Jürgen Oesterhelt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jürgen Oesterhelt (* 19. August 1935 in München) ist ein ehemaliger deutscher Diplomat.

Leben[Bearbeiten]

Jürgen Oesterhelt studierte Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1958 legte er seine erste juristische Staatsprüfung ab. In München wurde er 1959 zum Dr. iur. promoviert. Nach seiner zweiten Staatsprüfung 1962 absolvierte er ein Masterstudium (Master of Comparative Law) an der Columbia University New York. 1963 wurde er als Anwalt der US-Anwaltsfirma Sullivan & Cromwell in deren Büro in Paris tätig. 1965 trat er in den Auswärtigen Dienst in Bonn ein. Nach Stationen in der deutschen Botschaft in Moskau (1964–1965), im Auswärtigen Amt in Bonn (1966), in der Beobachtermission bei den Vereinten Nationen in New York (1967–1971), in den Botschaften in Sofia (1971–1974) und – nach weiteren drei Jahren in Bonn – in Athen (1977–1980) war er von 1980 bis 1992 im deutschen Außenministerium tätig als Leiter des Völkerrechtsreferats, als Leiter der politischen Unterabteilung 21 und ab 1986 als Völkerrechtsberater und Leiter der Rechtsabteilung.

Oesterhelt war deutscher Botschafter in der Türkei (1992–1995), im Vereinigten Königreich (1995–1997) und am Heiligen Stuhl (1997–2000).

Er ist seit 1963 verheiratet mit Katharina Oesterhelt, geb. Galeiski und hat zwei Kinder.

Ehrungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. AAS 93 (2001), n. 8, p. 563.
Vorgänger Amt Nachfolger
Ekkehard Eickhoff Deutscher Botschafter in Ankara
1992–1995
Hans-Joachim Vergau
Peter Hartmann Deutscher Botschafter in London
1995–1997
Gebhardt von Moltke
Philipp Jenninger Deutscher Botschafter beim Heiligen Stuhl
1997–2000
Theodor Wallau