Georg August Detharding

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Georg August Detharding

Georg August Detharding (* 9. Dezember 1717; † 13. Oktober 1786) war ein Rechtsgelehrter des 18. Jahrhunderts.

Leben[Bearbeiten]

Georg August Detharding war der dritte Sohn des Professors der Medizin Georg Detharding, der bis 1732 an der Universität Rostock, später in Kopenhagen lehrte. Seine beiden älteren Brüder waren der Mediziner Georg Christoph Detharding und der Lübecker Bürgermeister Georg Wilhelm Detharding.

Er studierte Rechtswissenschaften, ab April 1731 an der Universität Rostock[1], und wurde hier im Wintersemester 1738/39 zum Magister promoviert.[2] 1744[3] und 1747[4] wurde seine Matrikel erneuert.

Georg August Detharding wurde Professor für Staatsrecht und Geschichte am Christianeum in Altona. Er führte nacheinander die Titel eines königl. dänischen Kanzleiassessors, Justizraths und Etatsraths.[5] Das Domkapitel am Lübecker Dom berief ihn 1752 zu seinem Syndikus.

Seine überlassenen Gelegenheitsschriften bezeugen seine aktive Auseinandersetzung und Teilhabe an den Quellenforschungen über deutsches Recht, die in Schleswig-Holstein insbesondere von Johann Carl Heinrich Dreyer und Ernst Joachim Westphal betrieben wurden. Er übersetzte Herodians Römische Historie nach der Übersetzung in das Dänische von Ludvig Holberg[6] sowie diverse eigene Werke Holbergs.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. Eintrag im Rostocker Matrikelportal
  2. Eintrag im Rostocker Matrikelportal
  3. Eintrag im Rostocker Matrikelportal
  4. Eintrag im Rostocker Matrikelportal
  5. nach ADB.
  6. Laut ADB. Herodiani römische Historie in acht Büchern / nebst einer Vorbereitung des Herrn Ludw. Holbergs. uebersetzt von Georg Aug. Detharding, Kopenhagen und Leipzig 1747.