Gmina Siechnice

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Siechnice
Wappen von Siechnice
Siechnice (Polen)
Siechnice
Siechnice
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Breslau
Geographische Lage: 51° 2′ N, 17° 9′ O51.03666666666717.1525Koordinaten: 51° 2′ 12″ N, 17° 9′ 9″ O
Einwohner: 6303
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 55-010
Telefonvorwahl: (+48) 71
Kfz-Kennzeichen: DWR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 18 Schulzenämter
Fläche: 98,57 km²
Einwohner: 18.189
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 185 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0223083
Verwaltung (Stand: 2010)
Bürgermeister: Milan Usak
Adresse: ul. Żernicka 17
55-010 Święta Katarzyna
Webpräsenz: www.siechnice.gmina.pl

Die Gmina Siechnice, bis 2009 Gmina Święta Katarzyna[2], ist eine Stadt- und Landgemeinde im Powiat Wrocławski in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien. Sie liegt südöstlich der Stadt Breslau und grenzt direkt an diese Stadt.

Hl. Katharina von Alexandrien Kirche in Święta Katarzyna
Schloss Boguslawitz (1910)

Gemeinde[Bearbeiten]

Eine Besonderheit der Stadt- und Landgemeinde war, dass ihr Sitz bis zum 1. Januar 2010 das Dorf Święta Katarzyna war. Die einzige Stadt in der Gemeinde ist seit 1997 Siechnice.

Die Einwohnerzahl beträgt 15.000 Personen, die Fläche 98,57 km² (davon sind 66,26 km² landwirtschaftlich genutzte Flächen und 10,29 km² Wälder). In der Gemeinde gibt es 23 Orte, darunter die Stadt Siechnice (Tschechnitz) mit etwa 4.000 Einwohnern. In den vier größten Orten Siechnice, Radwanice (Radwanitz), Święta Katarzyna und Żerniki Wrocławskie (Schönborn) lebt ca. 70 % der Bevölkerung der Gemeinde. Aufgrund der Nähe der Großstadt Breslau hat sich im Gebiet der Gemeinde kein Mittelzentrum herauskristallisiert.

Die Gemeinde liegt an der Bahnstrecke BreslauOppeln sowie an einer Landesstraße. Im Gebiet der Gemeinde gibt es fünf Eisenbahn-Haltepunkte, auf den die Personenzüge (pl. Pociąg Osobowy) halten. Das Dorf Święta Katarzyna ist mit einer Buslinie der Breslauer Verkehrsbetriebe mit der Stadt Breslau verbunden; die anderen Orte sind mit den Linien der Busverkehrsgesellschaft PKS erschlossen.

Die erste urkundliche Erwähnung von Święta Katarzyna entstammt dem Jahre 1257; Siechnice wurde zuerst im Jahre 1253 erwähnt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Siechnice industrialisiert; es wurde u.a. durch das Elektrizitätswerk Schlesien ein Kraftwerk gebaut.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Siechnice umfasst neben der Stadt Siechnice (Tschechnitz, 1936–1945: Kraftborn) folgende 18 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[3]:

  • Biestrzyków (Eckersdorf)
  • Bogusławice (Boguslawitz, 1936–1945: Schwarzaue)
  • Groblice (Grebelwitz)
  • Grodziszów
  • Iwiny (Oldern)
  • Kotowice (Kottwitz)
  • Łukaszowice (Grunau, 1939–1945: Groß Grunau)
  • Mokry Dwór (Althofnaß)
  • Ozorzyce (Oderwitz, 1937–1945: Schildern)
  • Radwanice (Radwanitz, 1937–1945: Wasserborn)
  • Smardzów (Schmarse)
  • Sulimów (Sillmenau)
  • Sulęcin (Saulwitz)
  • Święta Katarzyna (Kattern)
  • Trestno (Treschen)
  • Zacharzyce (Sacherwitz, 1937–1945: Sachern)
  • Zębice (Sambowitz, 1936–1945: Seydlitzaue)
  • Żerniki Wrocławskie (Schönborn)

Partnerstadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 9. Juli 2014.
  2. http://isap.sejm.gov.pl/DetailsServlet?id=WDU20091201000
  3. Das Genealogische Orts-Verzeichnis