Grosser Schillerpreis

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Der Grosse Schillerpreis der Schweizerischen Schillerstiftung ist ein Schweizer Literaturpreis. Er wurde von 1920 bis 2012 in unregelmässigen Abständen vergeben und war seit 1988 mit 30.000 Franken dotiert.

Mit dem Grossen Schillerpreis wurde seit Anbeginn das Lebenswerk Schweizer Schriftsteller aus allen vier Landessprachen geehrt, deren Schaffen innerhalb der schweizerischen Literatur herausragt. 2012 wurden die letzten Grossen Schillerpreise verliehen, da sie künftig durch Eidgenössische Literaturpreise abgelöst werden, die der Bund verleiht.[1]

Die Schweizerische Schillerstiftung verleiht neben dem Grossen Schillerpreis noch weitere Auszeichnungen für ein Lebenswerk, für einzelne Werke und Förderpreise, nach den vier Schweizer Sprachregionen differenziert.

Preisträger des Grossen Schillerpreises[Bearbeiten]

Verwandte Themen[Bearbeiten]

Eine Jury der Schweizerischen Schillerstiftung entscheidet auch über den Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank.

Auch deutsche Institutionen verleihen regelmässig Schillerpreise; so gibt es den Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg, den Schillerpreis der Stadt Mannheim, den Schillerpreis der Stadt Marbach am Neckar, den Schiller-Ring und andere Ehrengaben der Deutschen Schillerstiftung.

Literatur[Bearbeiten]

  • Schweizerische Schillerstiftung 1905–2005, Band 2: Listen der Auszeichnungen, redaktionell betreut von Estelle Schiltknecht und Ernst Nef, o. O. (Zürich), o. J. (2005)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schillerpreis für Bichsel und Orelli. In: tagesanzeiger.ch. 17. Mai 2012. Abgerufen am 20. Mai 2012.

Weblinks[Bearbeiten]