George Moscone

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Moscones Grabstein auf dem Holy Cross Cemetery in Colma

George Moscone (* 24. November 1929 in San Francisco, Kalifornien; † 27. November 1978 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker und Bürgermeister der Stadt San Francisco.

Er wurde, wie auch der offen homosexuelle Stadtverordnete Harvey Milk, am 27. November 1978 von Dan White, einem Mitglied des Stadtrates, mit fünf Schüssen getötet. Auslöser war eine Streitigkeit über die Wiederernennung Whites als Mitglied des Stadtrates nach seinem Rücktritt von selbigem Posten.

Moscone war der Sohn eines Gefängniswärters und einer Putzfrau. Er wurde in San Francisco geboren und war studierter Jurist. Im Jahr 1960 kandidierte er als Demokrat zum ersten Mal (erfolglos) für ein öffentliches Amt, nämlich einen Sitz im kalifornischen Landesparlament. Im November 1975 gewann er mit knapper Mehrheit gegen einen konservativen Mitbewerber die Wahl zum Bürgermeister seiner Stadt. Er hatte dieses Amt von Januar 1976 bis zu seinem gewaltsamen Tod inne.

Das größte Konferenzzentrum der Stadt San Francisco, das Moscone Center, ist ebenso wie eine Reha-Klinik heute nach ihm benannt.

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