Eiszeiten überleben konnten
  • paläoendemische Relikte
  • Isolation der Landmassen, Inseln und Gebirgsgruppen. Änderungen des Meeresspiegels. Fragmentierung, Isolation und Migration von Arten, Bildung neuer Habitate
  • autonome Evolutionszentren der Nähe zu anderen Florenzentren
  • Einflussnahme des Menschen durch Zerstörung und Wechsel der natürlichen Landbedeckung, Schaffung neuer Habitate und Introduzierung neuer Arten.

Griechenland als endemitenreichster Teilraum besitzt 1100 endemische Arten. Der Endemismus beruht vor allem auf der hohen Spezifikation der illyrisch-balkanischen Florenprovinz. Die vergleichsweise höhere Artenvielfalt zu Alpen und Pyrenäen, durch größere petrographische Heterogenität als Pyrenäen und gegen die Alpen die Einbettung zwischen Florenprovinzen, macht die komplexen Dinariden zu dem auffälligen Endemitenzentrum mit hohem Artenpotential.

Die illyrische Provinz besitzt vier endemische Gattungen: Petteria, Halacsya, Haberlea, Jankaea. Endemiten sind: Picea omorika (Serbien, Bosnien), Pinus peuce (Gebirge zwischen 41°-43° N), Primula deorum (Bulgarien), Saxifraga ferdinandi-coburgii, Petteria ramentacea (Dalmatien, Herzegowina, Montenegro, Nord-Albanien), Oxytropis prenja, Griechischer Ahorn (Acer heldreichii), Forsythia europaea (Nord-Albanien, Kosovo), Moltkia petraea, Wulfenia baldaccii (Montenegro, Nord-Albanien), Haberlea rhodopensis (Bulgarien, Nordost-Griechenland), Ramonda serbica, Jankaea heldreichii (Olymp), Amphoricarpos neumayeri (Orjen), Cicerbita pancicii, Lilium jankae, Dioscorea balcanica (Montenegro, Nord-Albanien). Reliktarten der illyrisch-balkanischen Provinz sind: Europäische Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), (Juglans regia), Syringa vulgaris, Baum-Hasel (Corylus colurna), Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) etc.

Politik[Bearbeiten]

Folgende Staaten liegen komplett oder teilweise auf der Balkanhalbinsel: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Auch der europäische Teil der Türkei, ein kleiner Teil Rumäniens (Nord-Dobrudscha), sowie – wenn man den Karst als Nordwestgrenze ansieht – auch Teile Sloweniens und Italiens (Provinz Triest) gehören zur Balkanhalbinsel.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Balkanhalbinsel ist insbesondere bevölkert von Albanern, Bosniaken, Bulgaren, Griechen, Kroaten, Mazedoniern, Rumänen (Walachen, Aromunen), Serben, Slowenen und Türken. Außerdem bilden die Roma in mehreren Balkanländern eine große ethnische Minderheit, früher auch die sephardischen Juden und in Rumänien und Kroatien vorwiegend aschkenasische Juden, die heute nur in der Türkei eine nennenswerte Minderheit darstellen. Auch Banater Schwaben, Donauschwaben, Lipowaner, Magyaren, Siebenbürger Sachsen, Slowaken, Tataren, Tschechen und Tscherkessen zählen zu den Minderheiten auf dem Balkan.

Größte Agglomerationen[Bearbeiten]

Agglomeration Einwohner Stand Quelle
Istanbul 8.571.374[* 1] 2010 [10]
Athen 3.737.550 2011 [11]
Belgrad[* 2] 1.576.124 2002 [12]
Sofia 1.202.761 2011 [13]
Thessaloniki 995.766 2004 [14]
Tirana 895.042 2008 [15]
Zagreb[* 3] 779.145 2001 [16]
Skopje 668.518 2006 [17]

Demographische Verstädterung[Bearbeiten]

Die Balkanstaaten wiesen 2008 folgende Werte der demographischen Urbanisierung auf:

Demnach ist der Anteil der Landbevölkerung auf der Balkanhalbinsel bis heute deutlich höher als beispielsweise in Mitteleuropa.

Siehe auch[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Nur europäischer Teil.
  2. Laut der Donau-Save-Grenze liegt Belgrad nur teilweise auf der Balkanhalbinsel.
  3. Laut der Donau-Save-Grenze liegt Zagreb nur teilweise auf der Balkanhalbinsel.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ulf Brunnbauer: Der Balkan, in: Europäische Geschichte Online, hrsg. vom Institut für Europäische Geschichte (Mainz), 2013 Zugriff am: 29 August 2013.
  • Bernhard Chiari, Gerhard P. Groß (Hrsg.): Am Rande Europas? Der Balkan – Raum und Bevölkerung als Wirkungsfelder militärischer Gewalt (= Beiträge zur Militärgeschichte, Band 68). Oldenbourg, München 2009, ISBN 978-3-486-59154-5.
  • Jovan Cvijić: La péninsule balkanique. Nachdruck der Ausgabe Paris 1918, HZ, Hannover 2006, ISBN 978-3-939659-32-7 (= Die EU und ihre Ahnen im Spiegel historischer Quellen, Reihe 3, Band 6 französisch / Балканско полуострво и јужнословенске земље (Balkansko poluostrvo ...), Srpska akademija nauka i umetnosti SANU, Beograd 1987, ISBN 86-391-0020-9 / online: Teil 1, PDF 237 Seiten, 2.28 MB und Teil 2, PDF 180 Seiten, 1.71 MB serbisch).
  • Jürgen Elvert (Hg.): Der Balkan. Eine europäische Krisenregion in Geschichte und Gegenwart. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 978-3-515-07016-4.
  • Karl Kaser: Freundschaft und Feindschaft auf dem Balkan. Euro-balkanische Herausforderungen. Wieser, Klagenfurt / Wien / Ljubljana / Sarajevo 2001, ISBN 3-85129-362-2.
  • Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.): Balkan. Heft 49 der Reihe DeutschlandD&Europa, 2005. PDF
  • Steven W. Sowards: Moderne Geschichte des Balkans. Der Balkan im Zeitalter des Nationalismus (Übersetzung, Kommentare und Ergänzungen von Georg Liebetrau). BoD Georg Liebetrau, Seuzach 2004, ISBN 3-8334-0977-0.
  • Holm Sundhaussen: Der Balkan: Ein Plädoyer für Differenz. Geschichte und Gesellschaft, 29. Jahrg., H. 4, Protestantismus und Nationalsozialismus (Oct. - Dec., 2003), pp. 608-624, Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Maria N. Todorova: Die Erfindung des Balkans. Europas bequemes Vorurteil (Originaltitel: Imagining the Balkans. übersetzt von Uli Twelker), Primus, Darmstadt 1999, ISBN 3-89678-209-6 / 2. Auflage bei: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 978-3-534-14223-1.
  • Richard Wagner: Der leere Himmel. Reise in das Innere des Balkan. Aufbau, Berlin 2003, ISBN 978-3-351-02548-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Balkanhalbinsel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Konrad Clewing, Oliver Jens Schmitt: Geschichte Südosteuropas. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2012, S. 1–2.
  2. Maria N. Todorova: Imagining the Balkans. Oxford University Press, Inc., New York 1997.
  3. a b Büyük Türkçe Sözlük (Großes Türkisches Wörterbuch). Offizielle Internetseite des Instituts für die Türkische Sprache, abgerufen am 18. Mai 2013.
  4.  Gerhard Herm: Der Balkan. Das Pulverfaß Europas. Econ Verlag, Düsseldorf/Wien/New York/Moskau 1993, ISBN 978-3-430-14445-2, S. 320.
  5.  Konrad Clewing, Oliver Jens Schmitt: Geschichte Südosteuropas. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2012, S. 10.
  6. Edgar Hösch, Karl Nehring, Holm Sundhaussen: Lexikon zur Geschichte Südosteuropas; Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar, 2004; S. 81–82
  7. Konrad Clewing, Oliver Jens Schmitt: Geschichte Südosteuropas; Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, 2012; S. 211.
  8. Jovan Ilic: The Definition of «Balkan Peninsula» in: The Balkan Geopolitical Knot and the Serbian Question, bei www.rastko.org, englisch: „The Balkan peninsula lies in the southeast of Europe. Its northern boundary extends from the Bay of Trieste, Ljubljana valley to the Sava and Danube rivers. This is a traditional northern geographical boundary of the peninsula“.
  9. Quelle zur Triest-Odessa-Linie in: Salmonsens Konversationsleksikon (1915-1930), dänisch
  10. Statistikamt der Türkei. Abgerufen am 15. März 2012 (englisch).
  11. Volkszählung Griechenland 2011. Abgerufen am 15. März 2012 (gr).
  12. City of Belgrade. Abgerufen am 15. März 2012 (englisch).
  13. Einwohnerzahlen der Gemeinde Sofia. Abgerufen am 15. März 2012.
  14. Urban Audit – Data that can be accessed. Abgerufen am 15. März 2012.
  15. Volkszählung Albanien 2011. Abgerufen am 15. März 2012 (PDF; 6,0 MB, albanisch).
  16. Einwohnerzahlen der Stadt Zagreb. Abgerufen am 15. März 2012 (PDF; 211 kB, kroatisch).
  17. Einwohnerzahlen nach skopje.com. Abgerufen am 15. März 2012 (englisch, Schätzung).