Italienische Fußballnationalmannschaft
| Spitzname(n) | Squadra Azzurra, Gli Azzurri (die Azurblauen) |
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| Verband | Federazione Italiana Giuoco Calcio | ||
| Konföderation | UEFA | ||
| Technischer Sponsor | Puma | ||
| Trainer | Cesare Prandelli | ||
| Co-Trainer | Gabriele Pin | ||
| Kapitän | Gianluigi Buffon | ||
| Rekordtorschütze | Luigi Riva (35) | ||
| Rekordspieler | Fabio Cannavaro (136) | ||
| Heimstadion | Wechselnde Stadien | ||
| FIFA-Code | ITA | ||
| FIFA-Rang | 8. (1117 Punkte) (Stand: 9. Mai 2013)[1] |
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| Bilanz | |||
|---|---|---|---|
| 733 Spiele 391 Siege 196 Unentschieden 146 Niederlagen |
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| Statistik | |||
| Erstes Länderspiel (Mailand, Italien; 15. Mai 1910) |
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| Höchster Sieg (Brentford, England; 2. August 1948) |
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| Höchste Niederlage (Budapest, Ungarn; 6. April 1924) |
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| Erfolge bei Turnieren | |||
| Weltmeisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 17 (Erste: 1934) | ||
| Beste Ergebnisse | Weltmeister 1934, 1938, 1982, 2006 | ||
| Europameisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 8 (Erste: 1968) | ||
| Beste Ergebnisse | Europameister 1968 | ||
| Konföderationen-Pokal | |||
| Endrundenteilnahmen | 1 (Erste: 2009) | ||
| Beste Ergebnisse | Vorrunde 2009 | ||
| Olympische Spiele | |||
| Bronze | 1928 | ||
| Gold | 1936 | ||
| (Stand: 7. September 2012) | |||
Die italienische Fußballnationalmannschaft, die so genannte Squadra Azzurra („azurblaue Mannschaft“, kurz Gli Azzurri – „die Azurblauen“), ist eine der erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußball. Italien gewann viermal die Fußball-Weltmeisterschaft und einmal die Fußball-Europameisterschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Der italienische Fußballdachverband Federazione Italiana Giuoco Calcio (F.I.G.C.) wurde am 16. März 1898 in Turin gegründet und ist seit 1905 FIFA-Mitglied. Das erste Länderspiel wurde am 15. Mai 1910 in Mailand gegen Frankreich ausgespielt, die Italiener gewannen das freundschaftliche Länderspiel mit 6:2 gegen die Équipe Tricolore. Pietro Lana erzielte in diesem Spiel das erste Tor überhaupt für die Squadra Azzurra und schoss im gleichen Spiel als erster Spieler auch einen Hattrick.
Die ersten beiden großen Erfolge erzielte Italien in den Jahren 1934 und 1938, als man jeweils die WM gewinnen konnte. Überragende Spieler waren damals Giuseppe Meazza und Silvio Piola. Der damalige Nationaltrainer Vittorio Pozzo ist bis heute der einzige Trainer, der zweimal in Folge Weltmeister werden konnte. In den Zwischenjahren gewann diese Mannschaft außerdem bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 die Goldmedaille vor Österreich. 1968 konnte der erste und bislang einzige EM-Titel gewonnen werden. Dabei musste im Halbfinale ein Münzwurf über das Weiterkommen entscheiden. Im Finale wurde ebenfalls ein Wiederholungsspiel nötig, bevor Italien als Sieger feststand.
1982 konnte der dritte WM-Titel eingefahren werden. Das Team mit dem Torschützenkönig Paolo Rossi, der in der Zwischenrunde Brasilien praktisch im Alleingang mit drei Treffern abschoss, Dino Zoff, dem Weltklasse-Torwart, der bei dieser WM bereits 40 Jahre alt war und einer legendären Abwehrreihe um Gaetano Scirea, gewann gegen Deutschland das Finale mit 3:1.
Der vierte WM-Titel kam 2006 hinzu. Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland gewann man im Finale gegen Frankreich mit 5:3 im Elfmeterschießen, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte.
Fast tragisch wirkte die Pechsträhne der Italiener bei den wichtigen Turnieren zuvor. So schied man bei drei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften (1990, 1994, 1998) durch Elfmeterschießen aus (1990 im Halbfinale gegen Argentinien; 1994 im Finale gegen Brasilien; 1998 im Viertelfinale gegen Frankreich). Insgesamt verlor Italien in den fünf WM zwischen 1982 und 1998 nur zwei Spiele in der regulären Spielzeit. Im Finale der EM 2000 gegen Frankreich kassierte man nach überlegen geführter regulärer Spielzeit erst in der vierten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich und verlor durch David Trezeguets Golden Goal in der Verlängerung. Das Aus bei der WM 2002 kam bereits im Achtelfinale gegen Südkorea, ebenfalls durch Golden Goal. Dabei war den Italienern in umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen das eigene Golden Goal aberkannt und ihr Star Francesco Totti, wegen einer angeblichen Schwalbe innerhalb des Strafraums, des Platzes verwiesen worden. Schon im vorherigen Turnierverlauf waren ihnen insgesamt vier reguläre Tore auf Grund von Fehlentscheidungen der Schiedsrichtergespanne versagt geblieben. Bei der EM 2004 schied man ungeschlagen nach der Vorrunde aus, punktgleich mit den beiden durch das Torverhältnis besser platzierten Teams in der Gruppe.
Die italienische Nationalmannschaft gilt wegen des ihr anhaftenden Klischees, meist sehr defensiv eingestellt zu sein, international als schwer bespielbarer Gegner. Dieses Image entstand vor allem nach der Weltmeisterschaft 1966, als für kurze Zeit Helenio Herrera, der Verfechter des Catenaccio Nationaltrainer wurde. Sein Co-Trainer Ferruccio Valcareggi wurde dann Herreras Nachfolger und unter seiner Regie wurde die Spielweise des Catenaccios bis Anfang der 1970er Jahre fortgesetzt.
Italien spielt traditionell in blauen Nationalmannschaftstrikots. Deshalb heißt die Mannschaft auch Squadra Azzurra (azzurro = „blau“). Historisch geht dies auf die Nationalfarben des Königreichs Sardinien-Piemont, das im 19. Jahrhundert bei der Vereinigung Italiens die Führungsrolle übernahm, zurück.
WM-Triumph und Blamage in Südafrika (2004-2010) [Bearbeiten]
Nachdem der auslaufende Vertrag von Giovanni Trapattoni nicht verlängert wurde, holte der italienische Verband mit Marcello Lippi einen zuvor äußerst erfolgreichen Vereinstrainer als neuen Commissario Tecnico. Nach anfänglichen Misserfolgen (0:2 gegen Island im ersten Spiel und weitere Unentschieden gegen schwächere Gegner) gelang dem Team die Qualifikation zur WM 2006, die allerdings eher durchwachsen verlief. Hauptsächlich erledigte man Pflichtaufgaben, doch manchmal war die Mannschaft gegen die Gruppengegner nicht überzeugend genug (0:1 gegen Slowenien, 0:0 gegen Norwegen und 1:1 gegen Schottland), sodass immer mal Zweifel aufkamen. In der Vorbereitung auf die WM jedoch konnte die Mannschaft ihre Klasse (besonders beim 3:1 gegen die Niederlande und 4:1 gegen Deutschland) zeigen und andeuten, dass großes Potenzial vorhanden war.
Bei der WM gelang eine gute Vorrunde mit zwei ungefährdeten Siegen gegen Ghana im ersten Spiel und gegen Tschechien im dritten Spiel (beide 2:0) sowie einem Unentschieden gegen die USA (1:1), das für großes Aufsehen sorgte, da drei Platzverweise verteilt wurden. Die erste Rote Karte erhielt Daniele De Rossi für einen Ellenbogenschlag gegen Brian McBride, der daraufhin stark blutete, die zweite erhielt Pablo Mastroeni für eine gefährliche Grätsche gegen Andrea Pirlo. Außerdem erhielt Eddie Pope eine Gelb-Rote Karte für wiederholtes Foulspiel, insgesamt war die Härte der Partie auffällig. Als Gruppenerster qualifizierte man sich für das Achtelfinale, in dem man sich trotz eines Platzverweises für Marco Materazzi gegen Australien mit 1:0 durchsetzen konnte. Der dabei von Francesco Totti in der 5. Minute der Nachspielzeit verwandelte Elfmeter war in der Entstehung stark umstritten, da aus den Fernsehbildern nicht eindeutig hervorging, ob Fabio Grosso tatsächlich gefoult wurde oder dies nur vortäuschte. Im Viertelfinale konnte man sehr souverän und ungefährdet gegen die Ukraine mit 3:0 ins Halbfinale einziehen. In diesem traf man auf Gastgeber Deutschland und bot eine hochklassige und spannende Partie an, in der man durch zwei späte Tore in der Verlängerung durch Fabio Grosso und Alessandro Del Piero den Einzug ins Finale schaffte. Im Endspiel, das zu einer atemberaubenden Partie wurde, stand man den im Turnier immer stärker werdenden Franzosen gegenüber. Bereits nach sieben Minuten konnte Zinedine Zidane einen von Marco Materazzi an Florent Malouda verschuldeten Foulelfmeter verwandeln, doch kurz danach verwertete Materazzi einen Eckball zum Ausgleich. Das Spiel blieb bis zum Ende ausgeglichen, obwohl sich Frankreich besonders durch die Klasse Zidanes ein Übergewicht erspielte. Erst in der Verlängerung verpuffte diese mit dem Platzverweis für Zizou. Dieser hatte sich von Provokationen Materazzis zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen und versetzte diesem einen Kopfstoß, woraufhin er vom Schiedsrichter vom Platz gestellt wurde. Da keine weiteren Tore fielen, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung herbeiführen. In diesem trafen alle italienischen Schützen, während David Trezeguet nur die Latte traf, womit Italien zum vierten Mal Weltmeister wurde. Außerdem wurden Fabio Cannavaro mit dem silbernen und Andrea Pirlo mit dem bronzenen Ball sowie Gianluigi Buffon mit dem goldenen Handschuh ausgezeichnet. Die drei standen außerdem zusammen mit Gianluca Zambrotta, Gennaro Gattuso, Francesco Totti und Luca Toni im All-Star-Team des Turniers.
Nach dem WM-Sieg trat Marcello Lippi als Trainer zurück, sodass Roberto Donadoni die Nachfolge übernahm. Dieser legte einen schwachen Start als Coach der Squadra Azzurra hin und konnte sein erstes Länderspiel (0:2 gegen Kroatien) und die ersten Spiele der EM-Qualifikation (1:1 gegen Litauen und 1:3 gegen Frankreich) ebenfalls nicht erfolgreich bestreiten. Danach jedoch fing sich das Team und konnte in der Qualifikation noch neun Siege und ein Unentschieden feiern, durch die man sich als Gruppenerster für die EM qualifizierte. Dabei spielte man allerdings keinen sonderlich attraktiven Fußball, sondern erlangte lediglich die gewünschten Ergebnisse. In Vorbereitung auf die EM konnte man noch zwei Freundschaftsspiele gegen Portugal und Belgien gewinnen und verlor knapp gegen die Spanier.
Die Europameisterschaft verlief für Donadoni und seine Mannschaft stark durchwachsen: In der Todesgruppe C konnte man nach einem blamablem 0:3 gegen die Niederlande ein 1:1 gegen Rumänien erreichen, bei dem diese in der Schlussphase sogar einen Strafstoß vergaben. Im letzten Gruppenspiel gelang dann jedoch der Einzug ins Viertelfinale als Gruppenzweiter, da man sich, besonders aufgrund der gegnerischen Schwäche, ein 2:0 gegen Frankreich erspielen konnte. In diesem erreichte man dank einer starken Defensiv-Leistung das Elfmeterschießen gegen Spanien. Dort verlor man allerdings mit 2:4, da vor allem Iker Casillas glänzend aufgelegt war und zwei Elfmeter parieren konnte. Mit dem Ausscheiden der italienischen Mannschaft verlängerte sich Donadonis Vertrag nicht und er musste seinen Platz räumen. Insgesamt wurde dessen Amtszeit als Misserfolg gewertet, da sich das Spiel unter ihm nicht entwickelte und auch keine Erfolge zu Buche standen.
Im Juni 2008 gab der italienische Verband dann bekannt, dass Marcello Lippi erneut Nationaltrainer wird und die Mannschaft zur WM 2010 nach Südafrika führen soll. Diesmal verlief der Start unter dem neuem Trainer besser und nach einem Unentschieden im Freundschaftsspiel gegen Österreich (2:2) bei Lippis Comeback feierte man solide Erfolge in der Qualifikationsgruppe 8, in der früh die Favoritenrolle zu erkennen war. Bis auf eine Niederlage im Testspiel gegen Brasilien hielt man sich bis in den Sommer 2009 schadlos. In diesem allerdings war man aufgrund des WM-Sieges 2006 für den Confed-Cup qualifiziert, bei dem man nach einem Auftaktsieg gegen die USA (3:1) sowie mit zwei Niederlagen gegen die Ägypter und Brasilianer als Gruppendritter knapp ausschied. Im weiteren Verlauf der WM-Qualifikation errang man drei Siege und ein Remis, sodass man am Ende souveräner Gruppensieger wurde, woraufhin eine durchwachsene Vorbereitung auf die WM erfolgte: Mit nur einem Sieg gegen Schweden (1:0), einer Niederlage gegen Mexiko (1:2) und 3 Unentschieden (gegen die Niederlande, Kamerun und die Schweiz) stiegen die Zweifel an einen erneuten WM-Triumph.
In der WM-Gruppe F galt man als sicherer Favorit, lediglich Paraguay wurden Außenseiterchancen ausgerechnet. Gegen diese musste man im ersten Gruppenspiel auch antreten und zeigte beim 1:1 eine mäßige Leistung, bei der man durch den Ausfall Gianluigi Buffons zusätzlich geschwächt wurde, nachdem bereits Andrea Pirlo für die ersten Spiele nicht zur Verfügung stand. Im zweiten Spiel, bei dem alle einen hohen Sieg erwarteten, erkämpften sich die tapferen Neuseeländer ein nicht unverdientes 1:1, durch das diese auch Chancen auf ein Weiterkommen besaßen. Am letzten Spieltag war alles offen, jede Mannschaft hatte noch die Chance auf die nächste Runde. Dabei musste unbedingt ein Sieg gegen die Slowakei her, da man sonst als Titelverteidiger ausscheiden würde. Lippi vertraute dabei einer ähnlichen Mannschaft wie in den Spielen zuvor und musste mit ansehen, wie Róbert Vittek die Slowaken mit 2:0 in Führung brachte. 10 Minuten vor Schluss gelang Antonio Di Natale jedoch der Anschlusstreffer, sodass man plötzlich wieder um das Achtelfinale mitspielte, da das andere Spiel 0:0 stand und so ein Unentschieden reichen würde. Kurz darauf erzielte der starke Fabio Quagliarella ein reguläres Tor, das jedoch wegen Abseits aberkannt wurde, man machte auf und wurde mit dem 1:3 bestraft. Quagliarella konnte zwar noch mit einem sehenswerten Schuss verkürzen, doch man verlor mit 2:3 und schied als Gruppenletzter aus. Damit war man nach den Franzosen, die auch durch einen Boykott gegen ihren Trainer Raymond Domenech auffielen, die größte Enttäuschung des Turniers. Als Folge daraus verkündete Marcello Lippi seinen Rücktritt und nahm alle Schuld auf sich.
Neuaufbau unter Prandelli (seit 2010) [Bearbeiten]
Nach der desaströsen WM in Südafrika und dem darauffolgenden Rücktritt von Marcello Lippi wurde Cesare Prandelli, bis dahin Trainer des AC Florenz, neuer Nationalcoach. Bei seinem Amtseintritt führte er zudem einen Ethik-Code ein, bei dem er freiwillig auf Spieler verzichtet, wenn diese aufgrund von Tätlichkeiten oder Beschimpfungen auffällig geworden sind. Außerdem verjüngte er die Mannschaft zusehends und führte ein offensives Spielsystem (meist ein 4-1-3-2) ein, bei dem auf Kombinationsfußball gesetzt wird. Sein erstes Spiel als Trainer der Squadra Azzurra am 10. August 2010 gegen die Elfenbeinküste ging mit 0:1 verloren. Auch danach blieben die Leistungen vorerst durchwachsen, so spielte man beispielsweise gegen Nordirland und Rumänien nur Unentschieden. Erst ab dem 1:1 gegen die deutsche Elf am 9. Februar 2011 war eine Leistungssteigerung zu vernehmen. Letztlich konnte man sich ungeschlagen und mit nur zwei Gegentoren souverän für die Europameisterschaft qualifizieren. Vor dem Turnier jedoch folgten drei Niederlagen in Folge gegen Uruguay, die USA und Russland.
Vor dem EM-Turnier wurden viele Details aus einem Wettskandal im italienischen Fußball bekannt, sodass kurz vor der Abreise zum EM-Quartier die Polizei im Trainingslager eintraf. Hierbei wurden starke Vorwürfe gegenüber Domenico Criscito erhoben, welcher daraufhin von Prandelli aus dem Kader für die Euro gestrichen wurde. Auch Leonardo Bonucci und Gianluigi Buffon standen unter dem Verdacht an Spielabsprachen beteiligt gewesen zu sein, reisten jedoch beide mit dem Team zum Turnier. Im ersten Spiel der Azzurri gegen Spanien in der Gruppe C erspielte man sich ein beachtliches 1:1, das nicht nur von der Presse als „Leckerbissen“ betitelt wurde, sondern auch durch ein ungewohntes 3-5-2-System auffiel, mit dem die Spanier nicht so gut zurecht kamen. Im zweiten Spiel gegen Kroatien gelang ebenfalls nur ein 1:1, wobei sich die Mannschaften auf ähnlichem Niveau begegneten. Im letzten Gruppenspiel, das unbedingt gewinnen werden musste, um das Viertelfinale zu erreichen, gelang gegen schwache Iren ein 2:0-Erfolg, der aufgrund der Niederlage Kroatiens gegen Spanien den zweiten Gruppenplatz hinter Spanien sicherte. Im folgenden Viertelfinale gegen England feierte man ein Weiterkommen trotz drückender Überlegenheit während des kompletten Spiels erst im Elfmeterschießen, in dem der Elfmeter von Andrea Pirlo für großes Aufsehen sorgte. Im Halbfinale konnte man durch ein 2:1 gegen Deutschland nach 1968 und 2000 zum dritten Mal in ein EM-Finale einziehen. Durch diese Finalteilnahme qualifizierte man sich außerdem für den Confed Cup 2013, da Spanien als Finalgegner bereits als Weltmeister qualifiziert war. Das Finale ging gegen eine starke spanische Mannschaft deutlich mit 0:4 verloren, womit die Überraschung des Turniers ausblieb. Dennoch wurde das Turnier für die Italiener als Erfolg gewertet, da man trotz Wettskandal und einer verkorksten Vorbereitung die schlechte WM vor zwei Jahren vergessen machen konnte und überzeugenden, offensiven Fußball spielte. So war Italien beispielsweise das einzige Team, dass dauerhaft mit zwei Stürmern spielte, wohingegen alle anderen Teams auf eine Spitze setzten.
Nationaltrainer bzw. Teamleitung [Bearbeiten]
Spielführer [Bearbeiten]
| Zeitraum | Spieler | Länderspiele |
|---|---|---|
| 1910 | Francesco Calì | 2 |
| 1911-1913 | Giuseppe Milano | 11 |
| 1914-1915 | Virgilio Fossati | 12 |
| 1920-1925 | Renzo De Vecchi | 43 |
| 1925-1927 | Luigi Cevenini | 29 |
| 1927-1930 | Adolfo Baloncieri | 47 |
| 1931-1933 | Umberto Caligaris | 59 |
| 1934 | Giampiero Combi | 47 |
| 1935-1936 | Luigi Allemandi | 24 |
| 1937-1939 | Giuseppe Meazza | 53 |
| 1940-1947 | Silvio Piola | 34 |
| 1947-1949 | Valentino Mazzola | 12 |
| 1949-1950 | Riccardo Carapellese | 16 |
| 1951-1952 | Carlo Annovazzi | 17 |
| 1952-1960 | Giampiero Boniperti | 38 |
| 1961-1962 | Lorenzo Buffon | 15 |
| 1962-1963 | Cesare Maldini | 14 |
| 1963-1966 | Sandro Salvadore | 36 |
| 1966-1977 | Giacinto Facchetti | 94 |
| 1977-1983 | Dino Zoff | 112 |
| 1984-1985 | Marco Tardelli | 81 |
| 1985-1986 | Gaetano Scirea | 78 |
| 1986-1987 | Alessandro Altobelli | 61 |
| 1988-1991 | Giuseppe Bergomi | 81 |
| 1991-1994 | Franco Baresi | 81 |
| 1994-2002 | Paolo Maldini | 126 |
| 2002-2010 | Fabio Cannavaro | 136 |
| 2010- | Gianluigi Buffon | 126 |
Stand: 26. März 2013
Bilanzen [Bearbeiten]
Teilnahme Italiens an der Fußball-Weltmeisterschaft [Bearbeiten]
Italien nahm bisher 17-mal an Weltmeisterschaften teil und konnte viermal den Titel erringen, zuletzt 2006 in Deutschland.

| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis[2] | Trainer | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1930 | Uruguay | nicht teilgenommen | ||||
| 1934 | Italien | Finale | Tschechoslowakei | Weltmeister | Vittorio Pozzo | 1. WM-Titel |
| 1938 | Frankreich | Finale | Ungarn | Weltmeister | Vittorio Pozzo | 1. Titelverteidigung |
| 1950 | Brasilien | Vorrunde | Schweden, Paraguay | 7. | Ferruccio Novo | 1. Ausscheiden eines amtierenden Weltmeisters in der Vorrunde |
| 1954 | Schweiz | Vorrunde | England, Schweiz, Belgien | 10. | Lajos Czeizler | Aus im Entscheidungsspiel gegen die Schweiz |
| 1958 | Schweden | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Nordirland gescheitert | |||
| 1962 | Chile | Vorrunde | Deutschland, Schweiz, Chile | 9. | Paolo Mazza | Schlacht von Santiago |
| 1966 | England | Vorrunde | Nordkorea, UdSSR, Chile | 9. | Edmondo Fabbri | Erste Niederlage gegen eine asiatische Mannschaft |
| 1970 | Mexiko | Finale | Brasilien | Vizeweltmeister | Ferruccio Valcareggi | Jahrhundertspiel |
| 1974 | Deutschland | Vorrunde | Polen, Argentinien, Haiti | 10. | Ferruccio Valcareggi | |
| 1978 | Argentinien | Spiel um Platz 3 | Brasilien | Vierter | Enzo Bearzot | |
| 1982 | Spanien | Finale | Deutschland | Weltmeister | Enzo Bearzot | Italien stellt mit seinem 3. WM-Titel den Rekord von Brasilien ein Paolo Rossi Torschützenkönig |
| 1986 | Mexiko | Achtelfinale | Frankreich | 12. | Enzo Bearzot | |
| 1990 | Italien | Spiel um Platz 3 | England | Dritter | Azeglio Vicini | Halbfinalniederlage im Elfmeterschießen gegen Argentinien Deutschland stellt mit seinem 3. WM-Titel den Rekord von Brasilien und Italien ein Salvatore Schillaci Torschützenkönig |
| 1994 | USA | Finale | Brasilien | Vizeweltmeister | Arrigo Sacchi | Niederlage im 1. Elfmeterschießen eines WM-Finales Brasilien wieder alleiniger Rekordweltmeister |
| 1998 | Frankreich | Viertelfinale | Frankreich | 5. | Cesare Maldini | Aus im Elfmeterschießen |
| 2002 | Südkorea/Japan | Achtelfinale | Südkorea | 15. | Giovanni Trapattoni | Aus in der Verlängerung durch Golden Goal |
| 2006 | Deutschland | Finale | Frankreich | Weltmeister | Marcello Lippi | 1. Sieg in einem Elfmeterschießen bei einer WM Kopfstoß Zidanes gegen Materazzi |
| 2010 | Südafrika | Vorrunde | Paraguay, Slowakei, Neuseeland | 26. | Marcello Lippi | |
| 2014 | Brasilien | In der Qualifikation trifft Italien auf Armenien, Bulgarien, Dänemark, Malta und die Tschechische Republik. |
Teilnahme Italiens an der Fußball-Europameisterschaft [Bearbeiten]
Italien nahm achtmal an der Endrunde zur Europameisterschaft teil. Die bislang besten Ergebnisse waren der erste Platz im Jahr 1968 und der zweite Platz im Jahr 2000 und 2012.

| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| 1960 | Frankreich | nicht teilgenommen | |||
| 1964 | Spanien | nicht qualifiziert | Im Achtelfinale am Titelverteidiger und späteren Vizeeuropameister UdSSR gescheitert. | ||
| 1968 | Italien | Finale | Jugoslawien | Europameister | Sieg im Wiederholungsspiel |
| 1972 | Belgien | nicht qualifiziert | Im Viertelfinale am späteren Dritten Belgien gescheitert. | ||
| 1976 | Jugoslawien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am späteren Dritten Niederlande gescheitert. | ||
| 1980 | Italien | Spiel um Platz 3 | Tschechoslowakei | Vierter | Niederlage im Elfmeterschießen des letzten EM-Spiels um Platz 3 |
| 1984 | Frankreich | nicht qualifiziert | Als Weltmeister in der Qualifikation an Rumänien gescheitert. | ||
| 1988 | BR Deutschland | Halbfinale | UdSSR | - | |
| 1992 | Schweden | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert. | ||
| 1996 | England | Vorrunde | Deutschland, Russland, Tschechien | - | Nach einem Sieg gegen Russland, einer Niederlage gegen den späteren Vizeeuropameister Tschechien, und einem Remis gegen den späteren Europameister Deutschland als Gruppendritter ausgeschieden. |
| 2000 | Niederlande und Belgien | Finale | Frankreich | Vizeeuropameister | Niederlage durch Golden Goal |
| 2004 | Portugal | Vorrunde | Bulgarien, Dänemark, Schweden | - | Nach zwei Remis gegen Dänemark und Schweden sowie einem Sieg gegen Bulgarien aufgrund des schlechteren Torverhältnisses als Gruppendritter ausgeschieden. |
| 2008 | Österreich und Schweiz | Viertelfinale | Spanien | - | Niederlage im Elfmeterschießen gegen den späteren Europameister |
| 2012 | Polen und Ukraine | Finale | Spanien | Vizeeuropameister | In der Vorrunde trafen die Italiener auf Weltmeister und Titelverteidiger Spanien, Kroatien und Irland. Im Viertelfinale wurde England besiegt, im Halbfinale Deutschland. |
Teilnahme Italiens am Konföderationen-Pokal [Bearbeiten]
Italien nahm bisher einmal, 2009 als Weltmeister am seit 1997 ausgetragenen FIFA-Konföderationen-Pokal teil. Durch den Finaleinzug bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 qualifizierte sich Italien zum zweiten Mal, da Finalgegner Spanien bereits als Weltmeister qualifiziert ist.
| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| 1997 | Saudi-Arabien | nicht qualifiziert | – | – | |
| 1999 | Mexiko | nicht qualifiziert | – | – | |
| 2001 | Südkorea/Japan | auf Teilnahme verzichtet | – | – | Obwohl Frankreich als Welt- und Europameister teilnahm, nahm Italien als Vizeeuropameister nicht teil. |
| 2003 | Frankreich | nicht qualifiziert | – | – | |
| 2005 | Deutschland | nicht qualifiziert | – | – | |
| 2009 | Südafrika | Vorrunde | Brasilien, Ägypten, USA | – | Nach einem Sieg gegen die USA und Niederlagen gegen Brasilien sowie Ägypten als Gruppendritter ausgeschieden. |
| 2013 | Brasilien | qualifiziert | Als Vize-Europameister qualifiziert, weil Spanien bereits als Weltmeister qualifiziert ist. |
Teilnahme Italiens an den Olympischen Spielen [Bearbeiten]
Italien hat sechsmal an den für A-Nationalmannschaften zugänglichen Olympischen Spielen teilgenommen und einmal, im Jahr 1936, die Goldmedaille errungen.
| 1908 in London | nicht teilgenommen |
| 1912 in Stockholm | Vorrunde, Niederlage im Halbfinale der Trostrunde |
| 1920 in Antwerpen | Viertelfinale |
| 1924 in Paris | Viertelfinale |
| 1928 in Amsterdam | 3. Platz |
| 1936 in Berlin | Olympiasieger |
| 1948 in London | Viertelfinale |
Länderspielbilanzen [Bearbeiten]
→ Siehe auch: Sämtliche Länderspielbilanzen der italienischen Fußballnationalmannschaft
Italien hat folgende Bilanzen [B 1] gegen andere Nationalmannschaften (mind. 10 Spiele; Stand: 26. März 2013):
| Land | Sp. | S | U | N | Tor- verhältnis |
Tor- differenz |
Wichtige Begegnungen [B 2] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 13 | 6 | 5 | 2 | 21:11 | +10 | WM-Vorrunde 1974, 1978, 1986, Zwischenrunde 1982, Halbfinale 1990 | |
| 20 | 13 | 4 | 3 | 40:21 | +19 | WM-Vorrunde 1954; EM-Viertelfinale 1972,Vorrunde 1980, 2000 | |
| 15 | 5 | 3 | 7 | 21:26 | −5 | WM-Halbfinale 1938, Finale 1970, 1994, Spiel um Platz 3 1978, Zwischenrunde 1982; Konföderationen-Pokal-Vorrunde 2009 | |
| 16 | 8 | 6 | 2 | 29:14 | +15 | WM-Eröffnungsspiel 1986, Halbfinale 1994; EM-Viertelfinale 1968, Vorrunde 2004; WM-Qualifikation 2010, 2014 | |
| 12 | 8 | 1 | 3 | 22:14 | +8 | Viertelfinale der Olympischen Spiele 1948; WM-Qualifikation 1982, 2014; EM-Vorrunde 1988, 2004 | |
| 31 | 15 | 9 | 7 | 47:35 | +12 | WM-Vorrunde 1962, Halbfinale 1970, 2006, Zwischenrunde 1978, Finale 1982; EM-Eröffnungsspiel 1988, Vorrunde 1996, Halbfinale 2012 | |
| 24 | 9 | 7 | 8 | 27:30 | −3 | WM-Spiel um Platz 3 1990; EM-Viertelfinale 2012, Vorrunde 1980 | |
| 12 | 10 | 1 | 1 | 30:7 | +23 | Achtelfinale der Olympischen Spiele 1912; WM-Qualifikation 1966, 1978; EM-Qualifikation 1976, 2004 | |
| 37 | 18 | 10 | 9 | 80:50 | +30 | Viertelfinale der Olympischen Spiele 1920, Achtelfinale der Olympischen Spiele 1928; WM-Viertelfinale 1938, 1998, Vorrunde 1978, Achtelfinale 1986, Finale 2006; EM-Finale 2000, Vorrunde 2008 | |
| 12 | 8 | 2 | 2 | 20:9 | +11 | WM-Viertelfinale 1990,Vorrunde 1994; EM-Qualifikation 1972 | |
| 17 | 8 | 5 | 4 | 24:21 | +3 | WM-Qualifikation 1982; EM-Finale 1968 (2x) | |
| 11 | 6 | 4 | 1 | 26:9 | +17 | WM-Viertelfinale 1970, Vorrunde 1994, 2002 | |
| 18 | 7 | 8 | 3 | 23:19 | +4 | WM-Zwischenrunde 1978; EM-Halbfinale 2000, Vorrunde 2008 | |
| 15 | 8 | 4 | 3 | 18:12 | +6 | Trostrunde der Olympischen Spiele 1920, Halbfinale der Olympischen Spiele 1936; WM-Achtelfinale 1938, 1998, Vorrunde 1994; EM-Qualifikation 1992 | |
| 37 | 17 | 8 | 12 | 49:56 | –7 | Trostrunde der Olympischen Spiele 1912, Finale der Olympischen Spiele 1936 (siehe Fußnote); WM-Halbfinale 1934, Zwischenrunde 1978, Vorrunde 1990, 1998; EM-Qualifikation 1972 | |
| 14 | 5 | 6 | 3 | 19:9 | +10 | WM-Vorrunde 1974, 1982, Halbfinale 1982; EM-Qualifikation 1976 | |
| 24 | 18 | 2 | 4 | 51:21 | +30 | WM-Qualifikation 1958, 1994; EM-Qualifikation 1988 | |
| 16 | 10 | 4 | 2 | 26:12 | +14 | WM-Qualifikation 2002; EM-Viertelfinale 2000,Vorrunde 2008 | |
| 10 | 7 | 2 | 1 | 18:4 | +14 | WM-Qualifikation 1966, 1994, 2006; EM-Qualifikation 2008 | |
| 22 | 10 | 6 | 6 | 27:24 | +3 | Trostrunde der Olympischen Spiele 1912; WM-Vorrunde 1950, 1970; EM-Vorrunde 2000, 2004 | |
| 58 | 28 | 22 | 8 | 107:67 | +40 | Viertelfinale der Olympischen Spiele 1924; WM-Vorrunde 1954 (2x), 1962; EM-Qualifikation 1968, 1988, 2000 | |
| 11 | 2 | 5 | 4 | 7:9 | −2 | WM-Vorrunde 1966; EM-Achtelfinale 1964, Halbfinale 1968, 1988 | |
| 31 | 10 | 12 | 9 | 39:34 | +5 | Turnier um Platz 2 und 3 der Olympischen Spiele 1920, Vorrunde der Olympischen Spiele 1924, Viertelfinale der Olympischen Spiele 1928 (2x); WM-Viertelfinale 1934 (2x), 1994; EM-Vorrunde 1980, 1988, 2012, Viertelfinale 2008, Finale 2012 | |
| 26 | 9 | 9 | 8 | 39:38 | +1 | WM-Finale 1934, Vorrunde 1990; EM-Spiel um Platz 3 1980 | |
| 10 | 7 | 3 | 0 | 18:5 | +13 | WM-Qualifikation 1974; EM-Vorrunde 2000 | |
| 34 | 16 | 9 | 9 | 63:56 | +7 | Achtelfinale der Olympischen Spiele 1952; WM-Finale 1938, Vorrunde 1978; EM-Qualifikation 1992 | |
| 12 | 8 | 3 | 1 | 36:5 | +31 | Achtelfinale der Olympischen Spiele 1936, 1948, Vorrunde der Olympischen Spiele 1952 (siehe Fußnote); WM-Achtelfinale 1934, Vorrunde 1990, 2006; Konföderationen-Pokal-Vorrunde 2009 |
Legende:
- grüner Hintergrund = Bilanz positiv (Anzahl der Siege höher als die der Niederlagen)
- roter Hintergrund = Bilanz negativ (Anzahl der Niederlagen höher als die der Siege)
Anmerkungen zur Tabelle:
- ↑ Endet ein Spiel nach regulärer Spielzeit oder nach Verlängerung, wird es entsprechend dem Resultat gewertet; im Elfmeterschießen entschiedene Partien zählen im Folgenden als Unentschieden.
- ↑ Qualifikationsspiele sind in dieser Tabelle nur aufgeführt, wenn es in dem entsprechenden Wettbewerb noch keine Begegnung bei einer Endrunde gab.
Eine detaillierte Liste mit allen Pflichtspielen findet sich hier. - ↑ Der ÖFB wertet im Gegensatz zur FIFA und der FIGC das Finale der Olympischen Spiele 1936 nicht als offizielles Länderspiel und führt ein abgebrochenes Länderspiel vom 21. März 1937 als Sieg auf (siehe österreichische Liste). Österreich hat daher aus seiner Sicht schon dreizehnmal gegen Italien gewonnen, nur sechzehnmal verloren und mit 57:47 ein um drei Treffer besseres Torverhältnis.
- ↑ FIGC, FIFA und RSSSF machen zu den Länderspielen Italiens gegen die Vereinigten Staaten widersprüchliche Angaben: Die Begegnung in der Vorrunde der Olympischen Spiele 1952, die Italien mit 8:0 gewann, wird von der FIGC als offizielles Länderspiel gezählt und steht in den RSSSF-Listen beider Länder, wird von der FIFA jedoch nicht als A-Länderspiel gewertet. Der 1:0-Sieg Italiens bei den Olympischen Spielen 1984 ist nur in der RSSSF-Liste der USA enthalten und wird weder von der FIGC noch von der FIFA gezählt. Dasselbe gilt für einen 10:0-Sieg Italiens in einem inoffiziellen Spiel aus dem Jahr 1975. Ein besonderer Fall liegt beim 4:0-Sieg Italiens vom 23. Mai 1976 vor: Dieses Spiel wurde im Rahmen eines Mini-Turniers ausgetragen, an dem auch England und Brasilien teilnahmen. Da die eigentliche Nationalmannschaft der USA gegen diese Gegner als nicht konkurrenzfähig galt, trat stattdessen eine Auswahl der amerikanischen Liga an, die auch aus zahlreichen Nicht-Amerikanern zusammengesetzt war (Kapitän dieser Mannschaft war Pelé). Während der italienische Fußballverband das Spiel trotzdem als Länderspiel gegen die USA wertet, führt die FIFA das Spiel gar nicht auf. Es ist zudem nur in der RSSSF-Liste Italiens enthalten.
Titel [Bearbeiten]
- Fußball-Weltmeister (4) – 1934, 1938, 1982, 2006
- Fußball-Europameister (1) – 1968
- Fußball-Olympiasieger (1) – 1936
- Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften (2) – 1927–1930, 1933–1935.
Weltmeistermannschaften [Bearbeiten]
| Italien – Fußball-Weltmeisterschaft 1934 | ||
|
Allemandi | Arcari | Bertolini | Borel II | Caligaris | Castellazzi | Cavanna | Combi | Demaría | G. Ferrari | Ferraris IV | Guaita | Guarisi | Masetti | Meazza | Monti | Monzeglio | Orsi | Pizziolo | Rosetta | Schiavio | Varglien I | Trainer Vittorio Pozzo |
| Italien – Fußball-Weltmeisterschaft 1938 | ||
|
Andreolo | Bertoni | Biavati | Ceresoli | Chizzo | Colaussi | Donati | G. Ferrari | Ferraris II | Foni | Genta | Locatelli | Masetti | Meazza | Monzeglio | Olivieri | Olmi | Pasinati | Perazzolo | Piola | Rava | Serantoni | Trainer Vittorio Pozzo |
| Italien – Fußball-Weltmeisterschaft 1982 | ||
|
1 Zoff | 2 Baresi | 3 Bergomi | 4 Cabrini | 5 Collovati | 6 Gentile | 7 Scirea | 8 Vierchowod | 9 Antognoni | 10 Dossena | 11 Marini | 12 Bordon | 13 Oriali | 14 Tardelli | 15 Causio | 16 Conti | 17 Massaro | 18 Altobelli | 19 Graziani | 20 Rossi | 21 Selvaggi | 22 Galli | Trainer Enzo Bearzot |
| Italien – Fußball-Weltmeisterschaft 2006 | ||
|
1 Buffon | 2 Zaccardo | 3 Grosso | 4 De Rossi | 5 Cannavaro | 6 Barzagli | 7 Del Piero | 8 Gattuso | 9 Toni | 10 Totti | 11 Gilardino | 12 Peruzzi | 13 Nesta | 14 Amelia | 15 Iaquinta | 16 Camoranesi | 17 Barone | 18 Inzaghi | 19 Zambrotta | 20 Perrotta | 21 Pirlo | 22 Oddo | 23 Materazzi | Trainer Marcello Lippi |
Europameistermannschaft [Bearbeiten]
| Italien – Fußball-Europameisterschaft 1968 | ||
|
Albertosi | Anastasi | Anquilletti | Bercellino | Burgnich | Bulgarelli | Càstano | De Sisti | Domenghini | Facchetti | Ferrini | Guarneri | Juliano | Lodetti | S. Mazzola | Prati | Riva | Rivera | Rosato | Salvadore | L. Vieri | Zoff | Trainer Ferruccio Valcareggi |
Rekordspieler [Bearbeiten]
Einsätze [Bearbeiten]
|
Tore [Bearbeiten]
|
Kapitäne [Bearbeiten]
|
|
Bei gleicher Anzahl an Spielen sind die Spieler nach Nachnamen sortiert. In der Nationalmannschaft noch aktive Spieler sind fett markiert. (Stand: 26. März 2013)
Organisatorisches [Bearbeiten]
Aktueller Betreuerstab [Bearbeiten]
| Name | Funktion |
|---|---|
| Trainerstab | |
| Cesare Prandelli | Cheftrainer |
| Gabriele Pin | Co-Trainer |
| Vincenzo Di Palma | Torwarttrainer |
| Renzo Casellato | Techniktrainer |
| Maurizio Viscidi | Techniktrainer |
| Giambattista Venturati | Fitnesstrainer |
| Nicolò Aldo Prandelli | Fitnesstrainer |
| Medizinische Abteilung | |
| Enrico Castellacci | Medizinische Leitung |
| Luca Gatteschi | Mannschaftsarzt |
| Aldo Esposito | Physiotherapeut |
| Silviano Cotti | Physiotherapeut |
| Antonio Pagni | Physiotherapeut |
| Giorgio Balotta | Physiotherapeut |
| Stand: 21. Mai 2013[3] | |
Ausrüster [Bearbeiten]
Seit dem 1. Januar 2003 ist Puma für die Ausrüstung der Nationalmannschaft zuständig. Dies beinhaltet sowohl Spiel-, Trainings- und Freizeitkleidung als auch Fußballschuhe und Torwarthandschuhe, wobei die Spieler hierbei selbst ihre favorisierte Marke wählen dürfen.
Sponsoren [Bearbeiten]
Die Nationalmannschaft präsentiert im Gegensatz zur deutschen Mannschaft keine Werbepartner auf den Trikots, sondern nur auf Trainings- und Freizeitkleidung. Zu den Hauptsponsoren gehören Alitalia, Compass, Dolce & Gabbana, Fiat, Garnier, Generali, IP, Nutella, Pai, Puma, Radio Italia, Segafredo Zanetti, Sixtus, TIM, Uliveto und Zucchi.[4]
Spielorte [Bearbeiten]
→ Siehe auch: Spielorte der italienischen Fußballnationalmannschaft, Austragungsorte von Heimspielen der italienischen Fußballnationalmannschaft
Die italienische Nationalmannschaft besitzt im Gegensatz zu anderen Nationen (z.B. England, Österreich, Schweden) kein Fußballstadion, in dem nur die Nationalmannschaft spielt. Die Spielorte wechseln so immer wieder und werden aus verschieden Gründen, wie der Bedeutung des Spiels oder dem Gegner ausgesucht. Neuerdings finden auch immer mehr Spiele auf neutralem Boden statt.
Bisher spielte die Nationalmannschaft in 41 verschiedenen italienischen Städten, davon am häufigsten in Rom (56 mal). Weitere Städte mit vielen Austragungen (mehr als 10) sind Mailand (53), Turin (33), Genua (26), Florenz (25), Neapel (24) und Bologna (18). Die aktuell größten zur Verfügung stehenden Stadien (international mehr als 40.000 Plätze) sind das Giuseppe-Meazza-Stadion, das Olympiastadion Rom, das Stadio San Paolo, das Stadio San Nicola, das Stadio Artemio Franchi und das Juventus Stadium. Ausrichter von großen Turnieren war Italien bisher vier mal, nämlich bei den Weltmeisterschaften 1934 und 1990 sowie den Europameisterschaften 1968 und 1980, bei denen zwei Titel (je einmal Welt- und Europameister) und ein dritter sowie vierter Platz heraussprang.
Insgesamt herrscht in Italien allerdings ein großes Problem: Bis auf das 2011 eröffnete Juventus Stadium sind alle Stadien des Landes veraltet oder renovierungsbedürftig, da seit der WM 1990 keine Neubauten errichtet wurden, während beispielsweise in Deutschland oder England in den letzten Jahren regelmäßig neue Stadien gebaut oder Komplettrenovierungen vollzogen werden. Dieses Problem wird jedoch in der Planungen der Verbände und Vereine berücksichtigt. So planen Lazio und der AS Rom neue Stadien zu errichten und die beiden Mailänder Klubs Inter und Milan streben eine Rundumerneuerung des San Siros an.
Aktuelles [Bearbeiten]
Letzte Spiele [Bearbeiten]
Bei der EM 2012 startete Italien in der Gruppe C zusammen mit Titelverteidiger Spanien, Kroatien und Irland. Gegen Spanien und Kroatien spielte man jeweils 1:1, gegen Irland wurde 2:0 gewonnen, wodurch das Viertelfinale erreicht wurde. In diesem konnte man gegen England im Elfmeterschießen das Weiterkommen feiern, woraufhin Deutschland im Halbfinale mit 2:1 bezwungen werden konnte. Das Finalspiel allerdings ging gegen eine starke spanische Mannschaft sehr deutlich mit 0:4 verloren.
Aktuell spielt die Mannschaft in der WM-Qaulifikationsgruppe B mit Armenien, Bulgarien, Dänemark, Malta und Tschechien um die Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien.
Länderspiele [Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Liste der Länderspiele der italienischen Fußballnationalmannschaft
Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf und kommenden zwölf Monate. Die Ergebnisse werden aus italienischer Sicht dargestellt (Stand: 19. Mai 2013).
| Datum | Spielort | Gegner | Ergebnis | Art des Spiels | Torschützen | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 29. Mai 2012 | Stadio Ennio Tardini, Parma | abgesagt | Freundschaftsspiel | Das Spiel wurde aufgrund der Erdbeben in der Emilia-Romagna vom italienischen Verband und der Stadt Parma abgesagt.[5] | ||
| 1. Juni 2012 | Letzigrund, Zürich | 0:3 (0:0) | Freundschaftsspiel | Kerschakow (60.), Schirokow (75., 89.) | Mit diesem Spiel verstießen der italienische und russische Verband gegen § 2.08 der UEFA-Regularien zu Freundschaftsspielen vor dem Wettbewerb.[6] | |
| 10. Juni 2012 | PGE Arena, Danzig | 1:1 (0:0) | EM-Vorrundenspiel | Di Natale (60.), Fàbregas (64.) | ||
| 14. Juni 2012 | Stadion Miejski, Posen | 1:1 (1:0) | EM-Vorrundenspiel | Pirlo (39.), Mandžukić (72.) | ||
| 18. Juni 2012 | Stadion Miejski, Posen | 2:0 (1:0) | EM-Vorrundenspiel | Cassano (35.), Balotelli (90.) | ||
| 24. Juni 2012 | NSK Olimpijskyj, Kiew | 0:0, 0:0 n.V., 4:2 i. E. | EM-Viertelfinale | |||
| 28. Juni 2012 | Nationalstadion, Warschau | 2:1 (2:0) | EM-Halbfinale | Balotelli (20., 36.), Özil (90.+2/HE) | Die italienische Mannschaft lief mit Trauerflor für den in Afghanistan verstorbenen Manuele Braj auf.[7] | |
| 1. Juli 2012 | NSK Olimpijskyj, Kiew | 0:4 (0:2) | EM-Finale | Silva (14.), Alba (41.), Torres (84.), Mata (88.) | Durch die Finalteilnahme qualifizierte sich Italien für den Konföderationen-Pokal 2013, da Spanien bereits als Weltmeister gesetzt war. | |
| 15. Aug. 2012 | Stade de Suisse, Bern | 1:2 (1:1) | Freundschaftsspiel | De Rossi (15.), Jagielka (28.), Defoe (80.) | ||
| 7. Sep. 2012 | Wassil-Lewski-Nationalstadion, Sofia | 2:2 (1:2) | WM-Qualifikationsspiel | Manolew (30.), Osvaldo (36., 40.), Milanow (66.) | ||
| 11. Sep. 2012 | Stadio Alberto Braglia, Modena | 2:0 (1:0) | WM-Qualifikationsspiel | Destro (5.), Peluso (90.+2) | ||
| 12. Okt. 2012 | Stadion Hrazdan, Jerewan | 3:1 (1:1) | WM-Qualifikationsspiel | Pirlo (11.), Mchitarjan (27.), De Rossi (64.), Osvaldo (82.) | ||
| 16. Okt. 2012 | Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand | 3:1 (2:1) | WM-Qualifikationsspiel | Montolivo (33.), De Rossi (37.), Kvist (45.), Balotelli (54.) | ||
| 14. Nov. 2012 | Stadio Ennio Tardini, Parma | 1:2 (1:1) | Freundschaftsspiel | El Shaarawy (35.), Valbuena (37.), Gomis (67.) | ||
| 6. Feb. 2013 | Amsterdam Arena, Amsterdam | 1:1 (0:1) | Freundschaftsspiel | Lens (33.), Verratti (90.+1) | ||
| 21. Mär. 2013 | Stade de Genève, Genf | 2:2 (0:2) | Freundschaftsspiel | Fred (33.), Oscar (42.), De Rossi (54.), Balotelli (57.) | Während der Reise nach Genf wurde das Flugzeug der Italiener von einem Blitz getroffen, wobei jedoch niemand verletzt wurde.[8] | |
| 26. Mär. 2013 | Ta’ Qali-Stadion, Attard | 2:0 (2:0) | WM-Qualifikationsspiel | Balotelli (8./FE, 45.) | ||
| 31. Mai 2013 | Stadio Renato Dall'Ara, Bologna | Freundschaftsspiel | ||||
| 7. Juni 2013 | Generali Arena, Prag | WM-Qualifikationsspiel | ||||
| 16. Juni 2013 | Estádio do Maracanã, Rio de Janeiro | Confed-Cup-Vorrundenspiel | ||||
| 19. Juni 2013 | Arena Pernambuco, Recife | Confed-Cup-Vorrundenspiel | ||||
| 22. Juni 2013 | Arena Fonte Nova, Salvador da Bahia | Confed-Cup-Vorrundenspiel | ||||
| 14. Aug. 2013 | Olympiastadion, Rom | Freundschaftsspiel | ||||
| 6. Sep. 2013 | WM-Qualifikationsspiel | |||||
| 10. Sep. 2013 | WM-Qualifikationsspiel | |||||
| 11. Okt. 2013 | Parken, Kopenhagen | WM-Qualifikationsspiel | ||||
| 15. Okt. 2013 | WM-Qualifikationsspiel |
- rote Hintergrundfarbe = Niederlage der italienischen Mannschaft
- grüne Hintergrundfarbe = Sieg der italienischen Mannschaft
- gelbe Hintergrundfarbe = Unentschieden
Aktueller Kader [Bearbeiten]
Die Liste zeigt alle Spieler, die Cesare Prandelli für die beiden Freundschaftsspiele gegen San Marino am 31. Mai in Bologna und am 12. Juni gegen Haiti in Rio de Janeiro, für das WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien in Prag sowie in den vorläufigen Kader für den Confed-Cup 2013 in Brasilien in sein Aufgebot berief (Stand: 19. Mai 2013).[9] Hierbei verzichtet Prandelli freiwillig auf Marco Verratti und Mattia Destro, da diese wie einige andere junge Spieler an der U-21-Europameisterschaft in Israel teilnehmen sollen.[10]
- Name: Vor- und Nachname, sortierbar nach dem Nachnamen
- Einsätze: Anzahl der bisherigen Länderspieleinsätze
- Tore: Anzahl der bisherigen Länderspieltore
- Verein: aktueller Verein des Spielers
- Debüt: Datum der ersten Einsatzes (nicht zu verwechseln mit erster Nominierung)
- Letzter Einsatz
| Name | Geburtsdatum | Einsätze | Tore | Verein | Debüt | Letzter Einsatz | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Torhüter | |||||||
| Michael Agazzi | 3. Juli 1984 | 0 | 0 | - | - | ||
| Gianluigi Buffon |
28. Jan. 1978 | 126 | 0 | 29. Okt. 1997 | gegen |
||
| Federico Marchetti | 7. Feb. 1983 | 8 | 0 | 6. Juni 2009 | gegen die |
||
| Salvatore Sirigu | 12. Jan. 1987 | 4 | 0 | 10. Aug. 2010 | gegen |
||
| Abwehr | |||||||
| Ignazio Abate | 12. Nov. 1986 | 9 | 0 | 11. Nov. 2011 | gegen |
||
| Luca Antonelli | 11. Feb. 1987 | 3 | 0 | 3. Sep. 2010 | gegen |
||
| Davide Astori | 7. Jan. 1987 | 3 | 0 | 29. Mär. 2011 | gegen die |
||
| Andrea Barzagli | 8. Mai 1981 | 41 | 0 | 17. Nov. 2004 | gegen |
||
| Leonardo Bonucci | 1. Mai 1987 | 26 | 2 | 3. Mär. 2010 | gegen |
||
| Giorgio Chiellini | 14. Aug. 1984 | 57 | 2 | 17. Nov. 2004 | gegen |
||
| Mattia De Sciglio | 20. Okt. 1992 | 2 | 0 | 21. Mär. 2013 | gegen |
||
| Christian Maggio | 11. Feb. 1982 | 24 | 0 | 19. Nov. 2008 | gegen |
||
| Angelo Ogbonna | 23. Mai 1988 | 5 | 0 | 11. Nov. 2011 | gegen |
||
| Andrea Ranocchia | 16. Feb. 1988 | 9 | 0 | 17. Nov. 2010 | gegen die |
||
| Mittelfeld | |||||||
| Alberto Aquilani | 7. Juli 1984 | 22 | 3 | 15. Nov. 2006 | gegen |
||
| Giacomo Bonaventura | 22. Aug. 1989 | 0 | 0 | - | - | ||
| Antonio Candreva | 28. Feb. 1987 | 7 | 0 | 14. Nov. 2009 | gegen |
||
| Alessio Cerci | 23. Juli 1987 | 2 | 0 | 26. Mär. 2013 | gegen |
||
| Daniele De Rossi | 24. Juli 1983 | 84 | 14 | 4. Sep. 2004 | gegen |
||
| Emanuele Giaccherini | 5. Mai 1985 | 8 | 0 | 10. Juni 2012 | gegen |
||
| Claudio Marchisio | 19. Jan. 1986 | 32 | 1 | 12. Aug. 2009 | gegen |
||
| Riccardo Montolivo | 18. Jan. 1985 | 43 | 2 | 17. Okt. 2007 | gegen |
||
| Andrea Pirlo | 19. Mai 1979 | 97 | 11 | 7. Sep. 2002 | gegen |
||
| Andrea Poli | 29. Sep. 1989 | 2 | 0 | 15. Aug. 2012 | gegen |
||
| Sturm | |||||||
| Mario Balotelli | 12. Aug. 1990 | 19 | 8 | 6. Aug. 2010 | gegen |
||
| Alessandro Diamanti | 2. Mär. 1983 | 10 | 0 | 17. Nov. 2010 | gegen |
||
| Stephan El Shaarawy | 27. Dez. 1992 | 6 | 1 | 15. Aug. 2012 | gegen |
||
| Alberto Gilardino | 5. Juli 1982 | 50 | 17 | 4. Sep. 2004 | gegen |
||
| Sebastian Giovinco | 26. Jan. 1987 | 14 | 0 | 9. Feb. 2011 | gegen |
||
| Pablo Daniel Osvaldo | 12. Jan. 1986 | 8 | 3 | 11. Okt. 2011 | gegen |
||
| Marco Sau | 3. Nov. 1987 | 0 | 0 | - | - | ||
Erweiterter Kader [Bearbeiten]
Zum erweiterten Kader gehören alle Spieler, die innerhalb der letzten zwölf Monate im Kader der Nationalmannschaft standen (Stand: 19. Mai 2013).
- Name: Vor- und Nachname, sortierbar nach dem Nachnamen
- Einsätze: Anzahl der bisherigen Länderspieleinsätze
- Tore: Anzahl der bisherigen Länderspieltore
- Verein: aktueller Verein des Spielers
- Debüt: Datum der ersten Einsatzes (nicht zu verwechseln mit erster Nominierung)
- Letzter Einsatz
- Letzte Nominierung: Letzte Berufung in den Kader
| Name | Geburtsdatum | Einsätze | Tore | Verein | Debüt | Letzter Einsatz | Letzte Nominierung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Torhüter | |||||||
| Andrea Consigli | 27. Jan. 1987 | 0 | 0 | - | - | gegen |
|
| Morgan De Sanctis | 26. Mär. 1977 | 6 | 0 | 30. Mär. 2005 | gegen |
gegen |
|
| Mattia Perin | 10. Nov. 1992 | 0 | 0 | - | - | gegen |
|
| Emiliano Viviano | 1. Dez. 1985 | 6 | 0 | 7. Sep. 2010 | gegen |
gegen |
|
| Abwehr | |||||||
| Francesco Acerbi | 10. Aug. 1988 | 0 | 0 | - | - | gegen |
|
| Federico Balzaretti | 6. Dez. 1981 | 15 | 0 | 17. Nov. 2010 | gegen |
gegen |
|
| Salvatore Bocchetti | 30. Nov. 1986 | 5 | 0 | 10. Okt. 2009 | gegen die |
vorläufiger Kader zur |
|
| Mattia Cassani | 26. Aug. 1983 | 11 | 0 | 18. Nov. 2009 | gegen |
gegen |
|
| Domenico Criscito | 30. Dez. 1986 | 20 | 0 | 12. Aug. 2009 | gegen |
gegen |
|
| Daniele Gastaldello | 25. Juni 1983 | 1 | 0 | 29. Mär. 2011 | gegen die |
gegen die |
|
| Federico Peluso | 20. Jan. 1984 | 3 | 1 | 15. Aug. 2012 | gegen |
gegen die |
|
| Davide Santon | 2. Jan. 1991 | 8 | 0 | 31. Mär. 2009 | gegen die |
gegen die |
|
| Mittelfeld | |||||||
| Luca Cigarini | 20. Juni 1986 | 0 | 0 | - | - | vorläufiger Kader zur |
|
| Alessandro Florenzi | 11. Mär. 1991 | 2 | 0 | 14. Nov. 2012 | gegen die |
gegen |
|
| Thiago Motta | 28. Aug. 1982 | 13 | 1 | 9. Feb. 2011 | gegen |
Kader zur |
|
| Antonio Nocerino | 9. Apr. 1985 | 15 | 0 | 17. Okt. 2007 | gegen |
gegen die |
|
| Ezequiel Schelotto | 23. Mai 1989 | 1 | 0 | 15. Aug. 2012 | gegen |
gegen |
|
| Marco Verratti | 5. Nov. 1992 | 3 | 1 | 15. Aug. 2012 | gegen die |
gegen die |
|
| Sturm | |||||||
| Fabio Borini | 29. Mär. 1991 | 1 | 0 | 29. Feb. 2012 | gegen die |
gegen |
|
| Antonio Cassano | 12. Juli 1982 | 35 | 10 | 12. Nov. 2003 | gegen |
Kader zur |
|
| Mattia Destro | 20. Mär. 1991 | 3 | 1 | 15. Aug. 2012 | gegen |
gegen |
|
| Antonio Di Natale | 13. Okt. 1977 | 42 | 11 | 20. Nov. 2002 | gegen |
Kader zur |
|
| Diego Fabbrini | 31. Juli 1990 | 1 | 0 | 15. Aug. 2012 | gegen |
gegen |
|
| Manolo Gabbiadini | 26. Nov. 1991 | 1 | 0 | 15. Aug. 2012 | gegen |
gegen |
|
| Lorenzo Insigne | 4. Juni 1991 | 1 | 0 | 7. Sep. 2012 | gegen |
gegen |
|
| Giampaolo Pazzini | 2. Aug. 1984 | 25 | 4 | 28. Mär. 2009 | gegen |
gegen |
|
Verweise [Bearbeiten]
Siehe auch [Bearbeiten]
- Fußball in Italien
- Italienische Fußballnationalmannschaft der Frauen
- Italienische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)
- Liste der Fußballnationalmannschaften (Männer)
- Liste der italienischen Fußballnationalspieler
- Liste der Länderspiele der italienischen Fußballnationalmannschaft
Weblinks [Bearbeiten]
- Website des italienischen Verbandes (engl./ital.)
- RSSSF Archiv internationaler Resultate 1910-
- Alle Spiele gegen die deutsche Elf im Überblick
- Statistiken und vieles mehr über die Azzurri
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Mai 2013. Abgerufen am 9. Mai 2013
- ↑ Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF-Datei; 195 kB)
- ↑ Vivo Azzurro - Staff vivoazzurro.it, abgerufen am 21. Februar 2013 (italienisch)
- ↑ Sponsor vivoazzurro.it, abgerufen am 3. Mai 2013 (italienisch)
- ↑ Italien-Luxemburg nach Erdbeben abgesagt focus.de, abgerufen am 26. Januar 2013
- ↑ Reglement der UEFA-Fußball-Europameisterschaft 2012 (PDF; 1,3 MB) uefa.com, abgerufen am 26. Januar 2013
- ↑ Italiener gegen Deutschland mit Trauerflor focus.de, abgerufen am 26. Januar 2013
- ↑ Blitz trifft Flugzeug mit Squadra Azzurra sueddeutsche.de, abgerufen am 21. März 2013
- ↑ I convocati per le gare contro San Marino e Rep. Ceca vivoazzurro.it, abgerufen am 19. Mai 2013 (italienisch)
- ↑ Under 21: i convocati per l'Europeo, ci sono Destro e Verratti vivoazzurro.it, abgerufen am 19. Mai 2013 (italienisch)
Nationalmannschaften des europäischen Fußballverbandes (UEFA):
Albanien | Andorra | Armenien | Aserbaidschan | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | England | Estland | Färöer | Finnland | Frankreich | Georgien | Griechenland | Irland | Island | Israel | Italien | Kasachstan | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Mazedonien | Moldawien | Montenegro | Niederlande | Nordirland | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | San Marino | Schottland | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Wales | Weißrussland | Zypern
Ehemalige europäische Nationalmannschaften als UEFA- oder FIFA-Mitglieder:
Böhmen (1906–1908) | Böhmen und Mähren | Irland (IFA) | DDR | Jugoslawien | Bundesrepublik Jugoslawien/Serbien-Montenegro | Saarland | Tschechoslowakei | UdSSR
Keine Mitglieder der UEFA bzw. Auswahlmannschaften:
Åland | Baskenland | Bretagne | Fiume | Gibraltar | Gozo | Guernsey | Isle of Man | Jersey | Katalonien | Kosovo | Lappland | Monaco | Okzitanien | Padanien | Roma | Sark | Schlesien | Republika Srpska | Vatikan | Vereinigtes Königreich | Wallonie
Fußballnationalmannschaften der übrigen Konföderationen des Fußball-Weltverbandes (FIFA):
AFC (Asien) | CAF (Afrika) | CONCACAF (Nord-, Zentralamerika, Karibik) | CONMEBOL (Südamerika) | OFC (Ozeanien)