Immobilienaktiengesellschaft

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Bei Immobilienaktiengesellschaften (kurz Immobilien-AG) handelt es sich um eine spezielle Gattung von Unternehmen, die in der Rechtsform der Aktiengesellschaft geführt werden und weit überwiegend in Immobilien investieren. Einige dieser Immobilienaktiengesellschaften sind börsennotiert.

Eine spezielle Form von Immobilien-AGs sind REITs. Diese unterliegen einer speziellen, landespezifischen Marktregulierung.

Der Vorzug von Immobilienaktiengesellschaften ist die Tatsache, dass diese über den Zugang zum Kapitalmarkt Eigenkapital für die Investitionstätigkeit in Immobilien generieren können. Andere Immobilieninvestoren müssen Eigenkapital durch die Thesaurierung von Gewinnen generieren. Dies benötigt mehr Zeit, so dass Immobilienaktiengesellschaften schneller als ihre Wettbewerber wachsen können.

Deutschland[Bearbeiten]

Die größten deutschen börsennotierten Immobilienaktiengesellschaften sind (sortiert nach Marktkapitalisierung per 31. Dezember 2007)[1]:

Österreich[Bearbeiten]

Die größten österreichischen börsennotierten Immobilienaktiengesellschaften sind (sortiert nach Marktkapitalisierung per 31. Dezember 2007)[2]:

Schweiz[Bearbeiten]

Schon 1915 gab es mehr als 2.000 Immobilien-AGs in der Schweiz. Die Anzahl stieg in der Folgezeit sehr schnell auf 7.000 in 1937 bzw. 21.533 bis 1973.[3]

Die größten Schweizer börsennotierten Immobilienaktiengesellschaften sind (sortiert nach Marktkapitalisierung per 31. Dezember 2007)[4]:

Nachweise[Bearbeiten]

  1. Property Finance Europe 28. Januar 2008 Issue 62
  2. Property Finance Europe 28. Januar 2008 Issue 62
  3. http://www.unifr.ch/zrhr/documents/publikationen/j%E4ggi/Die%20Immobilien-AG.pdf
  4. Property Finance Europe 28. Januar 2008 Issue 62
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