Gigi Meroni

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Gigi Meroni
Spielerinformationen
Voller Name Luigi Meroni
Geburtstag 24. Februar 1943
Geburtsort ComoItalien
Sterbedatum 15. Oktober 1967
Sterbeort TurinItalien
Größe 170 cm
Position Flügelspieler
Vereine in der Jugend

0000–1960
Libertas San Bartolomeo
Como Calcio
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1961–1962
1962–1964
1964–1967
Como Calcio
CFC Genua
FC Turin
25 0(3)
42 0(7)
72 (13)
Nationalmannschaft
1966 Italien 6 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Luigi „Gigi“ Meroni (* 24. Februar 1943 in Como; † 15. Oktober 1967 in Turin) war ein italienischer Fußballspieler.

Leben[Bearbeiten]

Meroni debütierte 1961 bei Como Calcio, wechselte zum CFC Genua und 1964 zu Torino Calcio, wo er seine größten Erfolge feierte. Meroni war ein dribbelstarker, schneller und torgefährlicher Rechtsaußen; in Anspielung auf seine Eleganz und Beweglichkeit sowie auf die Trikotfarbe von Torino trug er den Beinamen „La Farfalla Granata“ (deutsch „Der Granatrote Schmetterling“).

Gigi Meroni galt als eines der größten italienischen Fußballtalente seiner Zeit und war in Turin ein Idol. Nicht nur seine spektakuläre Spielweise, sondern auch seine exzentrische Erscheinung erregte Aufmerksamkeit, oft wurde er deshalb mit George Best verglichen. Er trug lange Haare, was zu jener Zeit in Italien noch völlig ungewöhnlich war und mehrmals zum Ausschluss aus der Nationalelf führte; er kleidete sich ungewöhnlich und schuf verschiedene Design-Objekte und Gemälde. Ein geplanter Wechsel zum Stadtrivalen Juventus Turin wurde aufgrund der empörten Proteste in der Turiner Bevölkerung abgesagt.

Gedenkstein an der Unfallstelle

Nach einem Liga-Spiel gegen Sampdoria Genua wurde Meroni beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und starb an den Verletzungen. Der Fahrer des Unglückswagens, ein Anhänger von Torino und Bewunderer Meronis, war Attilio Romero, der den Klub später als Präsident leiten sollte.

In München ist eine Amateur-Fußballmannschaft nach Meroni benannt: U.S. Gigi Meroni Itel 1970.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://gigimeroni.npage.de/