Jamie Burnett

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Jamie Burnett
Jamie Burnett
Geburtstag 16. September 1975
Nationalität SchottlandSchottland Schottland
Profi seit 1992
Preisgeld 590.195 £[1]
Höchstes Break 148[1] (UK Championship 2004, Q)
Century Breaks 128[1]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 27 (99/00)
Aktueller WRL-Platz 50 (Stand: 15. September 2014)

Jamie Burnett (* 16. September 1975) ist ein professioneller Snookerspieler aus Hamilton in Schottland.

Karriere[Bearbeiten]

Seine größten Erfolge bei Turnieren der Snooker Main Tour waren das Erreichen des Finales bei den Shanghai Masters 2010 und der Viertelfinals bei den German Open 1997 und beim Grand Prix im Jahr darauf.

Große Bekanntheit erlangte er während der Qualifikationsrunden zur UK Championship 2004 in der zweiten Runde gegen Leo Fernandez, als ihm als erstem Spieler in einem professionellen Match überhaupt ein 148er-Break gelang. Normalerweise ist 147 die höchste Punktzahl, die man in einem Break erzielen kann, was auch als Maximum Break bezeichnet wird. Burnett gelang jedoch eine 148er-Serie, weil er nach einem Foul von Fernandez an den Tisch kam und einen Freeball erhielt, durch den man theoretisch bis zu 155 Punkte in einem Break erzielen kann.

Burnett wählte die braune Kugel als Ersatz-Rote, lochte danach noch einmal die braune Kugel und schließlich alle 15 roten Kugeln mit einer Blauen, zwei Pinkfarbenen und zwölf Schwarzen. Danach machte er mit dem Lochen der Farben das historische 148er-Break komplett. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Break in den Qualifikationsrunden zustande kam, erhielt Burnett keine Prämie für das höchste Break, wie sie bei Turnieren üblich ist.

In der Qualifikation zum Grand Prix 2007 gelang Jamie Burnett schließlich auch ein „reguläres“ Maximum Break von 147 Punkten.

Seinen größten Karriereerfolg hatte der Schotte bei den Shanghai Masters 2010. Nachdem er zwei Qualifikationsrunden und die Wildcard-Runde überstanden hatte, profitierte er von der Absage des Weltranglistenzweiten Ronnie O’Sullivan und zog direkt in Runde 2 ein. Danach setzte er sich gegen drei in der Rangliste besser platzierte Spieler durch und gewann dabei überzeugend gegen Andrew Higginson mit 5:0 und Jamie Cope mit 6:1. Erst im Finale musste er sich Ali Carter mit 7:10 geschlagen geben.

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c Profil von Jamie Burnett bei CueTracker (Stand: 3. Juni 2014)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jamie Burnett – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien