James Parke

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Medaillenspiegel
James C. Parke.jpg
Tennisspieler
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Olympische Sommerspiele
Silber 1908 London Doppel (Rasen)

James Cecil Parke (* 26. Juli 1881 in Clones, Irland; † 27. Februar 1946 in Llandudno, Wales) war ein irischer Tennis-, Rugby- und Golfspieler.

Leben[Bearbeiten]

Als Student spielte er ab 1903 in der Rugbymannschaft des Dubliner Trinity College. Bis 1906 nahm er an Länderspielen der irischen Rugby-Nationalmannschaft teil, wobei er zwei Mal Kapitän der Mannschaft war. Danach wendete er sich dem Tennis zu.[1]

Bei den Olympischen Spielen 1908 in London vertrat er das Vereinigte Königreich im Rasentenniswettbewerb. Gemeinsam mit Josiah Ritchie unterlag er im Doppel-Finale den Goldmedaillengewinnern George Hillyard und Reginald Doherty. In seinem erfolgreichsten Jahr gewann er 1912 die australischen Tennismeisterschaften im Einzel und im Doppel. Im Einzel besiegte er Alfred Beamish, im Doppel gewann er zusammen mit Charles Dixon gegen Alfred Beamish und Gordon Lowe. In Wimbledon siegte er 1914 zusammen mit Ethel Larcombe im Mixed. 1914 und 1920 spielte er für Großbritannien im Davis Cup. 1920 nahm er zum letzten Mal am Einzelturnier von Wimbledon teil, und unterlag dort in der dritten Runde gegen Bill Tilden.

Titel[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Nr. Jahr Turnier Finalgegner Endergebnis
1. 1912 Australische Meisterschaften Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Alfred Beamish 3:6, 6:3, 1:6, 6:1, 7:5

Doppel[Bearbeiten]

Nr. Jahr Turnier Partner Finalgegner Endergebnis
1. 1912 Australische Meisterschaften Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Charles Percy Dixon Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Alfred Beamish
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Francis Gordon Lowe
6:4, 6:4, 6:2

Mixed[Bearbeiten]

Nr. Jahr Turnier Partner Finalgegner Endergebnis
1. 1914 Wimbledon Championships Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Ethel Thomson Larcombe FrankreichFrankreich Marguerite Broquedis
NeuseelandNeuseeland Anthony Wilding
4:6, 6:4, 6:2

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Brendan Gallagher: Irelands finest ever sportsman James Cecil Parke remembered 100 years on. Daily Telegraph, 5. Februar 2009, abgerufen am 23. Oktober 2012 (englisch).