Gero von Schulze-Gaevernitz

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Gero von Schulze-Gaevernitz (* 27. September 1901 in Freiburg im Breisgau; † 6. April 1970 auf den Kanaren) war ein deutscher Ökonom.

Leben[Bearbeiten]

Schulze-Gaevernitz promovierte 1923 an der Universität Frankfurt über die Die Kreditpolitik Englands waehrend und nach dem Kriege 1914–1921. Die Arbeit erschien 1924 als Buch, wohl leicht erweitert, und wurde 1980 als Reprint neu aufgelegt.[1] Während des Zweiten Weltkrieges war er die rechte Hand Allen Welsh Dulles in Bern. 1945 erhielt er die U.S. Medal of Freedom in Anerkennung seiner geschickten Verhandlungen in Ascona (Schweiz), die mit zur Kapitulation einer Million deutscher Truppen in Italien führten – Operation Crossword. Er war der Sohn von Gerhart von Schulze-Gaevernitz, Professor für Volkswirtschaft an der Universität Freiburg und Abgeordneter der Weimarer Nationalversammlung. Seine Mutter war Johanna Hirsch (* 23. Mai 1876 in Mannheim; † 1938 in Ascona).

Gero von Schulze-Gaevernitz hatte zwei Schwestern. Ruth Gaevernitz (* 12. Juni 1898 in Freiburg im Breisgau; † 26. Juli 1993 in London) war eine britische Historikerin, Margiana von Schulze-Gaevernitz (* 5. Juli 1904 in Freiburg im Breisgau; † 1989 in Gstaad) war verheiratet mit Edmund Stinnes.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die englische Kreditpolitik 1914–1924. Berlin, Industrieverlag Spaeth & Linde, 1924. Reprint: Frankfurt M., Keip, 1980

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Granier: Schulze Gaevernitz, Gero von, in: Baden-Württembergische Biographien, Bd. 1, S. 343–345 (online)

Weblinks[Bearbeiten]