Gian Galeazzo Sforza

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Gian Galeazzo Sforza

Gian Galeazzo Maria Sforza (* 20. Juni 1469 in Abbiategrasso; † 21. Oktober 1494 in Pavia) aus der Familie Sforza war der älteste Sohn von Galeazzo Maria Sforza und der Bona von Savoyen. Im Alter von sieben Jahren folgte er seinem Vater als Herzog von Mailand nach. Die Regentschaft übernahm seine Mutter, die 1481 von seinem Onkel Ludovico Sforza, genannt il Moro, verdrängt wurde.

Gian Galeazzo heiratete am 2. Februar 1489 Isabella von Aragón (* 2. Oktober 1470, † 11. Februar 1524, eine Tochter von König Alfons II.). Mit ihr hatte er drei Kinder:

Gian Galeazzos plötzlicher Tod im Alter von 25 Jahren wird den Machenschaften seines Onkels Ludovico zugeschrieben. Um an die Macht zu gelangen, habe dieser ein Attentat geplant, bei dem er, unterstützt von seinen engsten Freunden, Galeazzo mit mehreren Messerstichen in Kopf und Oberkörper ermordet habe. Der Leichnam des Opfers soll in einer Kirche unter dem Altar beerdigt worden sein. Noch am Tag von Gian Galeazzos Tod nahm Ludovico die Krone Mailands für sich in Anspruch und überging somit Gian Galeazzos vierjährigen Sohn Francesco in der Herrschaftsnachfolge. Nach Ludovicos Sturz 1499 wurde Francesco wie dieser von Ludwig XII. nach Frankreich geschafft, wo er später Abt von Marmoutier wurde.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gian Galeazzo Sforza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Galeazzo Maria Sforza Herzog von Mailand
1476–1494
Ludovico Sforza