George Melly

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George Melly (1978)

Alan George Heywood Melly (* 17. August 1926 in Liverpool; † 5. Juli 2007 in London) war ein britischer Autor und Jazz-Sänger.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Von 1965 bis 1973 war er Fernseh- und Filmkritiker für The Observer. Er hielt ferner Lesungen über Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt auf dem Surrealismus. Später schrieb er eine KolumneMellymobile – für die satirische Zeitschrift Punch.

Als Sänger war er im Vortrag von klassischen Bluessängern wie Bessie Smith beeinflusst. Während der Zeit des Trad-Jazz-Revivals (in den 1950er Jahren) arbeitete er mit Mick Mulligans Magnolia Jazz Band (mit dem Posaunisten Frank Parr). In den frühen 1970er Jahren sang er bei John Chiltons Feetwarmers und später auch mit der Band von Digby Fairweather. 1978 nahm er mit The Stranglers den eigens für ihn geschriebenen Titel 'Old Codger' auf.

Melly starb im Alter von 80 Jahren an Lungenkrebs. Er hinterlässt seine Ehefrau Diana und drei Kinder.

Bibliografie[Bearbeiten]

  • Revolt into Style, Pop Arts in Britain (1971)
  • Rum, Bum and Concertina (Autobiographie über seine Zeit in der Marine) (1977)
  • Owning Up (Autobiographie über das Trad Jazz Revival) (1978)
  • A Tribe of One: Great Naive and Primitive Painters of the British Isles (1981)
  • Great Lovers (1981)
  • Scouse Mouse (Autobiographie – Kindheit) (1984)
  • It's All Writ Out for You: Life and Work of Scottie Wilson (1986)
  • Paris and the Surrealists (1991)
  • Don't Tell Sybil: Intimate Memoir of E.L.T. Mesens (1997)
  • Hooked! Fishing Memories (2000)
  • Slowing Down (Memoiren) (2005)
  • Take A Girl Like Me (Biographie seiner Frau, Diana Melly) (2005)

Diskografische Hinweise[Bearbeiten]

  • Goodtime George (Spectrum, 1951-73)
  • Nuts/ (Warner, 1972)
  • Son of Nuts (Warner, 1973)
  • It's George (1974)
  • The Ultimate Melly (Candid, 2005) mit Digby Fairweather

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]