Elisabeth Schumann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Elisabeth Schumann

Elisabeth Schumann (* 13. Juni 1888 in Merseburg, Deutschland; † 23. April 1952 in New York, USA) war eine deutsche Sopranistin.

Elisabeth Schumann erlernte ihre Gesangskunst in Berlin ( u. a. bei Valerie Zitelmann) und Dresden. 1909 feierte sie ihr Bühnen-Debüt in Hamburg mit einer Rolle in Wagners Tannhäuser und blieb 7 Jahre. In dieser Zeit spielte sie Rollen wie die der Susanna in Mozarts Oper Le nozze di Figaro, die Zerlina in Don Giovanni, die Rolle der Eva in Die Meistersinger von Nürnberg und die Rolle der Sophie im Rosenkavalier von Richard Strauss.

Schumann war Mitglied des Royal Opera House Covent Garden und der Wiener Staatsoper. Durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde ihre Karriere 1937 jäh durch ein Berufsverbot beendet, ebenso wie die ihres damaligen, zweiten Ehemannes, des Dirigenten Karl Alwin, mit dem sie von 1920 bis 1938 verheiratet war. Während Alwin erst 1938 nach Mexiko emigrierte, ging sie schon 1937 in die USA. Dort wurde sie sofort in die Fakultät des Curtis Institute of Music in Philadelphia aufgenommen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sabine Keil, Joy Puritz, Elisabeth Schumann: Lebensstationen der weltbekannten Merseburger Sopranistin, Querfurt: AXON 2008, ISBN 978-3-939325-09-3
  • Gerd Puritz, Elisabeth Schumann: a biography / by Ed. and transl. by Joy Puritz,

London: Deutsch, 1993, ISBN 0-233-98794-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elisabeth Schumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien