Gaim
Die Gaim ist ein 91 Hektar großes unter Naturschutz stehendes Waldgebiet im hannoverschen Stadtteil Wülferode sowie im Ortsteil Höver der Stadt Sehnde.[1]
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[Bearbeiten] Lage
Die Gaim liegt etwa 1 km nordöstlich von Wülferode und rund 2 km nordöstlich des Bockmerholz, mit dem sie zu einem ehemals ausgedehnten Waldgebiet am Südostrand Hannovers gehörte. Da der Wald in einer wechselfeuchten Senke liegt, war er nicht als Ackerfläche nutzbar und wurde daher niemals gerodet. Etwa ein Viertel seiner Fläche wird heute nicht genutzt und bleibt als Naturwald erhalten. Durch die Gaim führen Waldwege und einzelne Pfade.
Durch die Gaim verläuft die A 7, die Autobahnraststätte Hannover-Wülferode wurde in den Wald gebaut. Im Nordosten schneidet der Mittellandkanal die Gaim.
[Bearbeiten] Vegetation
Prägend ist ein artenreicher Eichen-Hainbuchenwaldbestand mit einer ausgeprägten artenreichen Krautschicht. Im Wald finden sich zahlreiche gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Er zeichnet sich durch seine hohe Zahl an Frühjahrsblühern aus.
Das seit 1994 bestehende Naturschutzgebiet ist Bestandteil des FFH-Naturschutzgebiets 108 Bockmerholz, Gaim.[2] Die Unter-Schutz-Stellung dient auch der Naturwaldforschung, um die unbeeinflusste Entwicklung von Waldgesellschaften sowie Ökosystemen untersuchen zu können.
[Bearbeiten] Weblinks
- Beschreibung der Gaim auf hannover.de
- Beschreibung der Gaim auf den Seiten des NLWKN
- Fotos der Gaim im Frühjahr mit blühenden Pflanzen bei myheimat
- Naturschutzverordnung von 1994 durch Region Hannover
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Der südöstliche Ausläufer – außerhalb des Naturschutzgebiets – gehört zu Höver, vgl. Stadtplan.
- ↑ Beschreibung beim NLWKN
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52.3389059.872932Koordinaten: 52° 20′ 20″ N, 9° 52′ 23″ O