Helen (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Helen
Originaltitel Helen
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 120 Minuten
Stab
Regie Sandra Nettelbeck
Drehbuch Sandra Nettelbeck
Produktion Judy Tossell,
Christine Haebler
Musik James Edward Barker,
Tim Despic
Kamera Michael Bertl
Schnitt Barry Egan
Besetzung

Helen ist ein Film von Sandra Nettelbeck aus dem Jahr 2009 über eine schwerdepressive Frau mit Ashley Judd in der Hauptrolle. Der Film wurde in Vancouver gedreht.

Handlung[Bearbeiten]

Die Musik-Hochschuldozentin Helen hat eigentlich alles, was man sich wünschen kann: Einen Mann, der sie liebt, und eine kleine 13-jährige Tochter. Doch das alles wird überschattet von einer schweren Depression, die sie an den Rand zum Selbstmord drängt. Die Krankheit treibt die Familie immer weiter auseinander, bis sie sich letztendlich komplett von ihrem Mann und ihrer Tochter abwendet. Die einzige Person, die sie zu dieser Zeit noch zu verstehen scheint, ist eine ihrer Studentinnen, Mathilda, die selbst unter Depression leidet. Zusammen gründen sie eine Art Zweck-WG, in der sich beide gegenseitig beistehen können.

Kritiken[Bearbeiten]

„Helen ist ein Frauenporträt, das von seiner Hauptdarstellerin lebt. Es funktioniert stellenweise fast ausschließlich über ihre Mimik. Ashley Judd ist zwar in der Lage, die schwere Thematik zu stemmen und lotet mit ihrem körperlich intensiven Spiel den Grenzbereich zwischen Verzweiflung und Resignation aus. Der Film bleibt dabei aber auf Distanz zu seiner Protagonistin. Obwohl sich Helen gerade mit einem psychologischen Problem beschäftigt, bietet Sandra Nettelbeck keinen Blick ins Innere der Psyche ihrer Hauptfigur an, sondern bleibt bei der Außensicht und lässt damit Raum für Reflexion.“

Felix Frieler auf critic.de [1]

Anmerkung[Bearbeiten]

Sandra Nettelbeck drehte den Film, um auf die Depression als Krankheit aufmerksam zu machen, da sie als solche in der Öffentlichkeit oft nicht wahrgenommen werde.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmrezension von Felix Frieler auf critic.de, 6. April 2009