Giorgi Margwelaschwili

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Giorgi Margwelaschwili (2013)

Giorgi Margwelaschwili (georgisch გიორგი მარგველაშვილი, * 4. September 1969 in Tiflis) ist ein georgischer Politiker (parteilos) und seit November 2013 Präsident Georgiens.[1]

Leben[Bearbeiten]

Margwelaschwili studierte an der Staatlichen Universität Tiflis Philosophie und wirkte später als Professor. Vom 25. Oktober 2012 bis 18. Juli 2013 war er Bildungsminister Georgiens.

Als Kandidat des Parteienbündnisses Georgischer Traum bekam Margwelaschwili bei der Präsidentschaftswahl im Oktober 2013 über 66 Prozent der Stimmen (nach anderen Angaben 62 %) und damit die absolute Mehrheit.[2] Am 17. November 2013 wurde er als Nachfolger Micheil Saakaschwilis zum Präsidenten Georgiens vereidigt.[3]

Als Bildungsminister erreichte er nur geringe Bekanntheit, wurde aber vom politisch einflussreichen Oligarchen Bidsina Iwanischwili, der in Russland Milliardär wurde, im Wahlkampf unterstützt. Wie sein Mentor will auch Margwelaschwili die Beziehungen zu Russland verbessern,[4] die seit dem 2008 unter Saakaschwili verlorenen Fünf-Tage-Krieg auf Eis liegen. Diese auch von Russland gewünschte Entspannungspolitik wäre auch eine Voraussetzung für Georgiens EU- und NATO-Ambitionen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Giorgi Margwelaschwili – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Civil Georgia: Margvelashvili Named as GD’s Presidential Candidate, 11. Mai 2013.
  2. Die Zeit:Margwelaschwili gewinnt Präsidentenwahl, 27. Oktober 2013
  3. Margwelaschwili löst Saakaschwili ab. In: tagesschau.de. 17. November 2013, abgerufen am 17. November 2013.
  4. Moskau will Verhältnis zu Georgien verbessern. In: Wiener Zeitung, 29. Oktober 2013.