Mittellandkanal

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Mittellandkanal
Verlauf des Mittellandkanals

Verlauf des Mittellandkanals

Abkürzung MLK
Lage Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt
Länge 325,3 km[1]
Erbaut 1906 bis 1942 (Einstellung der Arbeiten an der Elbequerung)
Ausgebaut Ausbau seit 1965, Anschluss an Elbe-Havel-Kanal 1993 bis 2003
Klasse Vb (nach Abschluss des Ausbaus, voraussichtlich 2016)
Beginn Abzweig aus dem Dortmund-Ems-Kanal bei Bergeshövede 52.2767057.604384
Ende Übergang in den Elbe-Havel-Kanal bei Hohenwarthe 52.24104611.738548
Schleusen Anderten52.3604279.864628, Sülfeld52.42158110.663605, Schleuse Hohenwarthe52.24230711.740265
Abzweigungen, Kreuzungen Weser52.3032048.931541, Leine52.4045139.584026, Elbe-Seitenkanal52.3604279.864628, Elbe52.23074311.701298
Herausragende Bauwerke Schachtschleuse Minden52.3064068.919439, Wasserstraßenkreuz Minden52.3031528.931799, Schleuse Anderten, Schiffshebewerk Rothensee52.22422411.671257, Wasserstraßenkreuz Magdeburg52.23074311.701469
Infozentrum, Museum Infozentrum des WSA Minden in Minden an der Schachtschleuse 52.3048848.918409
Kilometrierung in Richtung Elbe aufsteigend, km 0 bis km 325,7
Talfahrt Richtung Dortmund-Ems-Kanal
Zuständiges WSA Mitte in Hannover bis km 318,4 und Ost in Magdeburg

Der Mittellandkanal (MLK) ist eine Bundeswasserstraße[2] und mit 325,3 Kilometern Länge die längste künstliche Wasserstraße in Deutschland. Inklusive seiner Stich- und Verbindungskanäle beträgt die Länge 392 km. Er verbindet den Dortmund-Ems-Kanal mit Weser, Elbe und dem Elbe-Havel-Kanal. Im weiteren Sinne ist er Teil einer Verbindung zwischen den Flüssen Rhein und Oder. Im Westen wird die Verbindung zum Rhein über Dortmund-Ems-Kanal und Rhein-Herne-Kanal oder Wesel-Datteln-Kanal hergestellt. Im Osten verbinden Elbe-Havel-Kanal, Untere Havel-Wasserstraße und Havel-Oder-Wasserstraße den Mittellandkanal mit der Oder. In europäischer Dimension ermöglicht er eine Verbindung zwischen den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich und der Schweiz auf der einen mit Polen und Tschechien auf der anderen Seite.

Der Kanal ist auch unter den Namen Ems-Weser-Kanal oder Weser-Ems-Kanal, Weser-Elbe-Kanal, Rhein-Elbe-Kanal oder auch Ems-Weser-Elbe-Kanal bekannt. Hierbei handelt es sich um alte oder regionale Bezeichnungen, die nur noch selten verwendet werden.

Verlauf[Bearbeiten]

Nasses Dreieck
MLK-Überquerung der Weser

Der Mittellandkanal zweigt am Nassen Dreieck bei Bergeshövede vom Dortmund-Ems-Kanal ab, verläuft durch die Gravenhorster Schlucht und führt nördlich des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges nach Osten.

In Minden überquert der Mittellandkanal im Wasserstraßenkreuz Minden das Tal der Weser. In zwei Bauwerken, einer sogenannten Trogbrücke überquert der Kanal die Weser. Über den Verbindungskanal Nord und die Schachtschleuse oder den Verbindungskanal Süd mit den zwei Schleusen des Industriehafens besteht Anschluss an die Weser. Südlich des Schaumburger Waldes und des Steinhuder Meeres geht es weiter bis Seelze bei Hannover, hier wird in einer alten und einer neuen Fahrt das Leinetal überquert. Über den Stichkanal Hannover-Linden und den Verbindungskanal zur Leine besteht eine Verbindung zur Leine und Ihme. Im weiteren Verlauf durchquert der MLK die nördlichen Stadtteile von Hannover und trifft dann auf die Kanalstufe Anderten. Die Strecke bis hierher wird als Westhaltung bezeichnet und liegt auf einem Niveau von 50,3 m ü. NN. Auf diesem Niveau hat die Strecke Anschluss im Dortmund-Ems-Kanal nach Süden bis zur Kanalstufe Münster.

Östlich Anderten verläuft die 14,70 m höher gelegene Scheitelhaltung auf 65 m ü. NN durch Peine und Braunschweig. Kurz hinter dem Abzweig des Elbe-Seitenkanals endet sie an der Kanalstufe Sülfeld in Wolfsburg. Diese senkt das Kanalniveau um 9 m ab.

Ab hier verläuft die Osthaltung auf einer Höhe von 56 m ü. NN weiter durch Wolfsburg, unmittelbar am Volkswagenwerk entlang. Über die ehemalige deutsch-deutsche Grenze und durch den Naturpark Drömling führt der Kanal vorbei an Calvörde, Haldensleben und Wolmirstedt. Bis zum Jahr 2003 endete der Mittellandkanal an der kriegsbedingt nicht fertiggestellten Elbequerung nördlich von Magdeburg. Die Schifffahrt nahm einen Umweg über das Schiffshebewerk Rothensee, den Rothenseer Verbindungskanal, die Elbe und die Schleuse Niegripp, um den Elbe-Havel-Kanal zu erreichen.

Seit der Eröffnung des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg im Oktober 2003 überquert der Kanal die Elbe in der 918 m langen Kanalbrücke Magdeburg und erreicht kurz dahinter die Kanalstufe Hohenwarthe. Hier endet die Osthaltung, und der Kanal wird um 18,55 m auf das Niveau des Elbe-Havel-Kanals abgesenkt. Östlich Hohenwarthe geht der MLK, bei km 325,7, in den Elbe-Havel-Kanal über, dieser führt die MLK-Kilometrierung weiter bis km 380,9 bei der Einmündung in die Untere Havel-Wasserstraße.

Bau und Geschichte[Bearbeiten]

Einweihung der Hindenburgschleuse in Anderten (1928)
Bau bei Hannover (1929)

1856 gab es erste Pläne zum Bau eines Schifffahrtskanals von Rhein bis an die Elbe in der Norddeutschen Tiefebene, also vor den Mittelgebirgen. Die Idee wurde unter Mitwirkung des Kreisbaumeisters von Hartmann entwickelt.

Um den Kanalbau wurde im Reich erbittert debattiert, da die ostelbischen Agrarier ein Eindringen billiger Produkte aus dem Westen befürchteten (Kanalrebellen). Als Kompromiss wurde schließlich der Bau nur bis Hannover festgelegt. Beschlossen wurde der Bau des Kanals mit dem Inkrafttreten des preußischen Wassergesetzes vom 1. April 1905. Im folgenden Jahr wurde der erste Bauabschnitt von Bergeshövede nach Hannover begonnen, damit war im Westen der Anschluss an den Dortmund-Ems-Kanal gegeben. Der Erste Weltkrieg verzögerte den Weiterbau merklich, trotzdem wurde der Abschnitt bis Minden, damals noch unter dem Namen Ems-Weser-Kanal 1915 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Ein Jahr später war auch die Querung des Wesertals bei Minden gelungen und der Kanal bis Hannover zum Misburger Hafen als östlichem Abschluss vorangetrieben und damit die Kompromisslösung vollendet.

Ein nördlicher Anschluss wurde ab 1919 mit dem sogenannten Hansakanal geplant. Der Hansakanal sollte in Bramsche vom Mittellandkanal abzweigen, bei Achim die Weser kreuzen und bei Stade die Elbe erreichen. Das Projekt wurde nicht ausgeführt.

Erst ab 1928 wurde der Kanal in östlicher Richtung erweitert. 1928 wurde die Schleuse Anderten in Hannover durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg eingeweiht, 1929 fand die Anbindung an den Hafen Peine statt, 1933 die Anbindung an den Hafen in Braunschweig. Mit Hilfe des Reicharbeitsdiensts wurden die Moorniederungen in der südlichen Altmark entwässert und 1938 wurde mit Vollendung der Schleuse Sülfeld sowie des Schiffshebewerks Rothensee bei Magdeburg die Verbindung zur Elbe fertiggestellt. Die Elbüberführung gelang jedoch während des Zweiten Weltkriegs nicht mehr, die Bauarbeiten an der Kanalbrücke über die Elbe und am Schiffshebewerk Hohenwarthe wurden 1942 eingestellt. In der Zeit der Deutschen Teilung wurde der Bau der Elbquerung nicht mehr verfolgt. Schiffe mussten den Umweg über den Abstieg zur Elbe und die Schleusung in den östlich sich fortsetzenden Elbe-Havel-Kanal nehmen.

Stattdessen wurde in die Verbreiterung des Kanals investiert, um größere Schiffe aufzunehmen. 1965 beschloss die Bundesrepublik den Ausbau des Kanals in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zur Wasserstraßenklasse IV, das entspricht der heutigen Klasse Vb. In der DDR wurde ab 1976 der Beginn des Ausbaus von Teilstrecken auf ihrem Territorium vorangetrieben.

Nach der Wiedervereinigung wurde der Ausbau des Mittellandkanals mit verkürzten Planungszeiten im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 17 aufgenommen. 1993 wurde mit dem Neubau eines Sicherheitstors bei Haldensleben begonnen und 1997 war Baubeginn für die Schleuse Rothensee. Ein Jahr später wurde die Querung des Elbtals bei Magdeburg mit dem Baubeginn der Kanalbrücke Magdeburg angefangen. Im gleichen Jahr wurde die neue Kanalbrücke am Wasserstraßenkreuz Minden in Betrieb genommen. 1999 erfolgte die Grundsteinlegung für die Schleuse Hohenwarthe.

Im Jahr 2003 war mit der Einweihung des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg und der Schleuse Hohenwarthe der Mittellandkanal erstmals auf ganzer Länge durchgehend befahrbar.

Weiterhin ist eine Verbindung des Kanals mit dem Twentekanal in den Niederlanden in der Diskussion, welche die Strecke zum Hafen Rotterdam erheblich verkürzen würde, die Wirtschaftlichkeit des Projektes ist jedoch fraglich.[3]

Schleppmonopol[Bearbeiten]

1905 wurde vom preußischen Landtag in dem Gesetz über die Herstellung und den Ausbau von Wasserstraßen die Einführung des Schleppmonopols beschlossen. Damit waren nur die staatlichen Monopolsschlepper auf den Kanälen in den westlichen preußischen Provinzen zugelassen. Im Februar 1915 wurde der Betrieb zwischen Bergeshövede und Minden durch das Schleppamt Minden und im Dezember 1916 zwischen Minden und Hannover durch das Schleppamt Hannover aufgenommen. Am 31. Dezember 1967 wurden diese Dienste eingestellt, der „Selbstfahrer“ hatte sich durchgesetzt.

Ausbau und Abmessungen[Bearbeiten]

Unterquerung der A 2 und Abzweig in den Stichkanal Hannover-Linden
Neue und alte Kanalbrücke in Minden

Auf der Strecke Bergeshövede–Hannover wurde die Kanaltrasse für 600-t-Schiffe bemessen, es wurde aber bereits die Möglichkeit vorgesehen, durch Erhöhung des Wasserspiegels um 50 cm den Kanal für 1000-t-Schiffe befahrbar zu machen. Östlich von Hannover wurde der Mittellandkanal für das 1000-t-Schiff bemessen.

Ab den 1950er Jahren verdrängten selbstfahrende Motorschiffe die Schleppschifffahrt vollständig, außerdem machten die immer größeren Schiffe einen Ausbau unumgänglich. 1965 wurde der Ausbau des MLK für das Europaschiff (1350 t, Länge 85 m, Breite 9,5 m, Tiefgang 2,5 m) beschlossen, entsprechend der damaligen Wasserstraßenklasse IV. Während des Ausbaus entwickelten sich die Schiffsgrößen weiter, so dass das Großmotorgüterschiff (2300 t, Länge 110 m, Breite 11,40 m, Tiefgang 2,8 m) zur Bemessungsgrundlage wurde. In Anlehnung an den Kanalquerschnitt für das Europaschiff wurde 1994 das bis heute gültige Regelprofil entwickelt, es entspricht der heutigen Wasserstraßenklasse Vb.

Der Ausbau der Kanaltrasse ist zwischen Dortmund-Ems-Kanal und der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt fertiggestellt. Auf dem Gebiet der damaligen DDR wurden zwischen 1976 und 1987 bereits Teilstrecken ausgebaut. Allerdings entsprechen auch diese Strecken nicht den heutigen Anforderungen, so dass die gesamte Strecke im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 17 weiter ausgebaut wird. Zum jetzigen Zeitpunkt (2013) finden noch Ausbauarbeiten im Bereich Haldensleben und Wolmirstedt statt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 2016 abgeschlossen.[4]

In den ersten Jahren des Ausbaus wurden lange Strecken im Rechteckprofil mit Spundwänden erstellt. Aus Gründen des Tierschutzes mussten diese Strecken nachträglich eingezäunt werden, um Tiere vor dem Ertrinken zu bewahren. Heute wird deshalb das Trapezprofil bevorzugt. Mit Spundwänden wird nur noch im Bereich von Häfen oder Schleusen ausgebaut. Wenn der Einsatz von Spundwänden auf freier Strecke unumgänglich ist, beispielsweise aus Platzgründen bei der Stadtstrecke Hannover, wird im kombinierten Rechteck-Trapez-Profil (KRT-Profil) ausgebaut. Beim KRT-Profil endet die senkrechte Spundwand etwa 20 cm unter der Wasseroberfläche. Dadurch wird es Kleintieren ermöglicht, das Wasser zu verlassen.

Regelquerschnitt[Bearbeiten]

  • Trapezprofil (schräge Uferböschung): Breite 55 m, Tiefe 4 m, Durchfahrtshöhe 5,25 m
  • Rechteckprofil (Spundwand): Breite 42 m

Die genannten Profile werden an vielen Stellen miteinander kombiniert: beispielsweise Trapezprofil auf der einen und Rechteckprofil auf der anderen Seite, oder die Spundwand endet unter der Wasseroberfläche und geht in eine schräge Böschung über. Dadurch ergeben sich abweichende Wasserspiegelbreiten.

Regelschiff[Bearbeiten]

  • Großmotorgüterschiff, auch Großmotorschiff (GMS): Länge 110 m, Tiefgang 2,80 m, Breite 11,45 m, Tragfähigkeit 2300 t
  • Übergroßes Motorschiff (üGMS): Länge 135 m
  • Schubverband: Länge 185 m, Breite 11,40 m, Tiefgang 2,80 m, Tragfähigkeit 4500 t

Die genannten Angaben sind die maximalen Abmessungen der jeweiligen Schiffsklasse. Alle Angaben beziehen sich auf die ausgebaute Kanalstrecke.

Stichkanäle[Bearbeiten]

Blick vom Stichkanal Hannover-Linden in den Verbindungskanal zur Leine, im Hintergrund das Ihmezentrum

Der Mittellandkanal verfügt über ein günstiges Längsprofil mit nur drei Kanalstufen auf ganzer Länge. Dies wäre nicht möglich gewesen, hätte man den Kanal direkt durch Osnabrück, Hildesheim und Salzgitter geführt. Stattdessen wurden diese Städte über Stichkanäle an den Hauptkanal angeschlossen. Eine Ausnahme ist der Stichkanal Ibbenbüren, der im Zuge des Ausbaus des Hauptkanals entstand. Dabei erhielt der ausgebaute MLK auf vier Kilometern Länge eine neue Trasse. Die alte Trasse wurde aus Richtung Osten aufgelassen, um die Verladestelle Ibbenbüren anzuschließen. Die Stichkanäle gehören als Bundeswasserstraßen[2] rechtlich zum Mittellandkanal.

Bezeichnung Abkürzung Abzweig bei MLK-km[1] Abzweig Ort Länge km[1]

(Gesamtlänge)

Kanalstufen
Stichkanal Ibbenbüren SKI 3,94 52.3106837.626486 Ibbenbüren 1,1 -
Stichkanal Osnabrück SKO 30,39 52.3917357.956161 Bramsche 13,0

(14,5)

2
Stichkanal Hannover-Linden SKL 149,59 52.3973919.556131 Seelze 10,5

(11,2)

1
Stichkanal Misburg SKM 171,14 52.3840879.838686 Hannover 0,6

(3,4)

-
Stichkanal Hildesheim SKH 183,25 52.3058559.958076 Sehnde 14,4

(15,1)

1
Stichkanal Salzgitter SKS 213,50 52.30700910.393581 Wendeburg 17,9 2

Wasserstraßenkreuze und Verbindungskanäle[Bearbeiten]

Der Mittellandkanal kreuzt in seinem Verlauf neben einigen Kleinflüssen die Weser, die Leine und die Elbe. Der Kanal wird in Trogbrücken über diese Bundeswasserstraßen geführt und durch Verbindungskanäle, ebenfalls Bundeswasserstraßen[2], mit dem kreuzenden Fluss verbunden. In Minden und Magdeburg spricht man dabei von Wasserstraßenkreuzen. Die Verbindungskanäle zweigen direkt vom Hauptkanal ab. Eine Ausnahme ist der Verbindungskanal zur Leine, er zweigt vom Stichkanal Hannover-Linden ab. Der Verbindungskanal Süd zur Weser und der Rothenseer Verbindungskanal stellen auch die Verbindung zu den örtlichen Häfen her.

Bezeichnung Abkürzung Abzweig bei MLK-km[1] Abzweig Ort Länge km[1] Kanalstufen
Verbindungskanal Nord zur Weser VKN 101,60 Minden 1,2 1
Verbindungskanal Süd zur Weser VKS 102,93 Minden 1,3 2
Verbindungskanal zur Leine VKL 8,46

(SKL-km)

Hannover 1,6 1
Rothenseer Verbindungskanal RVK 319,59 Wolmirstedt 5,3 1

Schleusen und Schiffshebewerke[Bearbeiten]

Der Mittellandkanal wurde ursprünglich für die Schleppschifffahrt konzipiert. Deshalb sind die Schleusen im Hauptkanal und im Stichkanal nach Salzgitter so groß gebaut worden, dass sie einen ganzen Schleppverband aufnehmen konnten. Aus diesem Grund entsprechen diese alten Schleusenbauwerke in Länge und Breite den heutigen Anforderungen. Lediglich die Durchfahrtshöhe musste den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden, so beispielsweise in Anderten sowie im Stichkanal Salzgitter in Wedtlenstedt und Üfingen. In Sülfeld wurde die Südschleuse durch eine Schleuse mit größerer Durchfahrtshöhe und Drempeltiefe ersetzt. Die kleineren Schleusen in den Stich- und Verbindungskanälen werden in den nächsten Jahren durch größere, mit mindestens 139 m Länge ersetzt. So geschehen bei der Schleuse in Bolzum im Stichkanal Hildesheim. Zurzeit (2014) laufen die Bauarbeiten am Neubau der Weserschleuse Minden im Verbindungskanal Nord zur Weser.

Abstiegsbauwerke im Hauptkanal[Bearbeiten]

In kalten Wintern müssen Eisbrecher eine Fahrrinne schaffen; Mittellandkanal bei Lashorst im Januar 2010
  • Schleuse Anderten (Doppelschachtschleuse)[5]
    • Zwei baugleiche Schleusenkammern mit geschlossenen Sparbecken (Sparkammern)
    • km 174,2
    • Erbaut: 1919–1928
    • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 214 m/12,00 m/5,90 m/2,80 m
    • Fallhöhe: 14,70 m
    • Bedienung: Schleusenpersonal vor Ort (Fernbedienzentrale in der Schleusenbrücke der Ostkammer)
    • Besichtigung: Von der Straßenbrücke oberhalb der Schleuse Blick über beide Schleusenkammern, seitlich der Westkammer
  • Schleuse Sülfeld (Schleusengruppe)[6]
    • Nordschleuse
      • Schachtschleuse mit offenen Sparbecken
      • km 236,9
      • Erbaut: 1934–1937
      • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 224 m/12,00 m/4,00 m/2,20 m
      • Fallhöhe: 9 m
    • Südschleuse (Neue Schleuse)
      • Schleuse mit offenen Sparbecken
      • Erbaut: 2004–2008
      • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 225 m/12,50 m/5,25 m/2,80 m
    • Bedienung: Bedienpersonal vor Ort (im Leitstand der Südschleuse)
    • Die Schleusengruppe Sülfeld wurde mit zwei baugleichen Schleusen erbaut. Die Südschleuse wurde 2004 abgerissen, und durch eine neue Schleuse mit größeren Abmessungen ersetzt.
    • Besichtigung: Besucherparkplatz vorhanden, Besucherplattform im Unterhaupt der Nordschleuse
  • Schleuse Hohenwarthe [7]
    • Zwei baugleiche Schleusenkammern mit je drei offenen Sparbecken
    • km 325,1
    • Erbaut: 1998–2003
    • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 190 m/12,50 m/5,25 m/2,80 m
    • Fallhöhe: 18,55 m–19,05 m
    • Die Schleuse Hohenwarthe ersetzt das nicht vollendete Schiffshebewerk Hohenwarthe.
    • Bedienung: Bedienpersonal vor Ort
    • Besichtigung: Besucherparkplatz vorhanden, Besichtigung seitlich des Oberhauptes oder Brücke am Unterhaupt, Infotafeln

Abstiegsbauwerke in den Stichkanälen[Bearbeiten]

  • Schleuse Hollage
    • Eine Schleuse ohne Sparbecken
    • Im Stichkanal Osnabrück km 7,2
    • Erbaut: 1913–1915
    • Nutzlänge/Breite/Abladetiefe: 82 m/10,00 m/2,20 m
    • Fallhöhe: 4,75 m
  • Schleuse Haste
    • Eine Schleuse ohne Sparbecken
    • Im Stichkanal Osnabrück km 12,7
    • Erbaut: 1913–1915
    • Nutzlänge/Breite/Abladetiefe: 82 m/10,00 m/2,20 m
    • Fallhöhe: 4,75 m
  • Hafenschleuse Hannover-Linden
    • Eine Schachtschleuse mit 2 offenen Sparbecken
    • Im Stichkanal Hannover-Linden km 9,5
    • Erbaut: 1914–1917
    • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 83 m/10,00 m/4,25 m/2,50 m
    • Fallhöhe: 7,80 m
    • Bedienung: Fernbedienzentrale Anderten
  • Schleuse Bolzum
    • Eine Schleuse ohne Sparbecken
    • Im Stichkanal Hildesheim km 0,76
    • Erbaut 2007–2012
    • Nutzlänge/Breite/Abladetiefe: 139 m/12,50 m/2,80 m
    • Fallhöhe: 8,00 m
    • Bedienung: Fernbedienzentrale Anderten
    • Nach dem Ausbau des SKH wird das Oberwasser der Schleuse um 0,5 m angehoben, die Fallhöhe steigt dann auf 8,50 m. Die alte Schleuse wird vom Wasser abgetrennt und bleibt als technisches Denkmal erhalten.
  • Doppelschachtschleuse Wedtlenstedt 52.267510.401527777778
    • Ostkammer
      • ohne Sparbecken
      • Im Stichkanal Salzgitter km 4,6
      • Erbaut: 1938–1940
      • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 220 m/12,00 m/6,00 m/2,70 m
      • Fallhöhe: 9,30 m
    • Westkammer
      • ohne Sparbecken
      • Erbaut: 1938–1940
      • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 225 m/12,00 m/4,55 m/2,10 m
    • Bedienung: Leitzentrale Wedtlenstedt
    • Die Schleuse Wedtlenstedt wurde mit zwei baugleichen Kammern erbaut. Die Ostkammer wurde 1975–1976 den Abmessungen von Großmotorgüterschiffen angepasst.
  • Doppelschachtschleuse Üfingen 52.21402777777810.423055555556
    • Ostkammer
      • ohne Sparbecken
      • Im Stichkanal Salzgitter km 10,7
      • Erbaut: 1938–1940
      • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 220 m/12,00 m/5,50 m/2,70 m
      • Fallhöhe 9,30 m
    • Westkammer
      • ohne Sparbecken
      • Erbaut: 1938–1940
      • Nutzlänge/Breite/Durchfahrtshöhe/Abladetiefe: 225 m/12,00 m/4,25 m/2,20 m
    • Bedienung: Leitzentrale Wedtlenstedt
    • Die Schleuse Üfingen wurde mit zwei baugleichen Kammern erbaut. Die Ostkammer wurde 1975–1976 den Abmessungen von Großmotorgüterschiffen angepasst.

Abstiegsbauwerke in den Verbindungskanälen[Bearbeiten]

Blick vom Mittellandkanal auf die Schachtschleuse Minden im Verbindungskanal Nord zur Weser
  • Schachtschleuse Minden
    • Eine Schachtschleuse mit geschlossenen Sparbecken
    • Im Verbindungskanal Nord zur Weser km 0,5
    • Erbaut: 1911–1914
    • Nutzlänge/Breite/Abladetiefe: 85 m/10,00 m/2,50 m
    • Fallhöhe: je nach Wasserstand der Weser bis 13,20 m
    • Bedienung: Fernbedienzentrale Minden
    • 1988 wurde die Nutzlänge auf 85 m verlängert.
  • Weserschleuse Minden (im Bau)[8]
    • Eine Schleuse mit offenen Sparbecken
    • Im Verbindungskanal Nord zur Weser km 0,5
    • geplante Bauzeit: 2010–2015
    • Nutzlänge/Breite/Drempeltiefe: 139 m/12,50 m/4,00 m
    • Fallhöhe: je nach Wasserstand der Weser bis 13,30 m
    • Bedienung: Fernbedienzentrale Minden
    • Die neue Schleuse entsteht östlich parallel zur Schachtschleuse.
  • Oberschleuse Minden
    • Eine Schleuse ohne Sparbecken
    • Im Verbindungskanal Süd zur Weser km 0,2
    • Erbaut: 1911–1914
    • Nutzlänge/Breite/Abladetiefe: 82 m/10,00 m/2,50 m
    • Fallhöhe: 6,00 m
    • Bedienung: Fernbedienzentrale Minden
  • Unterschleuse Minden
    • Eine Schleuse mit offenen Sparbecken
    • Im Verbindungskanal Süd zur Weser km 1,0
    • Erbaut: 1921–1925
    • Nutzlänge/Breite/Abladetiefe: 82 m/12,50 m/2,50 m
    • Fallhöhe: je nach Wasserstand der Weser bis 7,08 m
    • Bedienung: Fernbedienzentrale Minden
  • Die Schleusen in Minden sind Teil des Wasserstraßenkreuzes Minden. Bei einer Sperrung der Kanalbrücken kann mit Hilfe von Ober- und Unterschleuse sowie der Schachtschleuse für Schiffe, die den Abmessungen der Schleusen im Verbindungskanal Süd zur Weser genügen, ein durchgehender Verkehr auf dem Mittellandkanal gewährleistet werden.
  • Leineabstiegsschleuse
    • Eine Schleuse ohne Sparbecken
    • Im Verbindungskanal zur Leine km 0,6
    • Erbaut: 1913–1914, 2007 grunderneuert
    • Nutzlänge/Breite: 73 m/10,0 m
    • Fallhöhe: 1,90 m
    • Bedienung: Bedienpersonal vor Ort
  • Sparschleuse Rothensee
    • Eine Schleuse mit drei offenen Sparbecken
    • Im Rothenseer Verbindungskanal km 0,65
    • Erbaut: 1997–2001
    • Nutzlänge/Breite/Abladetiefe: 190 m/12,50 m/2,80 m
    • Fallhöhe: 10,45 m–18,46 m abhängig vom Wasserstand der Elbe
  • Schiffshebewerk Rothensee
    • Senkrechthebewerk mit Gewichtsausgleich durch Schwimmer
    • In der Altstrecke des Rothenseer Verbindungskanals
    • Erbaut: 1929–1938
    • Nutzlänge/Breite/Abladetiefe: 82 m/12,00 m/2,00 m
    • Fallhöhe: 12,00 m–18,70 m abhängig vom Wasserstand der Elbe
    • Das Hebewerk war zwischen Ende 2006 und August 2013 außer Betrieb. Am 24. August 2013 wurde das Hebewerk für die Fahrgast- und Sportschifffahrt wiedereröffnet. Es erfolgt ein Saisonbetrieb von Mai bis September durch die Stadt Magdeburg.

Sicherheitstore[Bearbeiten]

Um bei Schäden am Kanalbett das Auslaufen von Wasser weitgehend zu verhindern und damit das Überfluten des umgebenden Geländes, sind zwischen Dortmund-Ems-Kanal und Elbe neun Sicherheitstore eingebaut: am Anfang des Kanals bei Bergeshövede, beiderseits der Abzweigung des Stichkanals Osnabrück, zur Unterteilung einer längeren Dammstrecke bei Herringhausen, jeweils westlich und östlich des Wasserstraßenkreuzes Minden und der Kanalüberführung über die Leine sowie am Beginn der langen Dammstrecke zur Elbe bei Haldensleben.

Kreuzungen mit Verkehrswegen und Gewässern[Bearbeiten]

Der Mittellandkanal und seine Stich- und Verbindungskanäle machten den Bau von 45 Eisenbahnbrücken, 314 Straßen- und Wegebrücken sowie 9 Unterführungen erforderlich. Hinzu kamen zur Kreuzung mit Gewässern 245 Düker (Unterführung unter Druck) und Durchlässe (mit freiem Wasserspiegel).

Wasserhaushalt[Bearbeiten]

Der Mittellandkanal dient zwar hauptsächlich dem Transport von Gütern, doch von Anfang an wurden ihm auch wasserwirtschaftliche Aufgaben zugewiesen. Dazu gehören die Bereitstellung von Wasser für die Industrie und die Landwirtschaft und das Ableiten von Hochwässern aus kreuzenden Kleinflüssen und Bächen in die Weser oder Elbe. Dem Kanal geht durch Verdunstung, Versickerung und Schleusenbetrieb ständig Wasser verloren. Ferner wird der Wasserspiegel auch durch starken Wind beeinflusst. In dem vorwiegend in Ost-West-Richtung verlaufenden Kanal können starke Westwinde den Wasserstand an den Enden der Kanalhaltungen um 40 cm ansteigen lassen. Um für die Schifffahrt möglichst gleichbleibende Durchfahrtshöhen und Wassertiefen zu gewährleisten, muss der Wasserspiegel ständig reguliert werden.

Die Regulierung der Wasserversorgung des Mittellandkanals und seiner Stichkanäle wird zentral von der Revier- und Betriebszentrale in Minden gesteuert. Hierzu stehen ihr zwischen Bevergern und Hohenwarthe zahlreiche Pumpwerke, Entlastungsanlagen und Messstellen zur Verfügung.

Da die wenigen natürlichen Zuflüsse nicht ausreichen, den Kanal ständig mit Wasser zu versorgen, muss normalerweise Wasser aus der Weser und der Elbe in das Kanalbett gepumpt werden. Die Pumpwerke zur Versorgung des Kanals befinden sich in Minden an der Weser und in Magdeburg an der Schleuse Rothensee. An allen Schleusen befinden sich ebenfalls Pumpwerke, die das Wasser in die höher gelegenen Haltungen pumpen.

Eine weitere Wasserzuleitung erfolgt sporadisch über den Aller-Entlaster bei Grafhorst. Der 3 km lange Kanal wurde angelegt, um die früher berüchtigten Hochwässer der Aller abführen zu können. In den 1960er Jahren wurde diese Ableitung so intensiv betrieben, dass in der Aller kaum noch Wasser aus ihrem Quellgebiet floss.

Drachenbootrennen während des Hafenfestes Bad Essen

Freizeit und Erholung[Bearbeiten]

Fahrgastschiff am Anleger Südhemmern
Jachthafen am Mittellandkanal in Hannover

Fast der gesamte Mittellandkanal besitzt an mindestens einem Ufer einen begleitenden Betriebsweg. Dieser ist für Fußgänger und Radfahrer auf eigene Gefahr freigegeben. Die Wege sind meistens mit feinem Splitt befestigt, im Bereich von Schleusen oder Hafenanlagen oft asphaltiert oder gepflastert. Mit Ausnahme der Zufahrten und der Schleusenbereiche gibt es keine nennenswerten Steigungen. Hierdurch ist es auch für Untrainierte möglich, große Strecken zurückzulegen. An einigen Stellen muss das Ufer über eine Brücke gewechselt werden, beispielsweise bei Hafenanlagen. In manchen Städten (wie in Hannover) fungiert der Kanal mit seinen Ufern auch als Naherholungsgebiet.

Der Kanal ist für Wassersportler ein vielfältiges Fahrtgebiet. Am Mittellandkanal und seinen Stichkanälen gibt es zahlreiche Yachtclubs sowie Kanu- und Rudervereine. Im Bereich Osnabrück[9], Minden, Hannover, Haldensleben und Magdeburg verkehren Fahrgastschiffe nach Fahrplan.[10]

Städte und Gemeinden am Mittellandkanal[Bearbeiten]

Aufzählung der Orte in der Reihenfolge des Kanalverlaufs von Westen nach Osten.

Durch die Gebietsreform von 1974 hat die Stadt Langenhagen ihre Funktion als Hafenstadt (Brinker Hafen) und ihre Lage am Mittellandkanal über eine Strecke von 700 m verloren.

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Blazek: Die Grafschaft Schaumburg 1647–1977. ibidem, Stuttgart 2011, S. 99–101 (Die Geschichte des Mittellandkanals) ISBN 978-3-8382-0257-0
  • Martin Eckoldt (Hrsg.): Flüsse und Kanäle, Die Geschichte der deutschen Wasserstraßen. DSV, Hamburg 1998, ISBN 3-8841-2243-6.
  • Hannelore Horn: Der Kampf um den Bau des Mittellandkanals. Eine politologische Untersuchung über die Rolle eines wirtschaftlichen Interessenverbandes im Preußen Wilhelms II.. Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1964
  • Reichsverkehrsministerium (Hrsg.): Der Mittellandkanal. Verlag Volk und Reich, Berlin 1938
  • Vereinigung zur Förderung der südlichen Linienführung des Mittellandkanals (Hrsg.): Die Vollendung des Mittellandkanals. Untersuchungen über eine zweckentsprechende südliche Linienführung, ihre volks- und kriegswirtschaftliche Bedeutung. Selbstverlag der Vereinigung zur Förderung der südlichen Linienführung des Mittellandkanals, Braunschweig 1918
  • N.N.: Der Mittellandkanal. Ausbau zwischen Wolfsburg und Magdeburg im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 17, hrsg. vom Wasserstraßen-Neubauamt Helmstedt, Helmstedt, Frühjahr 2000

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mittellandkanal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Längen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstraßen des Bundes, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.
  2. a b c Verzeichnis E, Lfd.Nr. 33 der Chronik, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
  3. Euregio: „Verbindung zwischen Mittellandkanal und Twentekanal nicht wirtschaftlich“. Stand: 2013. http://www.euregio.eu/de/pressemitteilungen/verbindung-zwischen-mittellandkanal-und-twentekanal-nicht-wirtschaftlich (abgerufen am 2. Oktober 2014).
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNeuer Bahntunnel unter Mittellandkanal bei Magdeburg fertig gestellt. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 11. November 2013, abgerufen am 13. November 2013.
  5. Artikel des WSA Braunschweig über die Schleuse Anderten.
  6. Info des NBA Hannover über die Abgeschlossene Baumaßnahme Schleuse Sülfeld (PDF; 1,1 MB) abgerufen am 20. Oktober 2013
  7. WNA-Magdeburg, Schleuse Hohenwarthe (PDF; 1,1 MB), abgerufen am 20. August 2013
  8. Erläuterungen zur Weserschleuse Minden
  9. Fahrgastschiff Lyra im Bereich Osnabrück
  10. Fahrgastschiffe auf deutschen Flüssen (Abschnitt Mittellandkanal).
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing