Goradze

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Goradze
Goradze führt kein Wappen
Goradze (Polen)
Goradze
Goradze
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Landkreis: Krapkowice
Gmina: Gogolin
Geographische Lage: 50° 32′ N, 18° 1′ O50.53011111111118.008972222222Koordinaten: 50° 31′ 48″ N, 18° 0′ 32″ O
Einwohner: 1100 ([1])
Postleitzahl: 47-316
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OKR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice

Goradze, polnisch Górażdże, ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Goradze liegt in der Gemeinde Gogolin im Powiat Krapkowicki (Kreis Krappitz) in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Goradze liegt sechs Kilometer nördlich vom Gemeindesitz Gogolin, neun Kilometer nordöstlich von der Kreisstadt Krapkowice (Krappitz) und 16 Kilometer südlich von der Woiwodschaftshauptstadt Opole (Oppeln).

Nachbarorte[Bearbeiten]

Nachbarorte von Goradze sind im Westen Chorulla (Chorula) und im Süden Gogolin.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1297 erstmals urkundlich als “Gorazdz” erwähnt.[2] 1845 wurde die bei Goradze verlaufende Eisenbahnstrecke Oppeln-Kandrzin eröffnet, die in Goradze einen Haltepunkt hat.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 157 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 117 für Polen, im Gutsbezirk Goradze stimmten 28 Personen für Deutschland und 32 für Polen.[3]. Goradze verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 561 Einwohner. Am 26. September 1935 wurde der Ort in Waldenstein umbenannt. 1939 hatte der Ort 634 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Górażdże umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. Von 1984 bis 1989 wurde die Kirche erbaut. 1999 kam der Ort zum Powiat Krapkowicki. Am 30. April 2010 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Goradze.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kalköfen
Die Kirche
  • Kalk- und Hochöfen aus dem 19. Jahrhundert
  • Kirche aus den Jahren 1984 bis 1989
  • Kapelle
  • moderner Bildstock
  • Wegkreuze

Vereine[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Górażdże – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. mapa szukacz.pl (polnisch, abgerufen am 8. Oktober 2012)
  2. Vgl. Internetseite der Gemeinde
  3. Vgl. Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921