Höhlenkloster

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Kloster Basarbowski in Bulgarien

Ein Höhlenkloster ist ein Kloster, das nicht klassisch mit Bauwerken bzw. Gebäuden über der Erdoberfläche sondern unterirdisch in eine Höhle hineingearbeitet bzw. einem natürlichen Hohlraum angelegt wurde. Die meisten Höhlenklöster, die meist zur Orthodoxen Kirche gehörten, finden sich in Südosteuropa und Vorderasien.

Beschreibung[Bearbeiten]

Ein Höhlenkloster kann sowohl in einer natürlich vorhandenen als auch in einer künstlich geschaffenen Höhle angelegt sein, wobei einige an den Außenseiten ähnlich wie bei einer Grotte ausgebaut wurden. Diese Form des Klosters diente dabei als Einsiedelei der Mönche meist orthodoxen Glaubens, die hier in größtmöglicher Abgeschiedenheit von der Welt ihre Gebete verrichteten und dabei versuchten (und zum Teil wieder versuchen) sich Gott zu nähern. Die Höhlengänge verschiedener Länge umfassen in gewissen Abständen kleine oder auch kleinste Mönchszellen und unterirdische Kirchen bzw. Kapellen. Die Höhlen wurden aber auch als Bestattungsort verstorbener Mönche und Äbte genutzt. Einige dieser Höhlensysteme sind heute verfallen, andere sind dagegen erhalten und zumindest teilweise für Besucher und/oder Touristen zugänglich. Die meisten Höhlenklöster finden sich in Südosteuropa und Vorderasien.

Bekannte Höhlenklöster[Bearbeiten]

Äthiopien[Bearbeiten]

Bulgarien[Bearbeiten]

Libanon[Bearbeiten]

Spanien[Bearbeiten]

Türkei[Bearbeiten]

Ukraine[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]