Front Cooking

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Beispiel einer offenen Küche als Frontcooking

Frontcooking (engl. front „frontal“ und to cook „kochen“ – daher auch Frontalkochen) ist ein Begriff aus der Gastronomie und stellt eine Sonderform des Kochens in der Gastronomie dar. Beim Frontcooking bereitet der Koch die Speisen außerhalb der Küche und unmittelbar vor dem Gast zu, dem auf diese Weise die Möglichkeit gegeben wird, wesentliche Teile des Zubereitungs- und Kochvorgangs zu beobachten.

Besonderheiten des Frontcooking[Bearbeiten]

Grundsätzlich erfordert das Frontcooking[1] eine spezielle Küchenvorrichtung[2], neben der öffentlichen Auslage aller Zutaten insbesondere spezielle Dunstabzugstechniken. Die zu verarbeitenden Zutaten müssen vor Beginn des Frontcooking für die spätere Verarbeitung unter den Augen des Gastes zubereitet werden. Dementsprechend fokussiert sich das Frontcooking lediglich auf die letzten Schritte der Zubereitung, damit der gesamte Vorgang in Anwesenheit des Gastes nicht zu lange dauert.

Fachliche Voraussetzungen des Kochs[Bearbeiten]

Der Koch benötigt neben seiner küchentechnischen Qualifikation zusätzlicher Kenntnisse in den Bereichen Kundenberatung, Kommunikation und Verkauf. So ist es seine Aufgabe, den Kunden hinsichtlich der richtigen Wahl der Zutaten, ihrer Inhaltsstoffe sowie ihrer Kombinationsmöglichkeiten zu beraten. Während des Zubereitens unterhält der Koch den Gast häufig mit kurzweiligen Informationen rund um das Essen.

Es gibt es derzeit nur wenige Fortbildungsmöglichkeiten für das Frontcooking in Deutschland.

Einsatzbereiche[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. BLANCO Professional: Front Cooking, mobil und flexibel
  2. Rieber Professional Solutions Front-Cooking Lösungen