James Lee Burke

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James Lee Burke (* 5. Dezember 1936 in Houston, Texas ) ist ein US-amerikanischer Kriminalautor.

Nach Abschluss seines Studiums und zahlreichen Aushilfsjobs, u. a. als Journalist und Lehrer, veröffentlichte er bereits Mitte der 1960er seine ersten Bücher. Richtig erfolgreich wurde er aber erst ab Ende der 1980er mit seinen Kriminalromanen.

Am bekanntesten ist seine Krimiserie um den Südstaaten-Polizisten Dave Robicheaux. Neben der Buchverfilmung von „Mississippi Delta – Blut in den Bayous“ (Filmtitel: Mississippi Delta – Im Sumpf der Rache, Originaltitel: Heaven's Prisoners) mit Alec Baldwin in der Hauptrolle erhielten mehrere seiner Romane renommierte Krimi-Preise. Wie der Autor lebt auch Robicheaux in Louisiana und hat mit einem schweren Alkoholproblem zu kämpfen, wie seine Figuren überhaupt einen sehr starken Bezug zu Burkes eigenem Leben haben. Das gilt auch für seine zweite Serie um Billy Bob Holland aus Montana, Burkes zweitem Wohnsitz.

Ein Kuriosum aus Burkes Karriere: Obwohl er damals schon mehrere Romane veröffentlicht hatte, bekam er in den 1970ern für sein Werk The Lost Get-Back Boogie nur Absagen (angeblich rekordverdächtige 111 Ablehnungen in neun Jahren). Als schließlich ein Verleger zur Veröffentlichung einer nachgebesserten Version bereit war, erhielt das Buch sogar eine Nominierung für den Pulitzer-Preis.

Werke[Bearbeiten]

Dave Robicheaux[Bearbeiten]

  • The Neon Rain. 1987 (dt. Neonregen)
  • Heaven's Prisoners. 1988 (dt. Mississippi Delta - Blut in den Bayous)
  • Black Cherry Blues. 1989 (dt. Black Cherry Blues)
  • A Morning for Flamingos. 1990 (dt. Flamingo)
  • A Stained White Radiance. 1992 (dt. Weißes Leuchten)
  • In the Electric Mist with Confederate Dead. 1993 (dt. Im Schatten der Mangroven), verfilmt dt. Mord in Louisiana
  • Dixie City Jam. 1994 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • Burning Angel. 1995 (dt. Im Dunkel des Deltas)
  • Cadillac Jukebox. 1995 (dt. Nacht über dem Bayou)
  • Sunset Limited. 1998. (dt. Sumpffieber), nominiert für den Dilys Award 1999
  • Purple Cane Road. 2000 (dt. Straße ins Nichts)
  • Jolie Blon's Bounce. 2002 (dt. Die Schuld der Väter), nominiert für den Hammett Prize 2002 und den Edgar Allan Poe Award (Kategorie Bester Roman) in 2003
  • Last Car to Elysian Fields. 2003 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • Crusader's Cross. 2005 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • Pegasus Descending. 2006 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • The Tin Roof Blowdown. 2007 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • Swan Peak. 2008 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • The Glass Rainbow. 2010 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • Creole Belle. 2012 (nicht auf Deutsch erschienen)

Billy Bob Holland[Bearbeiten]

  • Cimarron Rose. 1997 (dt. Dunkler Strom), nominiert für den Hammett Prize 1997
  • Heartwood. 1999 (dt. Feuerregen), nominiert für den Hammett Prize 1999
  • Bitterroot. 2001 (dt. Die Glut des Zorns)
  • In the Moon of Red Ponies. 2004 (nicht auf Deutsch erschienen)

Hackberry Holland[Bearbeiten]

  • Lay Down My Sword and Shield. 1971 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • Rain Gods. 2009 (nicht auf Deutsch erschienen)
  • Feast Day of Fools. 2011 (nicht auf Deutsch erschienen), nominiert für den Hammett Prize 2012

Weitere Werke[Bearbeiten]

  • Two for Texas. 1982, verfilmt
  • The Lost Get-Back Boogie. 1986, Pulitzer-Preis-Nominierung
  • White Doves at Morning. 2002
  • Jesus out to Sea. 2007

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Barbara Bogue: James Lee Burke and the Soul of Dave Robicheaux. Jefferson, NC: McFarland 2006. ISBN 978-0-7864-2622-5

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise, Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Jahr der Preisverleihung; die IACW/NA verzeichnet nur das Jahr der Buchveröffentlichung