Eigenkapital

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Eigenkapital ist im Rechnungswesen ein Teil des Kapitals, das dem Unternehmen durch seine Gesellschafter zeitlich unbefristet zur Verfügung gestellt wird und somit keiner Rückzahlungsverpflichtung unterliegt. Den Gegensatz zum Eigenkapital stellt das Fremdkapital dar. Der Begriff ist in der Betriebswirtschaft, im Kapitalmarkt und im Bereich der Immobilienfinanzierung von Bedeutung. Die Deutsche Bundesbank verwendet die Begriffe „Eigenmittel“ und „Fremdmittel“ im Sinne von Eigen- und Fremdkapital.[1]

Betriebswirtschaftslehre[Bearbeiten]

In der Betriebswirtschaftslehre existiert keine einheitliche Eigenkapital-Definition, doch ist seine Abgrenzung zum Fremdkapital unerlässlich. Unabhängig von der Rechtsform unterliegt Eigenkapital als Teil der Passivseite der Bilanz keinen vertraglichen Rückzahlungsansprüchen; diese können erst bei einem Verkauf oder bei der Liquidation des Unternehmens realisiert werden.[2] Bei der Betrachtung der Rechtsform ist im Hinblick auf das Eigenkapital eine Unterscheidung zwischen Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft erforderlich. Bei Personengesellschaften werden für jeden Gesellschafter zwei getrennte Kapitalkonten geführt, nämlich das feste (fixe) Kapitalkonto (Kapitalkonto I) und das variable Kapitalkonto (Kapitalkonto II). Während das Kapitalkonto I die Beteiligung am Gewinn und Verlust zum Ausdruck bringt, werden auf dem Kapitalkonto II unter anderem die Privatentnahmen und Privateinlagen des Gesellschafters verbucht. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Vollhafter „für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft“ haften (§ 128 HGB). Erlangt also ein Gesellschaftsgläubiger von der Gesellschaft keine Rückzahlung, so müssen ihre Vollhafter unbegrenzt mit ihrem Privatvermögen dafür einstehen. Damit steht den Gesellschaftsgläubigern aus Eigenkapitalperspektive noch eine Haftungsmasse zur Verfügung, die sich aus der Bilanz nicht ablesen lässt. Bei Kapitalgesellschaften ist indes die Haftung auf das bilanziell sichtbare Gesellschaftsvermögen beschränkt. Damit repräsentiert das Eigenkapital den Anteil der Eigentümer am Gesellschaftsvermögen, das den Gläubigern der Gesellschaft haftet.

Das Handelsrecht bietet hierfür eine Legaldefinition, wonach Eigenkapital das Kapital ist, „auf das die Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Kapitalgesellschaft gegenüber den Gläubigern beschränkt ist“ (§ 272 Abs. 1 Satz 1 HGB). Allerdings ist diese Definition ungenau,[3] denn es haftet kein Gesellschafter, sondern nur das Gesellschaftsvermögen (§ 1 Abs. 1 Satz 2 AktG, § 13 Abs. 2 GmbHG).

Arten[Bearbeiten]

Zum bilanziellen Eigenkapital gehören nach § 266 Abs. 3 A HGB das „gezeichnete Kapital“, die Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag und Verlustvortrag und Bilanzgewinn/Bilanzverlust. Die Gewinnrücklagen werden nach dieser Vorschrift aufgeteilt in gesetzliche Rücklage, Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen, satzungsmäßige Rücklagen und andere Gewinnrücklagen. Der Begriff „gezeichnetes Kapital“ (§ 272 Abs. 1 Satz 1 HGB, § 152 Abs. 1 Satz 1 AktG, § 42 Abs. 1 GmbHG) soll klarstellen, dass es sich um eingezahltes Eigenkapital handelt. Ausstehendes Kapital hingegen ist noch kein Eigenkapital, denn es stellt eine Forderung der Gesellschaft an ihre Gesellschafter dar, die gemäß § 272 Abs. 1 HGB auf der Aktivseite der Bilanz vor dem Sachanlagevermögen gesondert auszuweisen ist.

Entstehung[Bearbeiten]

Bei der Unternehmensgründung entsteht das Eigenkapital durch Bareinlage oder Sacheinlage der Gesellschafter. Für Kapitalgesellschaften ist ein gesetzliches Mindest-Eigenkapital vorgesehen (Aktiengesellschaft nach § 7 AktG: 50.000 Euro, GmbH nach § 5 Abs. 1 GmbHG: 25.000 Euro); der Einzahlungsnachweis ist dem Handelsregister bei Eintragung vorzulegen. Bei bestehenden Unternehmen entsteht Eigenkapital durch Kapitalerhöhung, Gewinnthesaurierung, Aktivierung von Vermögensposten sowie durch Höherbewertung von Aktiva oder Niedrigerbewertung von Passiva. Emissionsfähige Unternehmen mit Zugang zur Börse sind in der Rechtsform der AG/KGaA organisiert und können sich Eigenkapital durch Emission von Aktien beschaffen. Nicht emissionsfähige Unternehmen sind kleine AG/KGaA oder andere Rechtsformen, die auf ihre Gesellschafter, Private Equity oder Gewinnthesaurierung angewiesen sind. In einem Konzernabschluss sind Minderheiten-Anteile (Anteile von vollkonsoliderten Tochterunternehmen, die nicht dem Mutterunternehmen gehören) gesondert auszuweisen (§ 307 Abs. 1 HGB).

Funktionen[Bearbeiten]

Das Eigenkapital erfüllt im Unternehmen mehrere Funktionen.[4]

  • Gründungsfunktion: Die Unternehmensgründung erfordert zuerst Eigenkapital, da Fremdkapital ohne Eigenkapital nicht aufgenommen werden kann. Mit dem Eigenkapital werden die ersten Gründungsinvestitionen finanziert. Bei Kapitalgesellschaften erfordert das Mindest-Eigenkapital eine konstituierende Finanzierungshandlung durch die Gesellschafter.
  • Haftungsfunktion: Da Eigenkapital „in der Rangstelle der liquidiations- oder insolvenzbedingten Rückzahlbarkeit ganz am Ende“ steht,[5] haftet es den Gläubigern und stellt damit die Grundlage des Gläubigerschutzes sicher.
  • Finanzierungsfunktion: Eigenkapital finanziert einerseits das langfristige Sachanlagevermögen und die Beteiligungen des Unternehmens, andererseits achten Gläubiger (insbesondere Kreditinstitute) bei der Fremdfinanzierung durch Bankkredite auf die Eigenkapitalquote. Daher ist das vorhandene Eigenkapital ein wesentliches Kriterium für die Kreditwürdigkeit und das Rating. Die absolute Höhe des Eigenkapitals hängt entscheidend von der Betriebsgröße eines Unternehmens ab.
  • Verlustabsorptionsfunktion: Entstehende Verluste werden durch das Eigenkapital aufgefangen. Je höher das Eigenkapital ist, umso länger ist ein Unternehmen in der Lage, anhaltende Verluste zu verkraften,[6] ohne in eine Unternehmenskrise zu geraten.
  • Bezugsgröße bei der Gewinnverteilung: Der Eigenkapitalanteil eines einzelnen Gesellschafters bildet die Berechnungsgrundlage bei der Verteilung von Gewinnen und Verlusten. Insbesondere bei Kapitalgesellschaften wird am Eigenkapital (Aktienkapital) die Höhe der Dividenden orientiert.
  • Herrschaftsfunktion: Aufgrund der mit Eigenkapital verbundenen Mitgliedschafts- und Stimmrechte bildet der Eigenkapitalanteil eines einzelnen Gesellschafters die Grundlage für dessen Einfluss auf das Unternehmen. Je höher seine Beteiligungsquote ist, umso eher können Gesellschaftsbeschlüsse herbeigeführt oder verhindert werden.

Abgrenzung zum Fremdkapital[Bearbeiten]

Wesentliche Bedeutung hat die – nicht immer leichte – Abgrenzung zwischen Eigen- und Fremdkapital für Gläubiger und Analysten. Besteht auch nur die geringste Rückzahlungsmöglichkeit, dann gehört die entsprechende Bilanzposition zum Fremdkapital. Deshalb bilden alle Arten von Rückstellungen (auch Pensionsrückstellungen) einen Teil des Fremdkapitals, da mindestens eine 50 %ige Rückzahlungswahrscheinlichkeit vorhanden ist. Eine erfolgsunabhängige Verzinsung spricht ebenfalls für Fremdkapital. Hybride Eigenkapitalformen bilden eine Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital[7] und werden daher auch Mezzanine-Kapital genannt:

  • Nachrangdarlehen (junior debt): Sind Darlehen nach § 488 Abs. 1 BGB und damit Fremdkapital, dessen Rückzahlung mit der Bedingung verknüpft ist, dass sie erst nach der Befriedigung anderer (vorrangiger) Gläubiger (senior debt) getilgt werden müssen. Die Bedingung ist als Rangrücktritt, Subordination oder Nachrangabrede ausgestaltet und wirkt sowohl in der Insolvenz als auch bei der Liquidation.
  • Genussrechte (participation rights): Sind schuldrechtlich begründete Finanzierungsmittel mit aktionärstypischen Vermögensrechten. Es ist bei der Vielzahl der Ausgestaltungsmöglichkeiten zu prüfen, ob der Emittent eine Verpflichtung zur Rückzahlung übernimmt (puttable instruments) oder ob sie lediglich mit einem Kündigungsrecht des Emittenten ausgestattet sind. Eine bedingte Rückzahlungsverpflichtung erst bei Liquidation führt zur Einordnung als Eigenkapital, eine unbedingte ist als Fremdkapital auszuweisen.[8] Bei Kreditinstituten (§ 10 Abs. 5 KWG) und Versicherungen (§ 53c Abs. 3a VAG) können indes Genussrechte bei bestimmter Ausgestaltung als regulatorisches Eigenkapital anerkannt werden (siehe Eigenmittel (Kreditinstitut)).
  • Stille Gesellschaften (silent partnership): Diese haben nach der gesetzlichen Konzeption eher den Charakter eines Schuldverhältnisses und sind daher im Zweifel als Fremdkapital anzusehen. In § 231 Abs. 1, § 232 Abs. 2 HGB ist zwar eine Verlustbeteiligung vorgesehen, sie kann jedoch ausgeschlossen werden (§ 231 Abs. 2 erster Halbsatz HGB). In der Insolvenz kann der stille Gesellschafter seine nicht durch Verluste aufgezehrte Einlage als Insolvenzgläubiger geltend machen (§ 236 Abs. 1 HGB).
  • Hybridanleihen (hybrid bond): Es handelt sich um Anleihen und damit um Fremdkapital, die in der Regel nach Ablauf von 7 bis 10 Jahren erstmals fristgebunden seitens des Emittenten kündbar sind (issuer call options). Sie sind meist mit einer Nachrangklausel für Liquidation, Auflösung und Insolvenz ausgestattet.[9] Es gibt Hybridanleihen mit sehr langer Laufzeit (zwischen 30 und 100 Jahren), sogar „ewige Anleihen“ (perpetuals) sind auf dem Markt.
  • Gesellschafterdarlehen (shareholder loans): Sie sind formal zwar Fremdkapital, doch werden sie als wirtschaftliches Eigenkapital behandelt. Durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) werden seit November 2008 Gesellschafterdarlehen in der Insolvenzordnung (InsO) berücksichtigt. Alle Darlehensrückzahlungsansprüche von Gesellschaftern einer Gesellschaft ohne eine natürliche Person als persönlich haftender Gesellschafter werden kraft Gesetzes als nachrangige Insolvenzforderungen eingestuft, unabhängig von deren Eigenkapitalersatzcharakter (§§ 39 Abs. 1 Nr. 5, § 44a, § 135, § 143 InsO).

Internationale Ratingagenturen erkennen derartige hybride Finanzierungsformen ganz oder teilweise als wirtschaftliches Eigenkapital an. Dabei wird vorausgesetzt, dass eine lange Laufzeit und/oder eine hohe Verlustbeteiligung vorliegen müssen und deshalb zu einer Anerkennung als Eigenkapital führen können.[10] Nachrangdarlehen können mit mindestens 50 % zum wirtschaftlichen Eigenkapital gerechnet werden.

Die Unterschiede zwischen Eigenkapital und Fremdkapital erkennt man am besten in einem Insolvenzverfahren: Rückständiges Eigenkapital, das ein Gesellschafter aufbringen sollte, kann vom Insolvenzverwalter als Leistung in die Masse verlangt werden (§ 171 Abs. 2 HGB). Anders verhält es sich, wenn es sich um den Kredit eines Gesellschafters an die Gesellschaft oder um das Fremdkapital eines Nichtgesellschafters handelt. Hier kann der Kreditgeber das Darlehen außerordentlich kündigen (§ 490 Abs. 1 BGB). Ist der Kredit bereits gewährt, nimmt der Rückforderungsanspruch als Insolvenzforderung am Insolvenzverfahren teil. Eigenkapitalersetzende Darlehen wurden bis zum 31. Oktober 2008 im Insolvenzverfahren wie Eigenkapital behandelt. Mit dem MoMiG ist die Frage, ob das Darlehen eigenkapitalersetzend ist oder nicht, jedoch obsolet geworden (§ 135 Abs. 1 InsO).

International[Bearbeiten]

Durch die International Financial Reporting Standards (IFRS) wird Eigenkapital international weitgehend homogen definiert. Allerdings gibt es keinen Einzelstandard in den IFRS, der die Abgrenzung, Behandlung und Abbildung von Eigenkapital im Jahresabschluss beschreibt.[11] IAS 1.7 kennt Vermögenswerte, Schulden und Eigenkapital. Das Rahmenkonzept definiert Eigenkapital (equity, équité) als den nach Abzug aller Schulden (liabilities) verbleibenden Restbetrag (residual interest) der Vermögenswerte (assets) eines Unternehmens (IAS 1.98, Satz 1). Diese Saldierungs-Definition stellt das Eigenkapital als Residualgröße mit dem Reinvermögen gleich. Durch seinen Charakter als Restgröße findet eine eigenständige Eigenkapital-Bewertung in den IFRS nicht statt, sondern sie hängt von der Bewertung des Vermögens und der Schulden ab. Eigenkapital ist formal ein Eigenkapitalinstrument (equity instrument) und gehört neben den finanziellen Vermögenswerten und den finanziellen Verbindlichkeiten zu den Finanzinstrumenten. Nach IAS 32.11 ist ein Eigenkapitalinstrument ein Vertrag, der einen Residualanspruch an den Vermögenswerten eines Unternehmens nach Abzug aller Schulden begründet. Als Ausnahme können aber unter bestimmten Bedingungen solche Finanzinstrumente stattdessen als finanzielle Verbindlichkeiten einzuordnen sein (vgl. IAS 32.16). Das emittierende Unternehmen muss gemäß IAS 32.19 f. bei Eigenkapitalinstrumenten ein uneingeschränktes Recht besitzen, sich einer (potenziellen) (Rück-) Zahlungspflicht zu entziehen.

Entsprechend der Aufstellung innerhalb der Eigenkapitalveränderungsrechnung kann das Eigenkapital nach IAS 1.108 wie folgt unterteilt werden:

  • Komponenten des Eigenkapitals (ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter):
   Gezeichnetes Kapital
   + Rücklagen
   + kumulierter Saldo des sonstigen Ergebnissen der reklassifizierbaren (d.h. in Gewinn/Verlust-Rechnung übertragbare) Posten aus:
     Währungsdifferenzen
     zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
     Cashflow - Absicherungen
   + kumulierter Saldo des sonstigen Ergebnissen der nicht reklassifizierbaren Posten (IAS 1.96) aus:
     Neubewertungsrücklagen aus der Fair-Value-Bewertung für Sachanlagen (IAS 36.31 ff.)
     Neubewertungsrücklagen aus der Fair-Value-Bewertung für immaterielle Vermögenswerte (IAS 38.75 ff.)
     Kumulierter Saldo aus erfolgsneutraler Bewertung bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (IAS 19.57 (d))
   = Summe
   + Anteile nicht beherrschender Gesellschafter in einem Konzernabschluss (evtl. mit entsprechender Unterteilung)
   = Gesamtsumme formales Eigenkapital
   + Gesellschafterdarlehen
   = wirtschaftliches Eigenkapital

Kapitalmarkt[Bearbeiten]

Anders als ein Fremdkapitalgeber erhält ein Eigenkapitalgeber in der Regel erfolgsabhängige Kapitalüberlassungszahlungen (Dividenden), während der Fremdkapitalzins erfolgsunabhängig ausgestaltet ist. Zudem gibt es beim Eigenkapital keine Tilgungen. Das Dividenden- und Mitgliedschaftsrecht ist in einer Aktie verbrieft, die an der Börse als Streubesitz gehandelt wird und/oder sich außerbörslich im dauerhaften Besitz von Aktionären befindet. Im Fall einer Liquidation werden Fremdkapitalgeber vorrangig bedient, danach die Eigenkapitalgeber. Bestehen nach Tilgung aller Schulden keine liquidierbaren Aktiva mehr, so gehen die Eigenkapitalgeber leer aus. Aus diesen Gründen tragen die Eigenkapitalgeber ein wesentlich größeres Risiko als die Fremdkapitalgeber. Ein Aktionär einer AG oder ein Gesellschafter einer GmbH haftet mit seinem Kapitalanteil, der Gesellschafter einer Personengesellschaft (GbR, OHG, KG) zusätzlich mit seinem privaten Vermögen. Er wird deshalb seine Renditeerwartung mit einer Risikoprämie versehen, die ihn für diese Risikoübernahme entschädigt. Die durchschnittlichen Renditen am Kapitalmarkt, bestehend aus der Dividendenrendite und der Kursveränderungsrate des Wertpapiers, sind deshalb in aller Regel höher als der durchschnittliche Zins auf risikolose Anleihen. Ohne Risikoprämie wird der Aktionär in der Regel nicht bereit sein, das unternehmerische Risiko zu tragen, welches eine Investition von Eigenkapital darstellt.

Immobilienfinanzierung[Bearbeiten]

In der Immobilienfinanzierung werden als Eigenkapital jene Mittel bezeichnet, die dem Käufer zur Verfügung stehen (Bargeld, Spareinlagen, Termingelder, Wertpapiere, Bausparguthaben und vorhandener Grundbesitz). Im weiteren Sinne werden zu den Eigenmitteln auch Verwandtendarlehen, Arbeitgeberdarlehen, öffentliche Zuschüsse und Eigenleistungen gerechnet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Adolf G. Coenenberg, Axel Haller, Gerhard Mattner, Wolfgang Schultze: Einführung in das Rechnungswesen. Grundzüge der Buchführung und Bilanzierung. 3. überarbeitete Auflage. Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-7910-2808-8.
  • Michael Griga, Raymund Krauleidis: Bilanzen erstellen und lesen für Dummies. 2. aktualisierte Auflage. Wiley-VCH, Weinheim 2010, ISBN 978-3-527-70598-6 (... für Dummies).
  • Gerhard Scherrer: Rechnungslegung nach neuem HGB. Eine anwendungsorientierte Darstellung mit zahlreichen Beispielen. 3. Auflage. Vahlen, München 2010, ISBN 978-3-8006-3787-4.
  • Jürgen Weber, Barbara E. Weißenberger: Einführung in das Rechnungswesen. Bilanzierung und Kostenrechnung. 8. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7910-2923-8.
  • Harald Wedell, Achim A. Dilling: Grundlagen des Rechnungswesens. Buchführung und Jahresabschluss. Kosten- und Leistungsrechnung. 13. überarbeitete Auflage. NWB-Verlag, Herne 2010, ISBN 978-3-482-54783-6 (NWB Studium Betriebswirtschaft = NWB Studium).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2012, „Ertragslage und Finanzierungsverhältnisse deutscher Unternehmen im Jahr 2011“
  2. Günter Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 25. Auflage, 2013, S. 541
  3. Claus Luttermann, Bilanzrecht, 2005, S. 181
  4. Michael Reuter, Eigenkapitalausweis im IFRS-Abschluss, 2008, S. 15 ff.
  5. Horst S. Werner, Eigenkapitalfinanzierung, 2006, S. 23
  6. Günter Wöhe, a.a.O., S. 542
  7. Andreas Hoerning, Hybrides Kapital im Jahresabschluss, 2011, S. 26 ff.
  8. Ulrike L. Dürr, Mezzanine-Kapital in der HGB- und IFRS-Rechnungslegung, 2007, S. 264 ff.
  9. Andreas Hoerning, a.a.O., S. 57
  10. Peter Seetaler/Markus Steitz, Praxishandbuch Treasury-Management, 2007, S. 267 f.
  11. Michael Reuter, a.a.O., S. 25


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