Hanns Malissa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hanns Malissa (* 8. Oktober 1920 in Bruck an der Mur; † 22. Juni 2010 ebenda) war ein österreichischer Chemiker und Universitätsprofessor für Analytische Chemie. Malissa begann 1939 sein Chemiestudium an der technischen Universität in Prag. 1943 erlangte er an der technischen Universität Graz seinen Doktortitel, wo er im Anschluss mehrere Jahre in unterschiedlichen Instituten tätig war. Nachdem er am Max Plank Institut für Eisenforschung sowie an unterschiedlichen europäischen Forschungsinstituten tätig war, wurde er 1959 an der Technischen Universität in Wien zum Professor für analytische Chemie ernannt. 1978 übernahm Hanns Malissa mit G. Reuter das „Mikroanalytsiches Laboratorium im Max-Plank-Institut für Kohlenforschung“ und gründeten darauf folgend im Jahr 1989 die „Analytischen Laboratorien Prof. Dr. H. Malissa und G. Reuter GmbH“. Im Alter von 89 Jahren verstarb Hans Malissa krankheitsbedingt am 22. Juni 2010 in Bruck an der Mur.

Ehrungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

  • mit A.A. Benedetti-Pichler: Qualitative Anorganische Mikroanalyse, Springer Verlag Wien, 1958
  • Elektronenstrahl-Mikroanalyse, Springer Verlag Wien, 1966
  • mit Münchberg und K. Obst: Elektronenstrahl Mikroanalyse feuerfester Materialien, Springer Verlag, 1977
  • System- und Informationstheorie in der Analytischen Chemie (Band 5 in der Reihe "Moderne Analytische Chemie") 1970
  • H. Malissa: Die Trennung des Lithiums vom Magnesium in Lithium-Magnesium-Legierungen. In: Fresenius’ Journal of Analytical Chemistry. 171, Nr. 4, 1959, S. 281–282, doi:10.1007/BF00555410.

Weblinks[Bearbeiten]