Henri Pons de Thiard de Bissy

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Henri Pons de Thiard de Bissy

Henri Pons de Thiard de Bissy (* 25. Mai 1657 in Pierre-de-Bresse; † 26. Juli 1737 in Paris) war Kardinal und Bischof von Toul und Meaux.

Er studierte Theologie in Paris und wurde am 10. März 1687 zum Fürstbischof von Toul gewählt. Wegen der anhaltenden Spannungen zwischen Rom und König Ludwig XIV. wurde seine Wahl erst 1692 bestätigt. 1698 wurde er zum Erzbischof von Bordeaux ernannt, was er allerdings ablehnte. Hingegen war er mit einer Versetzung auf den Bischofsstuhl von Meaux am 9. Februar 1705 einverstanden. 1714 wurde er zudem Abt der Abtei Saint-Germain-des-Prés. Im Konsistorium vom 29. Mai 1715 wurde er durch Papst Klemens XI. als Kardinal mit der Titelkirche San Bernardo alle Terme in das Kardinalskollegium aufgenommen. Er nahm an den Konklaven von 1721 (Wahl von Innozenz XIII.), 1724 (Wahl Benedikts XIII.) und 1730 (Wahl Klemens XII.) teil. Er wurde 1730 mit der Reform der Abtei von Cluny beauftragt. Er war einer der führenden Kritiker der Janseniten.

Er starb in St. Germain des Prés und wurde in der Kathedrale von Meaux bestattet.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Jacques de Fieux Bischof von Toul
1687–1704
François Blouet de Camilly
Jacques Bénigne Bossuet Bischof von Meaux
1704–1737
Antoine-René de la Roche de Fontenille