Hachelbich
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Kyffhäuserkreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Kyffhäuser | |
| Höhe: | 190 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,68 km² | |
| Einwohner: |
610 (31. Dez. 2010)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 26 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99706 | |
| Vorwahl: | 03632 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KYF | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 65 029 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Neuendorfstr. 3 99706 Bendeleben |
|
| Bürgermeister: | Geralf Kuchmann | |
| Lage der Gemeinde Hachelbich im Kyffhäuserkreis | ||
Hachelbich ist eine Gemeinde im thüringischen Kyffhäuserkreis, gelegen am Nordhang der Hainleite im Tal der Wipper. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser. Hachelbich ist der Geburtsort des Malers und Bildhauers Werner Schubert-Deister (1921–1991).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die örtliche Kirche St.Petri wird erstmals 1193 erwähnt. Hachelbich war seit 1356 im Besitz des Hauses Schwarzburg und wurde Teil des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Das Langhaus der Kirche wurde 1567 erbaut. Nach Ende des Ersten Weltkriegs entstand Ende November 1919 der Freistaat Schwarzburg-Rudolstadt, der 1920 im neuen Land Thüringen aufging.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
|
|
|
- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Gespalten und vorne geteilt; oben in Rot ein silbernes Kleeblattkreuz, hinten in Silber eine bewurzelte rote Buche, unten in Blau ein schrägrechter silberner Fisch.“
Besitz von Hachelbich gehörte auch zum Kloster in Göllingen. Dieses Kloster wurde etwa im Jahre 1000 vom Benediktiner-Mönchsorden Hersfeld-Fulda gegründet. An die im Jahre 1193 errichtete Kapelle soll das silberne Kleeblattkreuz erinnern. Die zu diesem Kloster gehörenden Ländereien und Waldungen erstreckten sich auch auf das Gebiet der Hainleite. Der Hachelbach ist offensichtlich der Bach, der aus dem Hag kommt. Hag und Hain stehen gleichermaßen für Wald oder Buschwerk. Eine einzigartige Erscheinung der Hainleite ist die Blutbuche, die etwa um 1680 spontan erwuchs. Sie war die Stammutter sämtlicher heute in Europa und Nordamerika stehender Blutbuchen. Sie wird stilisiert im 2.Feld dargestellt. Der Fisch soll auf Hachelbichs natürliche Bedingungen für die Fischzucht und auf die Farbe des Wassers hinweisen. Durch Zugehörigkeit zum Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen erfolgten Fischlieferungen an den Fürstenhof. Die Fischzucht hat sich bis in die heutige Zeit in Hachelbich fortgesetzt. [2]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Kirche St. Petri mit romanischem Kirchtor
- mehrere Naturschutzgebiete im Umland
- Waldschwimmbad
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Neues Thüringer Wappenbuch Band 2 Seite 26; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.V. 1998 ISBN 3-9804487-2-X
[Bearbeiten] Weblinks
Abtsbessingen | Artern/Unstrut | Bad Frankenhausen/Kyffhäuser | Badra | Bellstedt | Bendeleben | Borxleben | Bretleben | Clingen | Donndorf | Ebeleben | Etzleben | Freienbessingen | Gehofen | Göllingen | Gorsleben | Greußen | Großenehrich | Günserode | Hachelbich | Hauteroda | Helbedündorf | Heldrungen | Hemleben | Heygendorf | Holzsußra | Ichstedt | Kalbsrieth | Mönchpfiffel-Nikolausrieth | Nausitz | Niederbösa | Oberbösa | Oberheldrungen | Oldisleben | Reinsdorf | Ringleben | Rockstedt | Roßleben | Rottleben | Seega | Sondershausen | Steinthaleben | Thüringenhausen | Topfstedt | Trebra | Voigtstedt | Wasserthaleben | Westgreußen | Wiehe | Wolferschwenda
