Friedrich Stromeyer

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Friedrich Stromeyer

Friedrich Stromeyer, auch Strohmeyer, (* 2. August 1776 in Göttingen; † 18. August 1835) war ein deutscher Chemiker.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Er war Sohn des Göttinger Medizinprofessors Ernst Johann Friedrich Stromeyer (1750–1830) und dessen Ehefrau Marie Magdalena Johanne von Blum (1756–1848).[1]

Stromeyer studierte in den Jahren 1793 bis 1799 in Göttingen Medizin. Im Jahr 1800 promovierte er in diesem Bereich. ER war Vorgänger von Friedrich Wöhler als Professor der Chemie an der Universität Göttingen. Er führte 1805 erstmals ein chemisches Praktikum für Studenten ein. 1817 entdeckte er das chemische Element Cadmium. Ab 1806 war er Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und ab 1818 auch Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Stromeyer analysierte und beschrieb viele Minerale, so unter anderem auch erstmals den Eudialyt sowie den Aragonit, Calcit (Isländer Doppelspat, Kalkspat), Aluminit, Magnesit, Pikropharmakolith (Picropharmacolit), Polyhalit, Vulpinit (Varietät von Anhydrit), Strontianit, Coelestin, Baryt (Schwerspat) und weitere, dokumentiert im Band 1 seines 1821 bei Vandenhoeck und Ruprecht erschienenen Werkes Untersuchungen über die Mischung der Mineralkörper und anderer damit verwandten Substanzen.[2]

Ehrungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Karl Arndt, Gerhard Gottschalk, Rudolf Smend, Ruth Slenczka: Göttinger Gelehrte: Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in Bildnissen und Würdigungen 1751 - 2001. Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-485-4, S. 88.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Friedrich Stromeyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gero von Wilcke: Der Chemiker Friedrich Stromeyer, Vorfahren und Seitenverwandte. In: Archiv für Sippenforschung, 33./34.Jg. 1969, S.130–134.
  2. Literatur Untersuchungen über die Mischung der Mineralkörper... verfügbar bei Google-Buchsuche
  3. Gesellschaft Deutscher Chemiker - Inhaber des Friedrich-Stromeyer-Preises
  4. Literatur Göttinger Gelehrte verfügbar bei Google-Suche