Gammler, Zen und hohe Berge

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Der Roman Gammler, Zen und Hohe Berge wurde 1963 vom Rowohlt Verlag als Übersetzung des 1958 erschienenen Romans The Dharma Bums von Jack Kerouac herausgebracht. Die Übersetzung erfolgte durch Werner Burkhardt.

Handlung[Bearbeiten]

Kerouacs Alter Ego Ray Smith trampt durch die Vereinigten Staaten und lernt Japhy Ryder (Gary Snyder) kennen. Dieser ist ein Jünger des Buddhismus, der Ray in diese Welt einführt. Bei ihren gemeinsamen Touren in die Berge lernen sie sich kennen. Es kommt zu Partys mit Jazz, Sex und Alkohol, sowie zu Gesprächen mit Personen, die die Welt mit Zen-Weisheiten zu erklären versuchen. Als Japhy nach Asien aufbricht, um dort bei einem Mönch zu lernen, nimmt Ray Japhys alte Arbeitsstelle in der Einsamkeit der Berge an. So endet die Geschichte auf dem Desolation Peak.

Rezeption[Bearbeiten]

[…]„Als ich „Gammler, Zen und Hohe Berge“ – der dämliche deutsche Titel ließ mich zuerst an Heinrich Harrer denken –“[…]„Ich begriff: Der frische Wind kam aus den Fünfzigern. Handke, Brinkmann, Fauser, Wondratschek – sie wären ohne den heulenden Sturm nicht möglich gewesen.“ Peter Apfl in Datum 09/05[1]

[…]„Er beschrieb den Zustand spontaner Wahrnehmungskonzentration, den er mithilfe der Zen-Meditation förderte, so: wenn man alles zum Stillstand bringt und seinen Verstand ausschaltet, um mit geschlossenen Augen tatsächlich so etwas wie einen ewigen und unübersehbaren Strom elektrischer Kraft zu sehen, der schmerzlich aufstöhnend dahinbraust.“[…][2]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Datum (Zeitschrift): Lebensarten 09/05 Howl als internationale Initialzündung
  2. Johannes Berning Gehen, Schauen, Schreiben Aspekte wahrnehmungsgeleiteten Schreibens Redaktionelle Beiträge Universität Münster

Weblinks[Bearbeiten]