Jan Marco Leimeister

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jan Marco Leimeister (* 7. April 1974 in Bietigheim-Bissingen) ist ein deutscher Universitätsprofessor für Wirtschaftsinformatik.

Jan Marco Leimeister studierte Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik an der Universität Hohenheim, wo er auch im Bereich Wirtschaftsinformatik zum Thema systematische Entwicklung, Einführung und Betrieb Virtueller Communitys mit Auszeichnung promovierte.

Von 2004 bis 2008 war er an der Technischen Universität München, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik als wissenschaftlicher Assistent tätig. Er habilitierte sich im Jahr 2008 mit einer Arbeit zu Product-Service-Systems / Hybrider Wertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft.

Im Jahre 2008 wurde Leimeister an die Universität Kassel berufen. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik[1] (seit 2012 in Teilzeit) der Universität Kassel, Mitglied der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften und Elektrotechnik/Informatik [2] sowie Direktor am Zentrum für Informationstechnikgestaltung ITeG. Leimeister leitet Forschungsgruppen zu Crowdsourcing, Service Engineering, IT Innovation Management, Lern- und Wissensmanagement sowie Mobile & Ubiquitous Computing und verantwortet diverse EU-, bundes-, landes- und industriefinanzierte Projekte.

Seit 2012 ist Leimeister zusätzlich als Professor für Wirtschaftsinformatik und seit 2014 als Ordinarius und Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik[3] an der Universität St. Gallen (in Teilzeit) tätig.

Leimeisters Forschungsgebiete liegen im Bereich Dienstleistungsengineering, Service Innovation und Management, Crowdsourcing, Collective Intelligence und Virtuelle Communitys, eHealth, Ubiquitous / Mobile Computing, Product-Service-Systems /Hybride Wertschöpfung sowie Computer Supported Cooperative Work CSCW bzw. Collaboration Engineering und Management.

Das Handelsblatt sieht Jan Marco Leimeister in seinem 2014er Forschungsleistungsrankig auf Platz 13 aller BWL Professoren auf Basis der Publikationsleistung der letzten 5 Jahre (von über 2600 untersuchten Forschern aus D/A/CH).[4] Im 2012er Forschungsleistungsranking sah ihn das Handelsblatt als forschungsstärksten Wirtschaftsinformatiker unter 40 Jahren und auf Platz 31 der forschungsstärksten BWL Professoren auf Basis der Publikationsleistung der letzten 5 Jahre (von über 3000 untersuchten Forschern aus D/A/CH).[5] Beim 2009er Handelsblattranking wurde Leimeister unter den forschungsstärksten fünf Wirtschaftsinformatikern auf Basis der Publikationsleistung der letzten 5 Jahre (von über 2100 untersuchten Forschern aus D/A/CH) eingestuft.[6]

Für seine Forschungsleistungen wurde ihm 2010 der TUM Research Excellence Award im Themenfeld Innovation und Leadership [7] und 2013 der Emerald Citation of Excellence Award [8] verliehen.

Für seine Lehrleistungen wurde Leimeister mit dem 3. Hessischen Hochschulpreise für Exzellenz in der Lehre 2009 ausgezeichnet.[9]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fachgebiet Wirtschaftsinformatik, Universität Kassel
  2. Forschungszentren des Fachbereichs Elektrotechnik/Informatik
  3. Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St. Gallen
  4. Handelsblattranking 2014: Aktuelle Forschungsleistung
  5. Handelsblattranking 2012: Forschungsleistung seit 2008
  6. Handelsblattranking 2009
  7. Preisverleihung bei der European Academy of Management 2010 in Rom
  8. Emerald Citation of Excellence Award 2013
  9. Liste der Preisträger "Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre", Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst