Gottfried Haschke

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Gottfried Haschke (* 25. März 1935 in Großhennersdorf) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1991 bis 1993 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und von August bis Oktober 1990 Parlamentarischer Staatssekretär beim Minister für Ernährung, Land- und Forstwirtschaft der DDR.

Leben[Bearbeiten]

Nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung, die Haschke als Landwirtschaftsmeister beendete, übernahm er 1960 den Betrieb seiner Eltern, den er noch im selben Jahr in eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft einbringen musste. Von 1973 bis 1990 war er in dieser LPG als Produktionsleiter tätig. 1990 erwarb Haschke sein Eigentum zurück und führt den Familienbetrieb als Wiedereinrichter weiter. Gottfried Haschke ist verwitwet und hat fünf Kinder.

Politik[Bearbeiten]

1952 wurde Haschke Mitglied der CDU der DDR.

Von März bis Oktober 1990 gehörte Haschke der ersten freigewählten Volkskammer der DDR an und war hier Obmann der Arbeitsgruppe Landwirtschaft. Am 3. Oktober 1990 wurde Haschke Mitglied des Deutschen Bundestages. Dem Bundestag gehörte er anschließend bis 2002 an. Seit der Bundestagswahl 1990 war er stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Bautzen – Löbau in den Bundestag eingezogen.

Von August bis Oktober 1990 gehörte Haschke als Parlamentarischer Staatssekretär und geschäftsführender Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dem von Ministerpräsident Lothar de Maizière geführten letzten Ministerrat der DDR an. Nach der Bundestagswahl 1990 wurde Haschke am 24. Januar 1991 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Anlässlich einer Kabinettsumbildung schied er am 21. Januar 1993 gemeinsam mit dem damaligen Bundesminister Ignaz Kiechle aus dem Amt.

Er ist Vorsitzender des Landvolkvereins Oberlausitz e. V. und eines der Gründungsmitglieder der am 28. Januar 2003 entstandenen Bürgerinitiative Neubau B 178.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]