Georg von Dyherrn

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Georg Freiherr von Dyherrn (auch Georg von Dyhrn; * 1. Januar 1848 in Glogau; † 27. Dezember 1878 in Rothenburg an der Oder) war ein deutscher Dichter und Novellist.

Familie und Studium[Bearbeiten]

Dyherrn entstammte dem schlesischen Adelsgeschlecht der Freiherren und Grafen von Dyhrn. Seine Eltern waren Heinrich Wilhelm Freiherr von Dyherrn und Freifrau Henrietta, geb. Huffnagel. Er war nicht verheiratet und hatte keine Nachkommen.

Dyherrn studierte in Breslau Theologie, ging dann zur Rechtswissenschaft über, entsagte aber wegen Krankheit der juristischen Karriere und widmete sich der schriftstellerischen Laufbahn. Er starb 27. Dezember 1878 zu Rothenburg, nachdem er 1875 zur katholischen Kirche übergetreten war.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • In stiller Stund, Gedichte (Berlin 1870)
  • Dem Kaisersohn ein Lorbeerblatt, Zeitgedichte (Breslau 1871)
  • Miniaturen. Lieder zum Komponieren (Breslau 1873)
  • Tang und Algen. Aus der Flut des Lebens gesammelt (Leipzig 1876)

Aus seinem Nachlass erschienen u. a.

  • Auf hoher Flut (Breslau 1880)
  • Aus der Gesellschaft (Breslau 1880)
  • Bilder und Skizzen aus Oberammergau ... (Breslau 1881)
  • Höhen und Tiefen (Freiburg 1881, 2 Bde.)
  • Aus klarem Born (Freiburg 1882)

Seine Gesammelten Werke umfassen 6 Bände (Freiburg 1879-82).

Vertonungen von Dyherrns Werken[Bearbeiten]

Erik Meyer-Helmund vertonte 1886 eines der bekanntesten Gedichte von Dyherrns, Das Zauberlied, als Lied für Sopran/Tenor mit Klavierbegleitung. Aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liegen verschiedene Einspielungen dieses Werkes vor, darunter mit Lotte Lehmann, Joseph Schmidt, Elisabeth Schumann, Franz Völker und Richard Tauber.


Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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